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Der beanstandete Artikel (Bild: gawker.com)

Bislang fand es John Travolta meist lustig, für schwul gehalten zu werden - diese Zeiten sind jetzt offenbar vorbei.

Der Hollywood-Star ließ seinen Anwalt einen bitterbösen Brief an die Website gawker.com senden, die in einem Artikel die Heterosexualität von Travolta infrage gestellt hatte. Das Klatschmagazin hatte über sich dabei auf den Autor Robert Randolph bezogen, der in einem abstrusen Buch die "geheime Welt der Promis mit schwulem Sauna-Sex" umschreibt - und es dabei besonders auf den "Grease"-Star abgesehen hat (queer.de berichtete).

Anwalt Marty Singer fordert das Magazin nun auf, den Artikel zu löschen und sich zu entschuldigen. Der fünfseitige Brief wurde auf dem Klatschportal Gossipcop.com veröffentlicht. Darin beklagt Singer, Gawker habe "verleumderisch eklatante Lügen" von einer "offensichtlich unzuverlässigen Quelle" öffentlich gemacht. Der Autor habe zudem auf seiner eigenen Website zugegeben, seit 2003 an einem "dauerhaften Hirnschaden" zu leiden, so Singer.

Homo-Gerüchte "beschädigen" Travolta

Der Artikel auf Gawker sei Diffamierung, die Travolta einen erheblichen Schaden zugefügt habe. In langen Ausführungen erklärt der Anwalt weiter, dass es absurd sei zu behaupten, Travolta habe in schwulen Saunas quasi öffentlich Ehebruch begangen. Auch mit dem Timing wollte Singer die Heterosexualität Travoltas offenbar unterstreichen: Dessen Ehefrau hatte wenige Stunden nach Absenden des Briefes ihr drittes Kind zur Welt gebracht.

In der Vergangenheit hat John Travolta auf Homo-Gerüchte stets gelassen reagiert. So erklärte der Ehemann von Kelly Preston noch vor wenigen Jahren, dass ihm Homo-Gerüchte "völlig egal" seien (queer.de berichtete). Auch für seine Karriere sah er damals keine Gefahr durch Schwulitäten: "Was die Karriere beeinflusst, ist die Qualität der abgelieferten Arbeit", so der zwei Mal für einen Oscar nominierte Schauspieler. Nun scheint er dem Vorbild seines Scientology-Kollegen Tom Cruise zu folgen: Dessen Anwälte haben Homo-Gerüchte stets als geschäftsschädigend bezeichnet und die Autoren teils auf die Zahlung von mehreren Millionen Dollar verklagt. (dk)



#1 daVinci6667
  • 26.11.2010, 15:11h

  • Ist es so schlimm für schwul oder hetero gehalten zu werden?

    Die Community muesste bei von Gerichten gewaehrtem Schadenersatz dringend aufschreien! Es darf nicht sein, dass Hetero- Bi-, oder Homosexualität von staatlichen Instanzen geprüft als minderwertig deklariert wird!
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#2 Diz!Anonym
#3 julian21
#4 Aramis
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 eMANcipation*Anonym
  • 27.11.2010, 02:17h
  • Antwort auf #1 von daVinci6667
  • Seit wann wird bitte Heterosexualität für "minderwertig" oder "geschäftsschädigend" erklärt?

    Dir ist hoffentlich schon aufgefallen, dass es immer nur HOMOsexualität ist,

    die in dieser Gesellschaft unterdrückt, verleugnet, diskriminiert und stigmatisiert wird.

    Und dass die verlogene, heterosexistische massenmediale Welt,

    die schon Kindern und Frühpubertierenden immer aggressiver ihr zwangsheterosexuelles Männlichkeitsbild einhämmert,

    daran ganz wesentlichen Anteil hat!
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#7 VolumeProProfil
#8 daVinci6667
#9 daVinci6667
  • 27.11.2010, 15:45h
  • Antwort auf #6 von eMANcipation*
  • Ach mein lieber eMANcipation, natürlich ist mir vollkommen klar, dass hauptsächlich Homosexualität mit allen nur erdenklichen Mitteln lächerlich gemacht und diskriminiert wird. Wie viele andere von uns, habe ich das in meiner frühsten Jugend leider selber erleben müssen.

    Mir ist es aber wichtig, dass NIEMAND aufgrund irgendeiner sexuellen Orientierung diskriminiert wird, desshalb hab ich das in meinem Posting auch so formuliert! Vergiss bitte nicht die vielen religiösen Idioten die nicht nur Homosexualiät diskriminieren (wobei wir in deren Augen natürlich sowieso die allerschlimmsten sind) sodern jedwelche sexuelle Aktivitäten beispielsweise vor der Ehe.
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#10 herve64Profil
  • 27.11.2010, 17:07hMünchen
  • He, was will dieser A.... überhaupt? Wenn jemand in "Hairspray" die Rolle der Edna Turnblad verkörpert, dann braucht er sich nicht wundern, wenn er für schwul gehalten wird. Oder ist das eine zu hohe Denke für Scientologen?
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