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Inkompetent, eitel, von überschäumender Persönlichkeit: So schätzen US-Diplomaten die Person Guido Westerwelle ein. Der deutsche Außenminister kommt in den bei WikiLeaks veröffentlichten Geheimdokumenten deutlich schlechter weg als andere Politiker.



Auch der offensichtliche Widerspruch zwischen Westerwelles sexueller Orientierung und seiner Haltung zu Homorechten war den Berichterstattern eine Erwähnung wert: "Ironischerweise ist Westerwelle bezüglich schwuler Rechte konservativ. Er ist darauf bedacht, den besonderen Status der Ehe und Familie im deutschen Recht zu bewahren. Er ist gegen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare, sagt aber, dass er sich wünsche, Kinder zu haben."

Für all diese Einschätzungen hätte es WikiLeaks nicht gebraucht, ein Blick in die Nachrichten von queer.de zum Beispiel hätte dieselben Erkenntnisse, die Westerwelle jetzt als "Klatsch- und Tratschgeschichten" abtat, vor längerem bereits offenbart. (Foto: michaelthurm / flickr / cc by-nd 2.0)



#1 müllemannAnonym
#2 lindnerAnonym
#3 sylviafeeProfil
  • 29.11.2010, 17:50hBerlin
  • Man kann ja sagen was man will über diesen amerikanischen "Diplomaten" Aber Hut ab Westerwelle hat er erkannt!!! ;-)))))

    Arme FDP hoffen werden sie vom Überschaum nicht weggespült.
    Aber warum nicht könnte vom altrömischen Dekadenz Abschaum reinigen somit wäre dann der Überschäumende Geschichte.
    Springt der eigentlich auch Fallschirm???? Oder beabsichtigt er in nächster Zeit zu baden?????
    Neuss hätte seine Freude
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#4 Timm JohannesAnonym
  • 29.11.2010, 19:28h
  • Claudia Roth hat es gut formuliert. Endlich wird die Fassade der Höflichkeiten in der internationalen Diplomatie gelüftet und eingerissen.

    Es zeigt sich in der internationalen Diplomatie "nach aussen freundlich tun", und "nach innen ablästern und verunglimpfen".

    Es ist verblüffend klar, wie hier US-amerikanische Diplomaten über fast alle europäischen Politiker ablästern:

    Westerwelle sei arrogant und inkompetent und ein Rätzel
    Merkel sei wenig kreativ und eine Teflonpolitikerin
    Steinmeier sei ein Technokrat
    Kynast sei kaum von Bedeutung
    Berlusconi sei ein politischer Schwächling wegen seiner vielen Partys
    Putin sei ein Alpha-Rüde
    usw.

    Für die US-Amerikaner ist das ein diplomatisches Waterloo. Wer durch seine Botschafter derart ablästert, muss sich nicht wundern, wenn seine Freunde sich ein Stück weit innerlich zurückziehen.

    ---

    Wer wohl der Maulwurf in der FDP bei den Koalitionsverhandlungen war ? Männlich, jung, aufstrebend ???
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.11.2010, 19:38h
  • Man soll nicht alles glauben, was auf WikiLeaks so breitgetreten wird. Dort treiben sich bestimmt so allerlei schumrige Gestalten herum, die es einmal in ihrem erbärmlichen Leben in die Schlagzeilen schaffen wollen. Ich kann mir gut vortellen, daß bereits Programmierer im stillen Kämmerlein alles tun, um den Wikileaks-Server zum Totalabsturz zu bringen. Der Gründer mußte untertauchen, weil er eh schon zur Zielscheibe wurde und sein Leben auf dem Spiel steht.
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#6 Casa BlancaAnonym
  • 29.11.2010, 19:54h
  • Putin Alphatier?

    Ist Bush Wikileak-Autor oder verklagt der Autor Bush?

    Was war da los?

    „Wladimirs Augen erglänzten feurig und er sagte, Koni sei ‚größer, stärker und schneller als Barney’.“ Als Bush später diese Geschichte dem kanadischen Premier Stephen Harper erzählte, erwiderte dieser: „Sei froh, dass er dir nur seinen Hund gezeigt hat.“

    "...Bei seinem ersten Treffen mit Putin im Juni 2001 in Slowenien - so kann man in den Memoiren nachlesen - hatte sich Bush jun. das Ziel gesetzt, einen neuen Freund zu gewinnen. Dabei habe er sich auf die Erfahrungen seines Vaters, des 41. US-Präsidenten George Bush sen., und auf die Worte des 16. US-Präsidenten Abraham Lincoln, gestützt, der einmal sagte: „Wenn Sie einen Menschen für sich gewinnen wollen, überzeugen Sie ihn zunächst, dass Sie sein Freund sind.“

    Zu Beginn der Bekanntschaft in Slowenien war der heute 64-jährige George Bush jr. von der ausgeprägten Religiosität des russischen Staatschefs beeindruckt. Er habe gesehen, wie bewegt Putin ihm die Geschichte mit seinem Taufkreuz erzählt habe, das nach einem Brand in Putins Landhaus unter den Trümmern wieder gefunden werden konnte. „Ich habe über die Aufregung nachgedacht, die Wladimirs Stimme zu entnehmen war, als er mir die Geschichte mit dem Kreuz erzählte“, so Bush. Auf die Frage eines Journalisten, ob man Putin vertrauen könne, sagte Bush: „Ich habe diesem Menschen in die Augen geschaut und seine Seele begriffen. [ Putin kannte wohl die Klassiker des polnischen Adligen Feliks Edmundowitsch Dzierzynski (1877-1926)]

    Eine Zeit lang kam danach der Ausdruck „mein Freund Wladimir“ recht oft in Bushs Reden vor. Überaus beeindruckt war der ehemalige US-Präsident vom Anruf des russischen Amtskollegen, der unmittelbar nach den Terrorakten am 11. September 2001 kam. Sowohl weil Putin als erster anrief, als auch, weil der damalige russische Präsident im Unterschied zum italienischen Premier Silvio Berlusconi, der „wie ein Kind weinte“, als er von der Tragödie erfuhr, konkrete Hilfe und Unterstützung angeboten habe. „Zum Abschluss des Telefonats sagte Wladimir: ‚Das Gute wird das Böse besiegen. Ich möchte, dass Sie wissen: In diesem Kampf stehen wir zusammen.’“

    „Bei einem seiner Besuche in Camp David habe ich Putin unseren Scottish Terrier Barney gezeigt. Der Hund machte keinen Eindruck auf ihn.“ Beim nächsten Russland-Besuch Bushs fragte Putin, ob der Gast seinen Hund Koni sehen möchte. Der Gast hatte nichts dagegen. Die Präsidenten gingen an einer Wiese an Putins Vorstadtresidenz vorbei, als ein großer schwarzer Labrador den Rasen hinunter lief. „Wladimirs Augen erglänzten feurig und er sagte, Koni sei ‚größer, stärker und schneller als Barney’.“ Als Bush später diese Geschichte dem kanadischen Premier Stephen Harper erzählte, erwiderte dieser: „Sei froh, dass er dir nur seinen Hund gezeigt hat.“..."

    Liest Harper Wikispiegel?

    Tiger Woods:

    www.spiegel.de/panorama/0,1518,731024,00.html

    de.rian.ru/opinion/20101125/257737459.html
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#7 sylviafeeProfil
  • 29.11.2010, 21:03hBerlin
  • Antwort auf #4 von Timm Johannes
  • och da bieten sich ja so zahlreiche namen an
    Jens,, Daniel, Florian, Sebastian,Claudia, Marco, Miriam,Manuel,Sebastian,Patrick,Oliver,Gabriele,Jan,Petra,Christoph,Marina,Johannes,
    alle auf der couch der altrömischen dekadenz gelegen, zieht man die damen ab, bleiben noch einige herren, die sich eventuell rächen wollten, weil ein man aus niedersachsen noch nicht einmal im bundestag, minister wurde. Tja klar das dann jemand agressiv überschäumend und dennoch inkompetent reagiert.
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#8 nickAnonym
  • 29.11.2010, 21:18h
  • Einen treffenderen und kürzeren Artikel zum dem - in der nationalen Presse verrissenen - Thema "WIKILIEAKS" kann es aus schwuler gar nicht geben.
    Frei nach Pippi Langstrumpf: ich mache mir die Welt, wiede, wiede, wie sie mir gefällt. Suuuper!
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#9 herve64Profil
  • 29.11.2010, 21:38hMünchen
  • Tja, ein Charakteristikum haben sie bei WikiLeaks über Westerwelle doch nicht auf den Punkt gebracht: Doppelzüngigkeit.
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#10 stephan
  • 29.11.2010, 22:27h
  • Antwort auf #9 von herve64
  • Wir hätten es nicht erst in den neusten Veröffentlichung lesen müssen, wir kennen unseren Außenminister und Vizekanzler.

    Unverschämt ist aber, dass die Amerikaner uns zu dieser Person nicht einmal ihr Beileid ausdrücken ... Und schade ist, dass bei den Unterlagen, die veröffentlicht wurden, nicht noch ein Gutachten eines hochangesehenen Psychologen angefügt war, der analysierte, wie krank diese Haltung ist:

    "Ironischerweise ist Westerwelle bezüglich schwuler Rechte konservativ. Er ist darauf bedacht, den besonderen Status der Ehe und Familie im deutschen Recht zu bewahren. Er ist gegen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare, sagt aber, dass er sich wünsche, Kinder zu haben."

    Dann hätte Guido es endlich schriftlich und ohne die Kassen von Rösler zu lasten. Schade gell!
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