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Alex und Leo sind füreinander bestimmt, müssen sich aber erst finden

Yuri Gárates Low-Budget-Film erzählt die Geschichter zweier Männer, die füreinander bestimmt sind, sich aber erst finden müssen. Jetzt neu auf DVD.

Von Carsten Weidemann

Die Welt-Premiere fand ausgerechnet in den USA statt. Auf dem Philadelphia Qfest im vergangenen Juli wurde die schwule Ur-Berliner Beziehungskomödie "Alex und der Löwe" zum allerersten Mal aufgeführt - und, überraschend für einen deutschen Low-Low-Budget-Film, sogar positiv aufgenommen. "A great, clearly written, comic love story and feel-good movie", hieß es etwa in den "New York QNews". Das "Philadelphia City Paper" entdeckte "entertaining moments, such as a party featuring the irresistible Schlutt in a revealing bikini".

In "Alex und der Löwe" geht es um ein schwules Hauptstadt-Paar, das füreinander bestimmt ist, aber noch zueinander finden muss: Leo (Marcel Schlutt) und Alex (André Schneider) begegnen sich in einem Café und verknallen sich auf den ersten Blick ineinander. Allerdings müssen sich beide noch aus ihren alten Beziehungen lösen - Leo lebt mit der fordernden Carla und Alex seit vier Jahren mit dem nichtsnutzigen Daniel zusammen.

Youtube | Trailer zum Film "Alex und der Löwe"

Während Alex Angst hat, sich so schnell wieder neu zu binden, muss sich Leo gegenüber Alex' schräger, typisch Berliner Freundesclique beweisen: Bühnenkünstler und Oberzicke Tobi, die trinkfreudige Kerstin und die abgebrühte Psychologin Steffi nehmen Ex-Hetero Leo nämlich ordentlich in die Mangel.

Erst als Leo den "Löwen in sich" entdeckt, finden die beiden im hochsommerlichen Berlin zueinander - und auch für Steffi und Tobi finden sich potentielle Partner fürs Leben.
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Youtube | Ausschnitt aus dem Film

"Alex und der Löwe" ist eine rasant erzählte, überaus komische wie erotische Komödie, bei der dem Zuschauer in keiner Sekunde langweilig wird. Die aus Schauspielern, Komparsen, Freunden und ehemaligen Pornostars zusammen gewürfelte Besetzung verrichtet ihre Sache überraschend überzeugend, besonders Udo Lutz, der die Bitch-Königin Tobi spielt, ragt positiv heraus.

Ein Film wie Berlin - herrlich überdreht, nicht immer perfekt, aber hervorragend improvisiert!

Alex und der Löwe (Alex and Leo/Nos jours legers), Regie: Yuri Gárate, Darsteller: Marcel Schlutt, André Schneider, Sascia Haj, Udo Lutz, Beate Kurecki, Hendrik Trost, Barbara Kowa, Hermann Eppert, Anna Gerloff, Martin Langenbeck, FSK 16, Komödie, 97 min, Deutschland 2010, dt. OF, Pro-Fun Media



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.11.2010, 22:06h
  • Endlich einmal wieder ein guter deutscher Film, der nicht nachsynchronisiert werden muß! Mehr davon!
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#2 XDAAnonym
  • 05.12.2010, 21:33h
  • Die Spracheinsätze im Film sind sehr hölzern und der Hauptdarsteller Alex wirkt von Anfang an sehr unsympathisch - wobei Leos Motiv des Interesses an Alex mir gänzlich schleierhaft bleibt. Indes überzeugen die inhaltlichen Seiten der Gesprächsführung, insbesondere der Psychologin, überhaupt nicht - besser würde Lebensberaterin und Tarotkartenlegerin zu ihr passen. Im Großen und Ganzen ein eher schlechter Low Budget Film. Ein Kauf der DVD lohnt eher nicht und ohne Alkohol lässt sich der Film wohl nicht ertragen.
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#3 Schnitzel HunterAnonym
  • 06.03.2011, 13:45h
  • Antwort auf #2 von XDA
  • Einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe.
    Schlechte Darsteller(denn von schaupielerrei kann keine rede sein, sogar die "Liebeszenen" wirken gestellt und nicht gespielt)
    Grotten Ton (da hört man beim Tanzen der Darsteller jeden schritt auf dem boden und die Musik wurde nicht mal drübergelegt, also Tanzen die Darsteller ohne Musik)
    Das Sett ist aber das aller letzte, die Clubaufnahmen gehn über haubt nicht .(und das soll Berlin sein? OMG, Statisten bekommt man hier für ein Warmes Essen und dann sieht es auch voll aus im Club.)
    Und dann noch das Buch zum Dreh, hilfe.
    Kammera und Schnitt sind einfach schlecht.( wirkt als ob es auf einem Appel geschnitten und vertont wurde.)
    Fazit: "Nur" weil die "Storry"( wenn man bei dem "Film" überhaubt davon sprechen darf) eine Schwulen inhalt hat, ist er nicht unbedingt auch ein Film den man "hier" vorstellen muss.
    Er ist einfach Sau schlecht.
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