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Ricky Martin ist seit seinem Coming-out "ein glücklicher homosexueller Mann"

Popstar Ricky Martin hat in einem Fernsehinterview beschrieben, wie locker seine Eltern seine Homosexualität zur Kenntnis nahmen.

Der 38-Jährige, der in Puerto Rico als Sohn eines Psychologen und einer Buchhalterin geboren wurde, versteckt seit März dieses Jahres seine sexuelle Orientierung nicht mehr vor der Öffentlichkeit (queer.de berichtete). Gegenüber dem TV-Magazin "Access Hollywood" hat er nun den schwierigen Weg zu seinem Coming-outs beschrieben. So sei er oft depressiv gewesen und "hasste sich selbst". Als Katholik, der in seiner Jugend Messdiener war, wusste Martin, dass seine Religion diesen Hass teilte. Später wirkte sich das auf seine Arbeit aus: "Ich war einfach richtig müde. Ich war seit 15 oder 16 Jahren auf der Bühne und habe nicht aufgehört, seit ich zwölf Jahre alt war. Von 1984 bis 2002 ging das Non-Stopp."

"Kleines, hast du dich verliebt?"

Daher war er überrascht, dass seine Mutter vor seinem öffentlichen Coming-out selbst die Initiative ergriff: "Mama fragte mich: 'Kleines, hast du dich verliebt?' Ich sagte: 'Ja, Mama.'. Dann fragte sie: 'Ist es ein Mann?' und ich dachte: 'Mann, dass wird einfacher als ich es mir vorgestellt habe." Er bejahte die Frage und seine Mutter habe nur gesagt: "Komm schon, umarme mich. Du bist mein Sohn und ich liebe dich. Ich werde immer für dich da sein."

Auch sein Vater reagierte gelassen. Als er ihm von seiner Sexualität erzählen wollte, sagte dieser nur: "Du brauchst kein Wort zu sagen. Ich liebe dich und will nur, dass du glücklich bist."

Ricky Martin hat nach seinem öffentlichen Coming-out erklärt, er habe das Geheimnis aus Angst um seine Karriere für sich behalten. Tatsächlich ist diese Angst unter US-Stars weit verbreitet. Entertainerin Joan Rivers erklärte erst vor wenigen Monaten den Grund dafür: "Wenn jemand die Rolle des romantischen Idols spielen will, der von jeder Teenagerin geliebt wird, wäre man ein Volltrottel, wenn man fröhlich sagen würde: 'Ich bin schwul'", so die 77-Jährige (queer.de berichtete). (dk)



20 Kommentare

#1 chrisProfil
  • 01.12.2010, 12:51hDortmund
  • "Kleines, hast du dich verliebt?"

    Wie süß .

    Meine wollte nur vom Stuhl aufstehen und ist dann erst mal umgekippt.
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#2 seb1983
  • 01.12.2010, 13:29h
  • Mit geschlagenen 38 Jahren sollte die Nabelschnur eigentlich soweit durchtrennt sein dass Mama das zur Kenntnis nimmt und nicht viel mehr.
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#3 fasiaAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 BesserwisserAnonym
  • 01.12.2010, 21:49h
  • Antwort auf #3 von fasia
  • Die Frauen heutzutage stellen sich viel zu sehr an! früher haben die auf dem Feld das Kind geboren, die Nabelschnur selber abgetrennt und weiter gearbeitet. Und jetzt brauchen die paar Monate Mutterschutz...nichts mehr gewohnt.
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#6 bananasEhemaliges Profil
#7 hanfiAnonym
#8 herrAnonym
#9 bananasEhemaliges Profil
  • 01.12.2010, 22:44h
  • Antwort auf #7 von hanfi
  • Mhhh, ich denke, die große Geste machts und der Glitzerfummel. Draaaama und Marlene eben. Bei uns schluchzt Marianne Rosenberg. So seh ich das. Deshalb werden ja Divas gerne nachgemacht. Das nennt man dann Travestie. Männlich "Diven", also eigentlich richtige Schwule nun ja gibts wohl nicht. Die sind eh erst einmal alle Bi-sexuell bis der Karriere-Knick kommt. Dann outet man sich und ist auf einmal homosexuell, auch der Karriere wegen. Man ist dann wieder interessant, weil dann alle sagen, was der auch ? Eine andere Erklärung habe ich nicht. So sehe ich das für mich. Und ob das mit der Mutter zusammenhängt, naja, da hat man aber generell eine schlechte Kindheit gehabt, oder?
    Also wenn man so will, ich habe so richtig keine Erklärung.
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#10 KameliendameEhemaliges Profil
  • 01.12.2010, 23:52h
  • Antwort auf #7 von hanfi
  • Das finde ich auch ein sehr interessantes Phänomen... Zumal sich das in verschiedensten Jahrzehnten zeigt.... In den 30/40er Jahren waren es zb. Frauen wie Marlene Dietrich und Greta Garbo...
    Später kam zb Madonna. Die erwähnte Bette. Cher ist zweifelsohne auch noch dazu zu zählen..
    Und heute da hypen viele junge Schwule Lady Gaga...

    Warum das so ist? Ich glaube ne Menge Schwule ham ne Affinität für starke , unabhängige, extravagante Frauen.
    Natürlich ausdrücklich NICHT sexuell.
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