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Es wird immer interessant, wenn es in der Presse um schwule Vögel geht. So tranken wir fröhlich Prosecco zu Ehren der Bremerhavener Pinguine, als dieser glückliche Väter wurden - und wir weinten mit den schwulen Geiern aus Münster, als sie vom Zoo auseinander gerissen worden sind.

Zu den verschiedensten Vogelarten konnten uns die Forscher immer wieder andere Erklärungen für die Homosexualität von Erpel, Ganter, Hahn und Co. liefern. Jetzt gibt's neue Erkenntnisse aus dem Reich der Weißen Ibisse, die zu den Storchenvögeln gehören: Forscher aus den USA und Sri Lanka stellten ein verändertes Paarungsverhalten fest, wenn einer Gruppe Vögel eine Art von Quecksilber in die Nahrung gemischt wird. Männchen brüteten dann lieber untereinander - ihr Anteil stieg laut spiegel.de auf bis zu 55 Prozent.

Dabei wurden die Mitglieder des starken Geschlechts nicht plötzlich zu fröhlichen Schwestern, sondern versuchten es anfangs weiter bei den Weibchen. Denen gefiel das Balzverhalten der Quecksilber-Männchen aber einfach nicht mehr so gut, und sie zogen ein Leben als alte Jungfern vor. Die Männchen blieben dann eben unter sich.

Als netter Nebeneffekt wurden die schwulen Tiere umgänglicher - aber nicht ganz so nett wie die Weibchen, berichtet spiegel.de: "Obwohl sich die Vogelmännchen weniger aggressiv zeigten, würden die Biologen ihr Verhalten insgesamt trotzdem als typisch männlich bezeichnen."

Natürlich können solche Erkenntnisse aus der Tierwelt - auch wenn es um noch so putzige Viecher geht - nicht auf den Menschen übertragen werden. Es hilft also nicht, den süßen Hetero-Schnuckel an zerbrochenen Energiesparlampen oder alten Thermometern schnüffeln zu lassen und dann auf schwules Balzverhalten zu hoffen. Vor gerade einmal zwölf Jahren hat die Presse hingegen noch ähnliche Thesen über Männer verbreitet, wie dieser Ausschnitt aus der "Bild"-Zeitung vom 23. Februar 1998 zeigt:



Heute wissen wir aber: Beim Hetero-"Homo sapiens" gilt nur die gute alte Regel mit den sechs Dosen Bier.



#1 rolfinaEhemaliges Profil
  • 01.12.2010, 12:36h
  • wieviel dosen bier braucht es um so einen artikel zu schreiben?
    also nicht quecksilber macht die vögle schwul!!! das mal als erstes. es verändert lediglich das balzverhalten, doch waren die kerle ja weiterhin an den weibchen interessiert! das bei dem veränderten verhalten der weibchen(nur diese reagierten auf die veränderung) die männchen sich untereinander genügten ist ein weiterer beweis dafür wie natürlich und selbstverständlich homosexualität für alle lebewesen ist. wobei ich hier die motivation mal auf seite stelle, denn die kann ja sehr unterschiedlich sein
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#2 Roman BolligerAnonym
  • 01.12.2010, 13:06h
  • Soll damit gesagt werden, unsere besorgten Mütter hätten uns in der Kindheit allzu oft bei banalen Erkältungen zum Fiebermessen das Thermometer in den Po gesteckt?
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#3 beobachter-2Anonym
#4 brathähnchenAnonym
  • 01.12.2010, 17:08h
  • Die Schwestern sollten zusätzlich noch Blei 'organ'isieren ?

    "Nach taoistischer Ansicht entsteht Leben durch die Verbindung der gegensätzlichen Kräfte Yin und Yang (weiblich und männlich).

    Durch die Verschmelzung von Blei (dunkel oder Yin) und Quecksilber (hell oder Yang) ahmten die Alchimisten den Naturvorgang nach und glaubten, auf diese Weise eine Unsterblichkeitspille zu erzeugen.

    Sie entwickelten auch yogaähnliche Übungen, Atemtechniken, Ernährungsregeln und sexuelle Praktiken, durch die die Lebenskraft gestärkt und das Leben verlängert werden sollte."
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 HannibalEhemaliges Profil
  • 02.12.2010, 08:04h
  • "Umweltverschmutzung macht schwul"

    Cool! Also Leute: Schmeisst mehr Dreck in die Landschaft und lasst uns die Welt verschwulen!
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#7 Hannu, TampereAnonym
#8 RabaukeAnonym
  • 03.12.2010, 11:11h
  • Der Beitrag ist der "Hammer". Ich habe selten so herzlich abgefeiert wie heute, beim Lesen. Solch "akademische Erkenntnisse" muß später unsere Nachwelt lesen. Das ist so, als liest man ein über 100ert Jahre altes Doktorbuch. Darin steht: "Wer ornanniert, erleidet häufig die Gicht, Auschlag oder gar schwerste Rückenleiden." Naja, Auschlag hab ich jetzt keinen, aber vom Lesen des Beitrages, im Gesicht, vor lauter feiern, die Farbe gewechselt:)))).

    Schönes WE allen Userinnen und Usern von Queer.de
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