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Johnny Depp spielt seit 2003 den extrovertierten Piraten Jack Sparrow (Bild: The Walt Disney Company)

Die Filmproduktionsfirma Walt Disney war vor dem Welterfolg von "Fluch der Karibik" sauer auf den Hauptdarsteller Johnny Depp, weil seine Darstellung zu schwul gewesen sei.

Das verriet der 47-jährige Schauspieler in einem Interview mit dem Lifestylemagazin "Vanity Fair". Depp erklärte, dass Disney seine Interpretation des Piraten Jack Sparrow "nicht leiden" konnte. Ein weibliches Mitglied des Produktionsteams fragte sogar entsetzt nach, ob Sparrow schwul sei. Daraufhin sagte er: "Alle meine Figuren sind schwul." Diese Aussage habe die Frau "sehr nervös gemacht".

Auch an der Spitze des Konzerns gab es Zweifel, erinnert sich Depp: "Ich glaube, es war der damalige Disney-Chef Michael Eisner, der gesagt haben soll: 'Er ruiniert den Film'". Eisner soll den Schauspieler sogar für ständig betrunken gehalten haben.

Der Ruf nach dem Schiffsjungen

Depp hatte früher erklärt, er habe sich bei der Figur Jack Sparrow am Verhalten des Rolling-Stone-Musikers Keith Richard orientiert. Die Idee, dass der Pirat auch schwul sein könnte, hatte Depp schon lange. So erklärte er in einem Interview aus dem Jahr 2006: "Mir gefällt es, dass Jack mehrdeutig ist. Es gab ja schließlich das Vorurteil, dass Frauen auf Schiffen Unglück bringen. Und diese Piraten waren ja jahrelang auf See. Da hat dann wohl das eine zu anderen geführt. Man ist einsam und man hat eine Extra-Portion Rum. Da ruft man schon mal den Schiffsjungen zu sich".

Heute ist Disney übrigens ganz glücklich über die "Pirates of the Carribean"-Filmserie. Immerhin spielten die ersten drei Teile bislang rund 2,7 Milliarden US-Dollar ein - bei Produktionskosten von weniger als 700 Millionen Dollar. Ein Disney-Sprecher erklärte deshalb gegenüber der BBC, man sei "sehr zufrieden" mit der Arbeit von Johnny Depp. Teil vier soll im Mai 2011 in den Kinos anlaufen. (dk)



#1 Diz!Anonym
  • 01.12.2010, 14:22h
  • Ist doch immer das geiche. Wenn's Geld bringt ist es col, sonst "voll schwul".

    Beim ersten Teil hat Jack Sparrow SO gut funktioniert, dass Johnn im zweiten noch "schwuler" (also in Heterodenke -> tuntiger) sein durfte und mich die ersten 30 Minuten echt schrottgenervt hat. Gottseidank wurde es im dritten Teil wieder etwas besser.
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#2 RalfAnonym
  • 01.12.2010, 15:00h
  • So langsam geht es mir auf den Sack Homosexualität oft damit zu begründen das die angeblich so viel tolleren Frauen nicht anwesend sind. Also das Homosexualität nur 2. Wahl ist.
    Kann doch auch sein das diese Männer sich erst dann trauen/trauten ihre Bisexualität (und manche auch Homosexualität) auszuleben, weil sie erst so die "offizielle" Rechtfertigung dazu haben, da Homosexualität damals wie heute als weniger "normal" betrachtet und deshalb für den Einzelnen als etwas negatives empfunden wurde das man offiziell nicht ausführen darf und dem Verlangen man nicht nachgeben darf.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.12.2010, 21:01h
  • Na hoffentlich ist Teil 4 dann der endgültig letzte in dieser Reihe. So langsam ist man Piraten in den Kinofilmen überdrüssig. Wenn es am schönsten ist, sollte man auch aufhören.
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#4 Diz!Anonym
#5 he loves WIllisAnonym