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Kommentare zu:
"Beim ersten Onanieren habe ich mich geekelt"


#1 STHLMAnonym
#2 De_Gelderlander
#3 kokAnonym
  • 01.12.2010, 20:05h
  • Find ich echt super und vor allem auch wichtig, dass er so offen damit umgeht. Das zeigt einmal mehr, dass es eben nicht nur schwarz und weiß gibt, wie es vielen so blümchenhaft vorschwebt. Gutes Rollenmodell!
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#4 bananasEhemaliges Profil
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.12.2010, 20:53h
  • Beim Onanieren geekelt - dann hätte er eine Frau werden sollen! Wie kann man sich dabei denn nur so anstellen?
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#6 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 01.12.2010, 21:06h
  • Naja, wenn man so jung und hübsch ist wie er, dann ist die Wahrscheinlichkeit, einen Korb zu kriegen, trotz HIV gering. Ist man aber etwas älter und sieht bisschen "verbraucht", dann überlegt man sich 100 mal, ob man sich als HIV-Positiv outen will. Das hängt immer einer Situation ab, in der man sich stets befindet, wie z. B. Beruf, Karriere, Zukunft, Ort, gesellschaftliche bzw. kulturelle Umgebung, ob man sich outen kann bzw. will. Denn die Angst, verlassen oder indirekt diskrimiert zu werden ist, ist ziemlich groß. Ich habe einen Freund, der ebenfalls HIV-positiv ist, er hat Jahren gebraucht, um sich mir gegenüber zu outen. Er hatte nur Angst davor gehabt, verletzt zu werden. Als ich ihn in die Armen genommen habe, hat er geweint vor lauter Erleichterung. Er hat nicht geweint, weil er positiv ist, sondern, weil er Jahren darum gekämpft hat, ob er sich outen soll oder nicht. Und bei mir kann seine erste Erleichterung erlebt.

    Wenn man einen, der sich als positiv outet, mit Euphorie "lobt", stellt man anderen, die sich - aus welchem Grund auch immer -, nicht outet, indirekt in Diskredition.

    Auch meinem poisitiven Freund habe ich nie für seine Outing Lob ausgesprochen. Habe ihm nur gesagt, dass ich mich geschmeichelt fühle, weil er mir seine HIV-Infektion anvertraut hat.
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#7 chrisProfil
  • 01.12.2010, 22:39hDortmund
  • Antwort auf #2 von De_Gelderlander
  • Also ich hätte dir ja gerne den Link gegeben weil ich schon seit geraumer Zeit bei ihm Abonnent bin aber der Meister hat sich wohl ganz überraschend dazu entschieden, seinen YoutTube-Kanal zu löschen und seine Website dicht zu machen. Ziemlich BLÖDER Zeitpunkt Junge!!! So macht man keine HIV gute Aufklärung!
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#8 MedAnonym
  • 01.12.2010, 22:40h

  • Sorry bei dem Artikel könnte ich kotzen - der Typ ist völlig alleine Schuld an seiner Infektion und diesen Vorwurf muss er sich auch gefallen lassen. Ein einfacher Fehler kostet die Sozialgemeinschaft nicht dermaßen viel Geld wie das bei Ihm zwangsläufig früher oder später der Fall sein wird - in einem Land mit schlechterer Gesundheitaversorgung bzw höherem Eogenanteil wäre seine Meinung wohl auch anders. Davon abgesehen finde ich es toll wie offen er mit seiner Infektion umgeht und so andere hoffentlich vor der Wiederholung der von ihm gemachter Fehler zu schützen.
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#9 MIZAnonym
  • 01.12.2010, 23:57h
  • Ich finde den Beitrag auch sehr klasse. Großes Kompliment an Marcel, der so offen und ehrlich über seinen Umgang mit der Infektion spricht.

    Seine Homepage findet man unter: www.vorstadtclown.de
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#10 SaatchiAnonym
  • 02.12.2010, 00:22h
  • schön und interessant geschrieben. Ich hab mich bis jetzt irgendwie immer schützen können, doch die Angst sich zu infizieren ist bei neuen Kontakten leider immer präsent. Das das aber auch in Beziehungen vorkommt, ist umso trauriger und tragischer, weil es dort auch immer zu einem großen Vertrauensverlust kommt.
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#11 HannibalEhemaliges Profil
#12 HannibalEhemaliges Profil
  • 02.12.2010, 07:56h
  • Antwort auf #8 von Med
  • mein vorheriger kommentar ging übrigens an dich! du bist wohl auch der meinung, dass jeder, der HIV+ ist selber schuld ist und keinen anspruch auf medizinische versorgung hat, was? da könnte ICH kotzen! leuten wir DIR wünsche ich die pest und cholera an den hals!
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#13 siechenhausAnonym
#14 alexander
#15 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 02.12.2010, 09:51h
  • Antwort auf #8 von Med
  • Ich wünsche, dass Dein Lebenspartner - falls Du mit Deiner charakterlichen Eigenschaft überhaupt einen hat - fremd geht, sich mit HIV infiziert und dann bei Dir zuhause Dich weiter infiziert. Dann sagen wir zu Dir auch "Du bist selber schuld". Ich glaube kaum, dass Du auch in einer festen Beziehung Kondom benutzt.
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#16 stromboliProfil
#17 vingtans
  • 02.12.2010, 15:43h
  • "krankheit adelt"

    volksweisheiten passen immer wieder ganz toll.

    aber schön , dass er sein leben im griff hat.
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#18 XDAAnonym
#19 MaxiAnonym
  • 02.12.2010, 16:29h
  • Antwort auf #7 von chris
  • Ja das ist seine Art. Mal macht er eine Homoepage, kündigt an er löscht sie, tut es doch nicht. Das gleiche mit youtube Kanal und Block. Mal löschen oder nicht und dann plötzlich wieder da als wäre nix gewesen. Und dann wieder ganz weg. Nicht sehr kompetent für jemanden der sich Aktivist nennt.
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#20 NRWAnonym
#23 SchrottboykottAnonym
#24 MedAnonym
  • 03.12.2010, 00:59h
  • Ein paar Gedanken zu den Reaktionen auf mein Kommentar:

    - wer sich nach 1990 mit HIV infiziert hat (und das weil er oder sie Safer Sex Regeln nicht eingehalten hat) ist selbst schuld! Den einzigen Vorwurf den man der Politik machen kann ist, dass die Gelder für Präventionsmaßnahmen gekürzt worden sind.

    - Ja ich habe eine Beziehung - schon seit vielen Jahren (trotz oder vielleicht wegen meiner charakterlichen Eigenschaften). Und trotz monogamer Beziehung benutzen wir Kondome. Warum? Irgendwie gehe ich davon aus, dass wir beim Verzicht auf Kondome die Wahrscheinlichkeit ein Kind zu zeugen nur unwesentlich erhöhen könnten...

    - Diabetiker und fressen. Diabetes ist in dem Alter über das wir hier reden (18 Jahre) zu fast 100 % Folge einer genetischen Veranlagung und nicht der temporäre Verlust der Gehirndurchblutung wenn es zu einer Blutanreicherung im Penis kommt.

    Die emotionalen Reaktionen auf meinen Kommentar kann ich ehrlich nicht nachvollziehen. Eigenverantwortung sollte jeder üben und die Aussage "Menschen machen nun mal fehler" relativiert diese. Gerade bei HIV und anderen vermeidbaren STDs muss man jedem Leser klar machen, dass ein Verantwortlicher Umgang mit dem eigenen Körper ein MUSS für jeden Menschen ist - vor allem dann, wenn man zu einer Risikogruppe gehört.
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#25 SchrottboykottAnonym
  • 03.12.2010, 13:01h
  • Antwort auf #24 von Med
  • "- wer sich nach 1990 mit HIV infiziert hat (und das weil er oder sie Safer Sex Regeln nicht eingehalten hat) ist selbst schuld! Den einzigen Vorwurf den man der Politik machen kann ist, dass die Gelder für Präventionsmaßnahmen gekürzt worden sind."

    schön, wenn die welt in schwarz-weiss ist, nicht wahr ? so hat dann auch das struktur, was man nicht versteht ...

    übrigens schützt ein kondom nicht in jeden fall 100%. materialfehler und falsche anwendung lassen ein restrisiko entstehen. dennoch ist es aktuell der beste schutz.
    mangelnde information über übertragungswege von hiv, bzw den schutz davor, können zu einem nicht ausreichenden oder falschen safer-sex verhalten führen.

    aber wichtig ist natürlich immer, das man einen schuldigen findet. mal ist es der, der angesteckt wird, mal ist es derjenige, der angesteckt hat.
    was und wem nützten solche schuldzuweisungen?

    bist du eigentlich raucher ?
    und wenn ja, wie kannst du es verantworten, deine gesundheit jeden tag mit einer schachtel kippen aufs spiel zu setzen ? und dein ernährungsverhalten? läufst du bei rot über die strasse, weils schneller geht als zu warten ?
    sollte die krankenkasse da nicht auchmal in deinem fall über beitragerhöhung nachdenken ?

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#26 FoXXXynessEhemaliges Profil
#27 XDAAnonym
#28 HannibalEhemaliges Profil
#29 decisionneurotic
  • 05.12.2010, 01:02h
  • ich habe heute erst auf dbna einen artikel über den jungen mann gelesen und war sehr entsetzt über die schlechte journalistische arbeit. dadurch hat das ganze meiner meinung nach ein völlig falsches bild erzeugt. euer artikel ist um längen besser und respektiert das thema mehr :)
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#31 julian21
  • 05.12.2010, 15:11h
  • Antwort auf #5 von FoXXXyness
  • Hier sehen sie ein weiteres Exemplar eines bedauernswerten Schlagzeilenlesers, der sich gerne ziert, Artikel auch nur ansatzweise zu lesen, aber trotzdem komplett unüberlegt seinen sinnentleerten Senf dazugeben muss. Er ist auch sehr anfällig dafür, am Kiosk zu der Zeitung mit den großen vier Buchstaben zu greifen.

    Deine Reputation, falls du überhaupt mal eine hattest, steht spätestens jetzt bei null. Meld dich lieber unter neuem Namen an und fang von vorne an. Es sei denn du meinst den Schmarn, den du hier überall verteilst wirklich ernst.
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#32 FoXXXynessEhemaliges Profil
#33 O8LiAnonym
  • 08.12.2010, 01:19h
  • Antwort auf #7 von chris
  • Was soll das denn? Weil Man(n) in diesem Bereich aufhört macht man keine gute HIV Aufklärung? Das ist doch absoulter Schwachsinn! Und was ist denn der "perfekte" Zeitpunkt? Sich zwingen weiter zu machen, nur damit "die Masse" ruhig gestellt wird? Sorry, aber das wäre unauthentisch und ist am Thema vorbei.

    Weil ich selber bei der Kölner AIDS-Hilfe arbeite weiß ich, dass er gerade dabei ist eine Jungpositivengruppe in Essen zu eröffnen. Dieser intensive Kontakt wird den jungen Menschen in Essen helfen und man muss eben Prioritäten setzen, wenn der Tag nur 24 Stunden hat. Dazu kommt, dass er kein Haupt- sonder Ehrenamtler ist.

    Nächstes Jahr stehen die CSD´s für eben diese Kampagne an, aus dessen Text dieser Artikelauszug ist. Und die Kampagnenmacher haben bewusst nur an einer kurzen Stelle erwähnt, dass er offen im Netz darüber schreibt, weil das Thema ein völlig anderes ist: Ein junger Mensch der vertraut und glaubt ihn trifft es nicht. So geht es vielen anderen auch und sie werden hoffentlich vor diesem Fehler bewahrt, weil sie sich ein Beispiel nehmen, denn die Welt ist nicht rosarot!

    Von daher IST das eine sehr wertvolle offene Weise, auf die er seine Geschichte erzählt. Denn HIV trifft eben nicht nur alte Menschen, denen man es ansieht oder die sich auf Parkplätzen rumgetrieben haben! Es kann jeden treffen!
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#34 MahlzeitProfil
  • 08.12.2010, 01:32hBerlin
  • in der berliner szene kenne ich einige ähnliche beispiele: jung, verliebt/vergeben, denken "ach passiert schon nichts".

    Daher: Solche Geschichten öffentlich zu erzählen, kann vielen die Augen öffnen.
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