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Kilometerlanger Sandstrand mit Kunst: Zandvoort (Bild: Wiki Commons / Methoxyroxy / CC-BY-SA-3.0)

Mit seinem FKK-Strand und seinen Cruising-Dünen lockt der niederländische Badeort Zandvoort im Sommer Scharen von Schwulen an. Doch auch in der kalten Jahreszeit lohnt ein Besuch.

Von Carsten Weidemann

Dass Hollands Küste nicht nur im Sommer ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende ist, weiß jeder, der schon einmal die Stille an den niederländischen Nordseestränden in den Wintermonaten genossen hat. Zandvoort, der schwulste Badeort der Niederlande, ist genau solch ein Platz. Gelegen zwischen den Dünen des Amsterdamer Wasserschutzgebietes und dem Nationalpark Zuid-Kennemerland, strahlt das tolerante Zandvoort im Winter die Ruhe aus, nach der viele Urlauber suchen.

Frische Luft schnappen, sich einmal richtig durchpusten lassen und den Kopf frei bekommen - die holländische Nordseeküste hat im Winter einen ganz besonderen Charme. Übrigens sind in den Wintermonaten auch Hunde am Strand zugelassen. Eine gute Gelegenheit also, um mit dem eigenen Vierbeiner am kilometerlangen Sandstrand zu spazieren.

Wanderungen in der ausgedehnten Natur


In den Dünen lässt sich die Natur, die Ruhe und die Weite genießen. (Bild: mjohn2101 / flickr / by 2.0)

Der Dorfkern von Zandvoort besticht im Winter durch Gemütlichkeit. Besucher schlendern vorbei an vielen Fischerhäuschen und durch malerische Gässchen. Und um sich aufzuwärmen und zu stärken, bieten sich viele Restaurants und Cafés im Zentrum an - nicht wenige davon sind in schwul-lesbischer Hand und haben das ganze Jahr über geöffnet.

Die ausgedehnte Natur rund um Zandvoort lädt zu stundenlangen Wanderungen oder Radtouren ein. Ein gut ausgebautes Netz an Wander- und Radwegen bietet aktiven Urlaubern vielfältige Möglichkeiten. In den Dünen lässt sich die Natur, die Ruhe und die Weite genießen.

Es ist erlaubt, auch abseits der befestigten Wege und Pfade zu laufen und so die Flora und Fauna des Dünengebietes zu entdecken. Mit etwas Glück erblicken Wanderer dabei einen Eisvogel, einen Hirsch oder einen Fuchs. Oder Pflanzengattungen, die sonst kaum in den Niederlanden vorkommen.

Der Dezember ist in Zandvoort Winter-Wonderland-Monat


Die Möwen von Zandvoort drehen nur eine halbe Stunde Zugfahrt von Amsterdam entfernt ihre Kreise (Bild: mjohn2101 / flickr / by 2.0)

Gerade jetzt lohnt ein Besuch in Zandvoort: Der ganzen Dezember über finden vorweihnachtliche Veranstaltungen statt. Ein Besuch des Rathausplatzes lohnt sich besonders, denn hier finden regelmäßig Weihnachtskonzerte statt. Die Zwarten Pieten, also die Helfer des niederländischen Nikolauses Sinterklaas, singen Weihnachtslieder. Am 12. Dezember wird hier auch die große Eisbahn eröffnet, die bis zum 3. Januar zum Schlittschuhlaufen einlädt.

Für einen Besuch in Zandvoort ist übrigens kein eigener Pkw vonnöten. Denn der pittoreske Ort an der Nordsee ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zandvoort ist der einzige Küstenort in den Niederlanden mit einer direkten Zugverbindung. Ein Besuch des Ortes lässt sich also optimal mit einem Städtetrip verbinden: Von der Homo-Metropole Amsterdam aus reisen Urlauber bequem innerhalb einer halben Stunde nach Zandvoort.



#1 vingtans
#2 XDAAnonym
#3 FranzAnonym
  • 02.12.2010, 22:37h
  • Alles eine Frage der Kosten- Nutzen Kalkulation.
    Immerhin günstiger die paar hundert Kilometer mit dem Auto nach Zandvoort als die paar tausend km mit dem Flugzeug nach Boyztown in Pattaya.
    Wobei die holländischen Boys zu viel rumzicken, aber dafür machen die es häufiger umsonst.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil