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Ein privater Schnappschuss von Bower, der derzeit durch Fansite-Gallerien geistert

Schon im aktuellen Harry Potter-Kinofilm gewesen? Der 22-jährige Darsteller des jungen Gellert Grindelwald kennt sich mit Gay-Rollen aus.

Von Carsten Weidemann

Als die Bestsellerautorin J. K. Rowling vor drei Jahren während einer Lesung nebenbei erwähnte, dass der Zauberer Albus Dumbledore schwul sei, waren die Harry Potter-Fans überrascht. Auch ihre Enthüllung, dass er ausgerechnet in den bösen Gellert Grindelwald verliebt gewesen war, schlug ein. Rowling: "Dumbledore war bestürzt, als Grindelwald gezeigt hat, was für ein Mensch er ist". Der Zaubermeister habe daher jahrelang darunter gelitten, dass ihn sein Liebster so sehr enttäuscht hatte. "Wenn wir uns verlieben, kann uns das blind machen", so Rowling. In "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1", der derzeit im Kino läuft, verkörpert der 22-jährige Jamie Campbell Bower den jungen Grindelwald.

Youtube | Jamie Campbell Bower mit Ian McKellen im Gespräch

Harry Potter: Leider keine schwule Liebesszene zu sehen


Hetero (li.) spielt Homo, Schwuler (re.) spielt Hetero (Bild: AMC - The Prisoner - Remake 2009)

Wer sich nun aber heiße Küsse im kommenden Teil zwei der letzten Potter-Verfilmung erhofft, den muss der britische Schauspieler enttäuschen. Die Liebe zwischen Dumbledore und Grindelwald stehe nicht im Fokus. "Es gibt auch keine Liebesszenen", verriet er im April im Interview mit dem Magazin "Gay Times".

Bower ist noch nicht so lange im Filmbusiness, doch dafür bereits enorm erfolgreich. Bekannt wurde er schlagartig im Jahr 2007, als er an der Seite von Johnny Depp im Tim Burtons "Sweeney Todd" spielte. Der Junge mit der wilden blonden Mähne tauchte dann 2009 im Kino-Sequel "New Moon" der TV-Fantasy-Serie "The Twilight Saga" erneut auf.

Youtube | The Prisoner 2009, Trailer

Ian McKellen spielt mit Jamie Campbell Bower

Nach der Premiere von Sweeney Todd begegnete der Nachwuchs erstmals einem alten Hasen: Ian McKellen, der ihm zum Film gratulierte, wie Bower berichtet: "Er stand vor mir mit Vollbart und Trench-Coat. Ich meinte zu ihm: Oh, haben sie den Film gesehen? Und er erwiderte ironisch: Nein, ich bin eineinhalb Stunden zu spät gekommen, aber man sagte mir, du seist brillant gewesen." Bereits 2008 sahen sich die beiden vor der Kamera wieder, für das Remake einer britischen TV-Serie aus den sechziger Jahren. In "The Prisoner" spielt der schwule Ian McKellen einen heterosexuellen Vater, dessen homosexueller Sohn (Bower) einen älteren Geliebten hat, den er aber später gezwungenermaßen umbringen muss.

Diese dramatische schwule Beziehung, die voraussichtlich ab Januar im ZDF oder bei ZDF_neo zu begutachten ist, kommentiert Bower gegenüber der "Gay Times" so: "Man kann das Remake einer Show aus den Sechzigern nicht in einer Weise inszenieren, wie sie in der damaligen Zeit akzeptabel war. Du musst sie auffrischen und moderner machen. So ist diese Beziehung darin eine wunderschöne Sache."



Ian McKellen hat Krebs

Der 73-jährige Schauspieler Ian McKellen hat erklärt, dass er seit "sechs oder sieben Jahren" unter Prostatakrebs leidet.
Keine Hotel-Bibel ist sicher vor Sir Ian McKellen

Ian McKellen findet, dass die Bibel eigentlich ein ganz interessantes Buch ist, wenn die homofeindlichen Stellen entfernt worden sind.
#1 SebiAnonym
  • 05.12.2010, 18:43h
  • Ich mochte die Harry Potter-Bücher damals sehr. Und noch heute finde ich es toll, dass sie damals Kinder und Jugendliche wieder mehr an das Thema Bücher und Lesen herangeführt haben. Denn Bücher und Lesen sind die Grundlage für Bildung wie für Toleranz und Weltoffenheit.

    Was ich aber J.K. Rowling bis heute nicht richtig verziehen habe, ist, dass sie zwar Albus Dumbledore als schwul angelegt hat, das aber nie explizit in den Büchern gesagt hat. Hat sie sich da den US-Markt nicht versauen wollen?

    Auch bei den Schülern hätte es gerne einen Schwulen oder eine Lesbe geben können. Wenn Vorbilder in einer so erfolgreichen Saga plötzlich ihre Homosexualität erkannt hätten, hätte das sehr viel für Akzeptanz bei Jugendlichen bewirken können. Und das hätte ideal in die Story gepasst.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.12.2010, 19:21h
  • Jamie Campbell Bower ist 22? Mit seinem Babyface sieht er gar nicht danach aus! Wie nennt man das im Pornobiz: Twink!
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#3 hätte wäre wennAnonym
  • 05.12.2010, 22:33h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Wenn Vorbilder in einer so erfolgreichen Saga plötzlich ihre Homosexualität erkannt hätten, hätte das sehr viel für Akzeptanz bei Jugendlichen bewirken können. Und das hätte ideal in die Story gepasst.

    __________________________

    aber nicht in diese heterosexistische welt und deren hegemoniale interessen...

    also bleibts weiterhin bei 3 x coniunctivus irrealis...
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