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Amber Heard (Bild: Wiki Commons / gdcgraphics / CC-BY-SA-2.0)

Die US-Schauspielerin Amber Heard ("Zombieland") hat sich am Wochenende geoutet – die 24-Jährige ist bereits vergeben.

Auf einer Festveranstaltung in Los Angeles anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Homo-Gruppe Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) stellte Heard ihre Partnerin vor, die Fotografin Tasya van Ree: "Sie ist so schön. Jeder, der nicht mit einer Frau wir ihr zusammen sein will, muss einfach verrückt sein", sagte die in Texas aufgewachsene Schauspielerin gegenüber Afterellen.com.

Heard bedankte sich bei der Homo-Gruppe GLAAD, ohne die sie nicht den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hätte: "Ich habe es vor allem der Arbeit der GLAAD zu verdanken, dass ich als 24 Jahre alte Frau mein Coming-out haben darf." Die Organisation sorge mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit dafür, dass Menschen heute toleranter mit Schwulen und Lesben umgingen. "Ohne diese Leute würde niemand sein Coming-out wagen", so Heard.

Sie befürchtet nun zwar, in eine Schublade gesteckt zu werden. Allerdings habe es keine Alternative zum offenen Umgang mit ihrer Sexualität gegeben: "Wenn man etwas versteckt, dann zeigt man ja damit, dass es falsch ist. Ich tue aber nichts Falsches. Ich glaube nicht, dass Millionen Menschen etwas Falsches tun, nur weil sie lieben, wen sie lieben."

Heard war in den letzten Jahren in erfolgreichen Filmen wie "The Fighters", "Zombieland" und "The Stepfather" zu sehen. Im kommenden Jahr soll ihr Film "The Rum Diary" in die Kinos kommen, in der sie Johnny Depp den Kopf verdreht.

Es gibt in Hollywood nur wenige offen lesbische Schauspielerinnen – wie etwa Jane Lynch aus der TV-Serie "Glee". Zuletzt outete sich Sara Gilbert, die von 1988 bis 1997 Darlene Conner in der Comedy-Serie "Roseanne" darstellte (queer.de berichtete). Sie sah ihr Coming-out jedoch nicht als großes Nachrichtenthema an: "Ich denke nie in Begriffen wie 'out' oder 'in' – Ich bin nur, wer ich bin, und wenn das richtige Thema aufkommt, dann werde ich auch darüber reden, wenn es mir richtig erscheint." (dk)



#1 XDAAnonym
#2 devAnonym
  • 06.12.2010, 15:16h
  • Lesbische Hollywood- "Stars" gibt es schon.
    Eine Neuigkeit wären Outings von jungen, schwulen Hollywoodschauspielern, die es definitiv auch gibt.
    Aber männliche Stars outen sich, wenn überhaupt, meist erst wenn sie älter sind und sich am Ende ihrer Karriere befinden oder diese schon beendet haben.
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#3 vingtans
#4 bananasEhemaliges Profil
  • 06.12.2010, 17:01h
  • ....und Martina Navratilova will auf dem Kilimandscharo Tennis spielen, habe ich, am Wochenende, irgendwo gelesen.
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#5 jojoAnonym
  • 06.12.2010, 17:52h
  • mir gefällt, dass Heard gleichzeitig auf die bedeutung von selbsthilfestrukturen hinweist. andere tun ja gerne mal so, als sei ihr coming-out einzig und allein eigenem mut zu verdanken und beruhe nicht auch auf politischer vorarbeit. es ist schön, dass sowas mal anerkannt wird.

    da verzeihe ich ihr sogar, dass sie mich indirekt als verrückt bezeichnet (sorry, frau van Ree kann so schön sein, wie sie will, und vielleicht hat sie ja sogar noch andere vorzüge - aber ich möchte trotzdem lieber nicht mit ihr zusammen sein).
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.12.2010, 21:48h
  • Glückwunsch zum Coming-Out! Schade nur, daß sie im nächsten Film eine Hete spielt. Da aber Johnny Depp der Partner ist, sei ihr verziehen!
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#7 KameliendameEhemaliges Profil
#8 herve64Profil
#9 jojoAnonym
#10 LennoxAnonym
  • 07.12.2010, 13:50h
  • Erstens kann sie ihre Freundin schön finden wie sie will, das heißt noch lange nicht das jeder sie schön findet, zweitens will nicht jeder mit einer Frau zusammen sein. Sie vergisst wohl das es auch schwule Männer und heterosexuelle Frauen gibt die null Interesse an ihrer Freundin haben. Wenn Lesben jetzt schon anfangen wie heterosexuelle Männer und meinen jeder hat Frauen grundsätzlich toll zufinden, wars das mit meiner Toleranz.
    Blöde arrogante Schlampe
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