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  • 14. Oktober 2003, noch kein Kommentar

Bremen Nach den Pornografie-Vorwürfen gegen den früheren Bremer Bürgerschaftsabgeordneten Michael Engelmann (SPD) wird gegen einen Mann aus Oldenburg wegen Erpressung ermittelt. Der 36-Jährige stehe im Verdacht, dem Abgeordneten unter dem Deckmantel eines Kinderschutzvereins einen Erpresserbrief geschickt zu haben, sagte der Oldenburger Oberstaatsanwalt Gerhard Kayser am Montag. Damit bestätigte er einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", wonach der Erpresser gegen Zahlung von 2000 Euro auf eine Anzeige verzichten wollte. Ein entsprechender Brief sei bei der Durchsuchung von Engelmanns Wohnung gefunden worden, sagte Kayser. Als Absender sei der nicht existierende Verein "wmks Kinderschutz e. V. - Keine Macht dem Missbrauch - Niederlassung Bremen" genannt worden. Der verdächtige Oldenburger bestreite die Tat. Kayser bestritt einen Zusammenhang zwischen der Erpressung und den Ermittlungen. (nb/pm)