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Die Dokumentation klagt an und macht Mut in einem

Preisgekrönte Doku über Religion und Homosexualität: "Im Namen der Bibel" jetzt auf DVD

Von Carsten Weidemann

Die Stigmatisierung homosexueller Liebe mit bewusst falsch interpretierten
Bibelzitaten und aus dem Kontext gerissenen Stellen hat zig Tausende von Menschen in Verzweiflung und in den Tod getrieben.

Ausgezeichnet als "Bester Dokumentarfilm" auf dem Seattle International Film Festival, zeigt Autor Daniel G. Karslake mit seinem Film "Im Namen der Bibel", wie gewisse Bibelstellen von bigotten religiösen Hardlinern schon immer perfide zur Verfolgung Homosexueller benutzt worden sind.

Doch Karslake beweist in seinem Film auch, dass Religion und Homosexualität sehr wohl vereinbar sind.

Youtube | Englischer Trailer zum Film

Die Fokussierung des Films auf Eltern, die zu ihren schwulen Kindern stehen, macht diese Doku zu einem kraftvollen, höchst positiven Film, der klare Antworten gibt. Er ist provokativ, unterhaltsam und brillant!

Im Namen der Bibel, Dokumentation, USA 2007, Originaltitel: For the Bible Tells Me So, Regie: Daniel Karslake, mit Gene Robinson, Archbishop Desmond Tutu, Imogene Robinson, Victor Robinson, Isabella "Boo" McDaniel, Laufzeit: ca. 95 Minuten, Deutsch, Englisch, cmv-Laservision

Youtube | Ausschnitt aus der Doku mit deutschen Untertiteln


Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 I.Ramos GarciaAnonym
  • 21.12.2010, 12:51h
  • wer kann in diesem Jahrhunderte an e-m Buch so voll von Falschheiten & Beluegnisse als der Bibel glauben? Das war hoechstwahrscheinlich im VIIIe/VII J.he. geschrieben
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#2 stromboliProfil
  • 21.12.2010, 13:16hberlin
  • nur durch zufall den film rosas gesehen ..

    www.critic.de/film/rosas-hoellenfahrt-1904/

    --"in der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Hölle und der Sünderei ließe sich doch eigentlich ein Pulverfass öffnen.

    Das veranschaulicht etwa ein erstaunlicher Fund, den der große Rechercheur und Archivfreund Rosa von Praunheim präsentiert: ein Kupferstich, der im 13. Jahrhundert von der kirchlichen Inquisition angefertigt wurde und seinerzeit als Anleitung zur Bestrafung von Sündigern funktionierte. Die so genannte Judas-Wiege ( komm auf die schaukel luis(e).. so in den 20zigern der gassenhauer in schwulen kreisen...) ist der unverkennbare Vorgänger des im heutigen BDSM-Milieu beliebten Slings, eine wiegenähnliche Vorrichtung bei der das „Opfer“ zur passiven Analpenetration an der Decke aufgehängt wird – die Inquisitoren penetrierten je nach Sündenfall mit unterschiedlich dicken Holzpflöcken. "---
    ...die die "widersprüchliche und bizarre Begeisterungsfähigkeit genuin homophober Milieus für den gleichgeschlechtlichen und insbesondere den schwulen Sex offen gelegt."

    Was umgekehrt wiederum den masochismus gläubiger schwuler erklärt!
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.12.2010, 17:38h
  • Das wäre ja DAS Geschenk für unseren Papst! Was würden wohl Vati- und Muttikan dazu sagen?
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#4 Mariposa Anonym
  • 26.12.2010, 19:51h
  • Antwort auf #1 von I.Ramos Garcia
  • Ich glaube nicht wortwörtlich an die Bibel, aber es stehen dort schon einige Wahrheiten drin. Klar, daß die Urkirchenfürsten einige der Urschriften bewußt unter den Tisch haben fallen lassen (wie etwa das geheime Markusevangelium mit einer sehr homophil angehauchten Szene...).

    Jesus ist auch für die Schwulen am Kreuz gestorben, gegen diese Überzeugung kommen weder Haßprediger noch unerschüttliche Atheisten an. Auf alle Fälle sollte man sich vom Geist walten lassen und keineswegs einfach nur ablesen (wie es eben in homophob-evangelikalen Kreisen üblich ist).
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#5 ClementineAnonym
  • 19.01.2011, 19:45h
  • "Die Fokussierung des Films auf Eltern, die zu ihren schwulen Kindern stehen, macht diese Doku zu einem kraftvollen, höchst positiven Film, der klare Antworten gibt."

    Das ist vom Covertext übrnommen. Habe cmv-Laservision bereits drauf hingewiesen, daß auch lesbische Töchter in den Film eine nicht unwesentliche Rolle spielen, dieses auf dem Cover aber völlig untergeht, da auch mit dem sonst verwendeten Begriff Homosexuelle viele Menschen nur Schwule assoziieren.
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