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Führte dieses Phantombild zum Tatverdächtigen? (Bild: Polizeidirektion Böblingen)

Die Polizei hat einen 55 Jahre alten Tatverdächtigen in Esslingen festgenommen, der für zwei Morde an schwulen Cruisern verantwortlich sein soll.

Der verheiratete Täter ist bislang noch ein "unbeschriebenes Blatt", erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Böblingen. Der Frührentner aus Esslingen lebt bereits seit mehreren Jahrzehnten im Großraum Stuttgart.

Der Mann wird beschuldigt, im Mai bei einer Autobahnraststätte in Magstadt bei Böblingen einen 30-jährigen Cruiser durch Kopfschuss getötet zu haben. Zwei Monate später wurde ein 70-Jährigen in einem Cruising-Gebiet im hessischen Mörfelden-Walldorf auf gleiche Art ermordet (queer.de berichtete). Bei beiden Tatorten, die mehr als 180 Kilometer voneinander entfernt liegen, wurde die selbe Waffe benutzt. Die Polizei hatte nach dem zweiten Mord Cruiser in ganz Deutschland zu besonderer Aufmerksamkeit ermahnt.

Polizei hat viele Beweise gegen den Verdächtigen

Die Beweise gegen den Verdächtigen sind erdrückend: Die Polizei konnte aus dem Wagen des Täters eine Waffe der schweizerischen Marke Hämmerli sicherstellen, die mit großer Wahrscheinlichkeit die Tatwaffe ist. Zudem sicherten die Ermittler an beiden Tatorten DNS-Spuren, die nach einem ersten Test dem Täter zuzurechnen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Erbgut von einem anderen Mann stammt, liegt nach Angaben der Polizei bei 1 zu 732 Billiarden.

Erst vor einer Woche brachten die Ermittler die Morde mit einem Überfall auf dem Freudenstädter Marktplatz in Verbindung, als ein Mann einen belgischen Touristen entführen wollte, dieser sich aber wehrte (queer.de berichtete). Daraufhin veröffentlichten sie zwei Phantombilder, die nach Angaben der Polizei zur Lösung des Falles beigetragen haben. Der mutmaßliche Täter sehe den Bildern sehr ähnlich. Es ist unklar, ob der Mann noch in weitere Straftaten verwickelt ist.

Der Mann hat bislang von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Das Motiv liege derzeit noch im Dunkeln, so die Polizei. (dk)

Letztes Update: 14:10 Uhr



#1 CarstenFfm
#2 herve64Profil
  • 14.12.2010, 10:34hMünchen
  • Na, warten wir mal ab, ob es sich bei diesem Typen tatsächlich um den Cruising-Mörder handelt.

    Es wäre zwar wünschenswert, aber ehe seine Schuld nicht zweifelsfrei bewiesen ist, ist dieser Mann als unschuldig anzusehen.

    Und zum Beweis seiner Schuld benötigt man ein Urteil des zuständigen Strafgerichts, und keine Statements der Behörden.
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#3 FranziAnonym
  • 14.12.2010, 11:26h
  • Ich meine - hier irgendwo gelesen zu haben das es "brauchbares" DNA Material gibt ?!

    Wenn die Wattestäbchen (DNA Test) nicht gerade mal wieder "verunreinigt" waren, wie bei den Phantom Morden, dürfte die "Trefferquote" recht hoch sein, den eigentlichen Morder zu "überführen" !?
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#4 herve64Profil
  • 14.12.2010, 11:55hMünchen
  • Was ich übrigens vermisse, ist eine zuverlässige Quellenangabe, die diese Aussage belegt: Auf der Seite der Böblinger Polizei ist bis dato noch nicht die Rede davon, dass man den mutmaßlichen Mörder gefasst habe.
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#5 De_Gelderlander
#6 FranziAnonym
#7 xapplexAnonym
#8 xapplexAnonym
#9 8ungAnonym
  • 14.12.2010, 14:47h
  • Als alleinstehender Mann kommt man in einem Kleinstadtviertel schnell ins Gerede. Vor allem, wenn man eher zurückgezogen lebt. Schon länger hatten Nachbarn darüber gerätselt, ob der 51-jährige Krankenpfleger, der in ihrem Wohnblock lebte, vielleicht schwul sei - zumal er wohl öfters in männlicher Begleitung gesichtet wurde. Seit gestern gibt der 51-Jährige auch der Ludwigsburger Kriminalpolizei Rätsel auf. Gegen 9.20 Uhr haben Polizeibeamte den Mann tot in seiner Wohnung in der Aschmannstraße in Vaihingen/Enz aufgefunden....

    www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2744554_0_1835_-krankenp
    fleger-in-seiner-wohnung-erstochen.html
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.12.2010, 15:40h
  • Gut, daß der Täter endlich gefaßt wurde! Und wird dann noch die "Schwere der Schuld" festgestellt, ist dem Typen ein sehr langer Gefängnisaufenthalt so gut wie sicher!
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