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General James Amos befürchtet offenbar Drag-Shows in den Schützengräben (Bild: United States Marine Corps)

Der Kommandant der Marineinfanterie - der Eliteeinheit des US-Militärs - ist gegen die Aufhebung des Homo-Verbots, weil seine Soldaten dadurch ihre Beine verlieren könnten.

General James Amos sagte gegenüber "Stars and Stripes", einer Tageszeitung des US-Verteidigungsministeriums, dass Schwule und Lesben in Kampfhandlungen ihre heterosexuellen Kameraden ablenken und damit gefährden könnten: "Ich will keine abgelenkten Marineinfanteristen verlieren", erklärte der 64-jährige frühere Marineflieger. "Ich will nicht Bethesda [ein Militärkrankenhaus] besuchen und Marineinfanteristen antreffen, die als Ergebnis dieser Ablenkung keine Beine mehr haben."

Befürworter des Homo-Verbots blockieren im Senat

Die Abschaffung von "Don't ask, don't tell" steht derzeit auf der Agenda der Obama-Regierung. Das Gesetz aus dem Jahr 1993 schreibt vor, dass Soldaten aus dem Militär entfernt werden müssen, sobald ihre Homosexualität publik wird. Allerdings haben die Republikaner im Senat zuletzt die Integration von offen lebenden Schwulen und Lesben ins US-Militär blockiert (queer.de berichtete). Insbesondere der republikanische Senator John McCain äußerte den Verdacht, dass Schwule und Lesben den "Zusammenhalt in der Truppe" schwächen könnten. Homo-Aktivisten weisen dagegen darauf hin, dass die gleichen Argumente bereits bei der Integration von Schwarzen und Frauen ins Militär vorgebracht und schnell widerlegt wurden.

Obama-Pressesprecher Robert Gibbs erklärte, dass ihm der lautstarke Widerstand des Kommandanten keine Sorgen bereite. Schließlich seien Oberbefehlshaber Barack Obama, Verteidigungsminister Robert Gates und Generalstabschef Mike Mullen einhellig für ein Ende von Don't ask, don't tell. "Es gibt Einstimmigkeit darüber, dass dieses Gesetz weg muss und genau daran arbeitet der Präsident gegenwärtig", erklärte Gibbs. (dk)



#1 herve64Profil
  • 15.12.2010, 13:31hMünchen
  • Dass unsereins Heteros ablenken können, ist mir persönlich neu. Na, wenn da man bei den vermeintlichen "Heteros" etwas nicht koscher ist (aus deren Sichtweise)!

    Ansonsten bleibt dazu nur zu sagen: Amis halt!
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#2 rolfinaEhemaliges Profil
  • 15.12.2010, 13:39h
  • welche ablenkung meint er? es ist erstaunlich was in den köpfen mancher männer herum geistert!!
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#3 Frankyboy
  • 15.12.2010, 13:40h
  • Warum sollen die Homos die Heteros ablenken? Was können wir dafür, wenn uns die Heteros auf den Hintern schauen und sich ablenken lassen... tse tse tse
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#4 KokolemleProfil
  • 15.12.2010, 14:06hHerschweiler
  • So ein Scheißdreck, das Hereos die Beine verlieren würden, wenn sie von Schwulen und Lesben abgelenkt würden, habe ich schon Jahrzehnte nicht mehr gehört. Was für ein Dummschwaller ist dieser Mr Amos überhaupt??? Mann an der Stelle von Herrn Obama würde ich eine Verordnung auf Aufhebung des Verbotes erlassen. Präsident Obama ist doch der Oberbefehlshaber der US Armee.
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#5 KonteradmiralAnonym
#6 LorenProfil
#7 Knueppel
  • 15.12.2010, 14:29h
  • General James Amos ist gegen die Aufhebung des Homo-Verbots, weil seine Soldaten dadurch ihre Beine verlieren könnten ...

    Wär' ich jetzt nicht so ohne weiteres drauf gekommen! Dass "seine Hetero-Soldaten" vielleicht ihre Po-Unschuld verlieren könnten, das ja, aber die Beine?

    Dann glaubt James Amos wahrscheinlich auch, dass mann durch Onanie (wahlweise) blind wird oder unter Rückenmarkschwund leidet?

    Wie wär's mit dem wohlverdienten Vorruhestand, manche Mitmenschen werden im Alter ja ein wenig wunderlich ...
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#8 Roman BolligerAnonym
  • 15.12.2010, 14:36h
  • Solch eine Argumentation lässt nur folgenden Schluss zu: Der Krüppel (nämlich ein intellektueller Krüppel) ist der Kommandant Herr Amos selber!
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#9 PopolistAnonym
  • 15.12.2010, 14:36h
  • Antwort auf #7 von Knueppel
  • Po-Unschuld? Du meinst ??? Na ja, wo die Liebe hinfällt...

    "..Dies ist mein Gewehr.
    Es gibt viele wie dieses, aber dieses ist meins.
    Mein Gewehr ist mein bester Freund. Es ist mein Leben.
    Ich muss es meistern, so wie ich mein Leben meistern muss.
    Mein Gewehr ohne mich ist nutzlos.
    Ohne mein Gewehr bin ich nutzlos.
    Ich muss mein Gewehr richtig abfeuern.
    Ich muss besser schießen als mein Feind, der versucht, mich zu töten.
    Ich muss ihn erschießen, bevor er mich erschießt. Das werde ich …
    Mein Gewehr und ich wissen, was in diesem Krieg zählt.
    Es sind nicht die Patronen, die wir abschießen, das Geräusch unseres Feuerstoßes, noch der Rauch den wir machen.
    Wir wissen, dass es die Treffer sind, die zählen. Wir werden treffen…
    Mein Gewehr ist menschlich, so wie ich, weil es mein Leben ist.
    Daher werde ich es kennenlernen wie einen Bruder.
    Ich werde seine Schwächen, seine Stärken, seine Bauteile, sein Zubehör, sein Visier und seinen Lauf kennen lernen.
    Ich werde es immer schützen gegen das Wüten des Wetters und Schaden.
    Ich werde mein Gewehr sauber und bereit halten, so wie auch ich sauber und bereit bin.
    Wir werden Teile voneinander werden. Das werden wir…
    Diesen Schwur leiste ich vor Gott.
    Mein Gewehr und ich sind Verteidiger meines Landes.
    Wir sind die Meister meines Feindes.
    Wir sind die Retter meines Lebens.
    So sei es, bis es keinen Feind mehr gibt, sondern Frieden!

    The Creed of The United States Marin

    Dieser Text wird jedem angehenden Marine gelehrt.
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#10 täglicheohrfeigeAnonym