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Dieses Jahr muss er woanders frieren... (Bild: www.grindelwald-gayweek.com)

Im schweizerischen Grindelwald ist die schwul-lesbische Skiwoche abgesagt worden.

Auf ihrer Website entschuldigten sich die Veranstalter für den Ausfall des für Januar geplanten Events: "Oh Sorry! Trotz intensivster Bemühungen der Veranstalter, die Grindelwald Gayweek 2011 erfolgreich umzusetzen, muss das Event abgesagt werden." Allerdings sei man bereits jetzt damit beschäftigt, "das Event für 2012 zu organisieren".

Es sind offenbar zu wenige Anmeldungen für die All-Inclusive-Woche eingegangen, die zwischen 2.500 und 6.500 Franken (1.950 bis 5.000 Euro) kosten sollte. Aber auch im Dorf hat sich Widerstand geregt, meldet der "Tagesanzeiger". So sollen sich Bürger der 4.000-Seelen-Gemeinde etwa über "Rufschädigung" beklagt und die Skiwoche als "Gotteslästerung" bezeichnet haben.

Grindelwald liegt im Talkessel der Schwarzen Lütschine im Berner Oberland zwischen Eiger, Wetterhorn, Fiescherwand und Faulhorn. Auf dem Gebiet von Grindelwald liegen der Untere und der Obere Grindelwaldgletscher. Der Ort lebt hauptsächlich vom Tourismus. (cw)



#1 europa 2010Anonym
  • 15.12.2010, 17:08h
  • So sollen sich Bürger der 4.000-Seelen-Gemeinde etwa über "Rufschädigung" beklagt und die Skiwoche als "Gotteslästerung" bezeichnet haben.

    merke:

    wo der eine rassismus herrscht (siehe minarett-verbot, abschiebung von "ausländern"), sind auch die anderen rassismen nicht weit!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.12.2010, 17:08h
  • Ich könnte vor Wut heulen! Ich wollte im nächsten Jahr dort endlich mit meiner Entourage residieren und nun das! Aber es gibt ja ein gutes Sprichwort: Gut Ding will Weile haben!
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#3 rolfinaEhemaliges Profil
  • 15.12.2010, 18:03h
  • mittelalter ist überall, gerne lästern wir ja in dem punkt über die usa(da kommt ja auch viel schwachsinn her) doch diese denke ist leider näher als uns lieb ist
    da verzichten die lieber auf die einnahmen
    das muss mann sich mal klar machen!!
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#4 seb1983
#5 schwulenaktivist
#6 bananasEhemaliges Profil
  • 15.12.2010, 19:24h
  • Hätte man die Meinung von "einheimischen" Schwulen hier auch geschrieben, die im schweizer Tagesanzeiger stehen, erscheint das in einem ganz anderen Licht. Das die Dorfbewohner nicht wollten, ist nur die halbe Warheit.

    Leserkommentare:

    - Als Schwuler nehme ich an so Anlässen nicht teil. Ich habe die ‘geschlossene Aufrissbörse’ Anfang 2010 in Arosa von aussen beobachtet. Mann hat sich so stark vom eigentlichen Leben in Arosa abgeschottet, mir graust vor so viel organisiertem Zusammenkleben.

    -Ich brauch keine “geschlossene aufrissbörse”. ist doch langweilig. ich möchte einfach eine freie gesellschaft in der jeder so sein kann wie er ist.

    -“gay” bedeutet heute leider einen elitären, luxusgeilen und genusssüchtigen lifestyle, mit dem ich als gewöhnlicher Homosexueller überhaupt nichts am Hut habe… aber jedem Tierchen sein Plaisierchen!

    Den Link zum Tagesanzeiger gibts ja oben.

    Finde ich gut. Seh ich auch so.
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#7 JensAnonym
#8 eMANcipation*Anonym
  • 15.12.2010, 21:31h
  • Besonders bezeichnend auch, dass im verlinkten Kommentar des Tagesanzeigers das oben gezeigte, mehr als harmlose Bildchen gleichsam als Gipfel der Freizügigkeit hingestellt wird.

    Da könnte man wirklich schallend lachen, wenn es nicht so traurig wäre und in unserer heterosexistischen Gesellschaft nicht rund um die Uhr auf allen Kanälen und Plätzen die ach so unwiderstehliche Weiblichkeit in immer penetranter "pornographischen" Posen in Szene gesetzt werden würde.

    Die grotesk ungleiche Darstellung von Männern und Frauen und deren Körperlichkeit, ganz zu schweigen von gleichgeschlechtlichen Berührungen, nimmt wirklich immer absurdere und gerade für die Wahrnehmung junger Menschen immer verheerendere Züge an.
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#9 weserAnonym
  • 16.12.2010, 11:07h
  • Antwort auf #8 von eMANcipation*
  • Überall sieht man fast nackte Frauen und wenn ein junger Mann oben ohne gezeigt wird ist das anzüglich? Sowas nenne ich Doppelmoral.

    Falls dem Boy kalt is soll er sich lieber an mir wärmen als das er sich mehr anzieht.
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#10 stromboliProfil
  • 16.12.2010, 11:20hberlin
  • na vieleicht löst der klimawandel das problem grindelwald; rutschende muränen... tropf,tropf
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