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Die Tage von Guido Westerwelle als Vorsitzender der FDP scheinen gezählt – die als Außenminister wohl leider (noch) nicht. Dabei hat der 50-jährige Politiker in dieser Funktion am meisten enttäuscht.

Jüngstes Beispiel: Westerwelle erholt sich von den Rücktrittsforderungen seiner Parteifreunde ausgerechnet im homophoben Ägypten, schnorchelt zusammen mit seinem Lebenspartner Michael Mronz im Roten Meer.



Von allen Stränden dieser Welt musste sich der schwule Außenminister ausgerechnet ein Land aussuchen, das Homosexualität mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft. Ein Land, in dem Verhaftungen und Folter von Schwulen auf der Tagesordnung stehen. Ein Land, in dem die Polizei sogar Gay-Chaträume überwacht und Männer gezielt in die Falle lockt.

Hat Guido Westerwelle nie die schrecklichen Berichte von Human Rights Watch gelesen? Nicht mitbekommen, dass selbst das Europäische Parlament Ägypten mehrfach wegen seiner Schwulenverfolgung verurteilt hat?

Nicht im ägyptischen Luxushotel wäre der deutsche Außenminister deshalb gefragt, sondern bei den schwulen Opfern in den Gefängniszellen und bei den mutigen Engagierten vor Ort.

Zu Recht fordern das Portal Gayegypt.com und andere Organisationen einen Boykott von Reisen nach Ägypten und von ägyptischen Waren. Mit seinem Urlaubsziel hätte Westerwelle ein deutliches Signal setzen können – doch wie so oft ging er mit schlechtem Beispiel voran.

Foto: michaelthurm / flickr / cc by-nd 2.0



#1 alexander
  • 21.12.2010, 15:12h
  • na hoffentlich schnallen es die haie !
    die weihnachtsgans schwimmt vor ihrer nase !
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#2 die gabiAnonym
#3 CarstenFfm
  • 21.12.2010, 15:37h
  • Soll er doch Urlaub machen wo er will.
    Ich war auch schon in islamischen Ländern.
    In Ägypten noch nicht.... aber die Pyramiden wollte ich schon mal sehen

    .... zum Strand allerdings nicht nach Ägypten, da such ich mir dann doch lieber was Nettes mit Gay Infrastruktur, wie Gran Canaria.

    ... bin allerdings ganz froh, dann den Westerwelle nicht dort zu treffen.
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#4 schwulenaktivist
  • 21.12.2010, 17:11h
  • Als Schweizer beeindruckt es mich, wie hier persönliche Abneigungen an Westerwelle - um es deutlich zu bezeichnen - politisch "abgewixt" werden. Ich habe bisher noch nichts ähnliches über heterosexuelle Politiker gelesen, die in kriminelle Länder oder an kriminelle Strände gereist wären...
    Man kann über Westerwelle geteilter Meinung sein. Aber von ihm zu fordern, die heterosexuelle Welt schwul zu emanzipieren ist wohl ein Hirngespinst von projizierenden Homosexuellen, die sich wohl gerne in ihrem Dorf verstecken und anpassen...

    Sagt doch einfach, dass Euch seine Nase, sein Gesicht, oder sein Arsch nicht passt. Aber hört auf mit solchen pseudopolitischen Diskussionen!

    Solche Diskussionen sind der verlängerte Arm heterosexueller Homophobie und Selbstgerechtigkeit! Amen. Der Schwulenpapst von Basel.
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#5 GaysontourProfil
  • 21.12.2010, 17:21hBerlin
  • Dieser Politiker ist einfach instinktlos und nur noch peinlich!!!
    Mein Wunsch zu Weihnachten: Möge ein Tsunami an die Küste des Roten Meeres rollen und Westerwelle mitsamt Gatten dorthin spülen, wo beide längst hingehören: in die ägyptische Wüste.
    Für Kubicki & Co sicher die eleganteste Lösung.
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#6 sylviafeeProfil
  • 21.12.2010, 17:26hBerlin
  • Antwort auf #4 von schwulenaktivist
  • Es wäre doch mal toll wenn Herr Westerwelle endlich einmal seinen Worten Taten folgen lassen würde im schwul/lesbischen Bereich.
    Bisher hat er nur den Hoteliers die versprochenen Geschenke gemacht.
    Nur was mich ärgert ist das er schnorcheln geht,
    Fallschirmspringen lieber Guido ist doch ein erfolgreicher und beliebter Sport in der FDP.

    Aber ok das Meer kann man ja auch als Badewanne bezeichnen und Genf muss ja nicht sein.
    Ägypten geht ja auch.
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#7 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 21.12.2010, 17:28h
  • Armer Guido.... Es gibt, glaube ich, noch Selbsthilfegruppe für Schwulen. Vielleicht sollte er sich dort Hilfe holen.
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#8 Linu86Profil
#9 ManuAnonym
  • 21.12.2010, 18:49h

  • Westerwelle ist wahrscheinlich der Versager des Jahres,eine politische Null,wahnsinnig und arogant,aber das Reiseziel sollte man sich als homosexueller doch noch selber aussuchen dürfen.Die Anzahl der Länder die Wert auf Rechte von Homosexuellen nehmen ist sehr gering,die Länder die Homosexualität tolerieren sind international gesehen eine Minderheit,die Auswahl an Reisezielen wäre also verdammt gering.Deswegen sollte man einfach Urlaub machen wo man will,und sich zb. mit Händchen halten in der Öffentlichkeit und Sex am Strand zurückhalten.Wollen wir uns wirklich unserer Freiheit selbst berauben?
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#10 GeertAnonym
  • 21.12.2010, 19:01h
  • Westerwelle ist am Ende! Und wie viele besser verdienende FDP-Schwule sagt er sich jetzt: Wenn sie mich nicht lieben wollen, sollen sie mich wenigstens beneiden! Er kümmert sich nicht mehr um die Schwulen, denn er hat gemerkt, dass sie so doof nicht sind, um sich als FDP-Stimmvieh mißbrauchen zu lassen. Er hatte den Versuch gemacht, war mit seinem Freund in der Öfentlichkeit aufgetreten, aber die undankbaren Schwulen haben ihm nicht zugejubelt, sondern ihn sogar noch beschimpft. Das reicht ihm!
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