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Was haben Björk, Doris Day und George Michael gemeinsam? Sie bescherten uns unvergessliche Lieder zur Bescherung. queer.de präsentiert Teil 1 unserer Sammlung mit den schräg-schrill-schwulsten Songs.

1. FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD - The Power Of Love
Der britische (zudem offen schwule und HIV-positive) Sänger Holly Johnson begann mit Punk und endete mit pompösem Elektropop. Mit seiner Band "Frankie Goes To Hollywood" schuf er 1984 einen Weihnachtsklassiker, der auch heute noch Gänsehaut erzeugt (vor allem, wenn man ihn schön laut aufdreht).
Song vom Album: Bang!... The Greatest Hits

2. WHAM!- Last Christmas
Ja, dieser Song läuft so häufig im Radio, dass er bei Vielen nur noch Brechreiz auslöst, aber unbestritten gelang George Michael zu einer Zeit, als er nur schwul aussah, es offiziell aber noch nicht war, ein Evergreen. Außerdem gibt es bei YouTube ein paar schöne DJ-Remixe, mit denen man zum bekannten Refrain wild rumhopsen kann...
Song auf der CD: Wham! Last Christmas

3. GRACE JONES - Little Drummer Boy
Die exaltierte Disco-Queen der Achtziger und schmalzige Weihnachtslieder? Unvorstellbar, oder? Für eine rein kommerzielle Christmas-CD gab sich die Diva nie her. Dafür hatte sie aber 1988 einen bemerkenswert schrägen Auftritt in der Weihnachts-Spezialausgabe der US-Kindersendung "Pee-Wee's Playhouse". Ihre Interpretation von "Little Drummer Boy" macht Lust auf mehr Weihnachts-Songs mit Amazing Grace. Parram, Pam, Pam, Pam...
Grace Jones Auftritt auf der DVD: Pee-Wee's Playhouse Christmas Special

Youtube | Grace Jones - Little Drummer Boy

4. QUEEN - Thank God, It's Christmas
Diese rockige Weihnachtsballade kam im November 1984 erstmals auf den Markt, stieg dann aber weltweit gar nicht so hoch in den Charts. Was vielleicht auch an dem fehlendem Musikvideo lag, dass die gerade entstandene MTV-Generation sicher goutiert hätte. Das Stück, geschrieben von RogerTaylor und Brian May, zündete spät, dafür aber nachhaltig. Es wird ebenfalls jedes Jahr rauf- und runtergenudelt.
Zu finden auf dem Album: Queen - Greatest Hits III

5. Eartha Kitt - Santa Baby
Kylie Minogue hat ihn gecovert, Madonna ebenfalls, aber niemandem sonst als Eartha Kitt (Rrrrrrrrrrrr!) "gehört" dieses Stück. 1953 kam die Single auf den Markt, im US-Fernsehen sah man sie mit kaum mehr als einem dicken weißen Pelz bekleidet. Gewagt für die Zeit. Orson Wells nannte sie deshalb auch die "Aufregendste Frau der Welt". Und "Santa Baby" ist heute einer der "schwulsten" Weihnachts-Songs der Welt, der sogar diverse Travestie-Künstler zu Parodien anregte (siehe YouTube-Link).
Earthas Hits als MP3: Eartka Kitt - Santa Baby

6. GEORGE MICHAEL - December Song
Ein viertel Jahrhundert nach "Last Christmas" dachte sich George Michael, es wäre an der Zeit, es mit einem neuen passenden Song für die Adventszeit zu versuchen. Nun ist der 2009 erschienene "December Song" beileibe nicht so ein Ohrwurm, doch es ist ein kleines romantisches Stück mit einem liebevoll gemachten Animationsfilm als Musikvideo. Irgendwie schon schön... (siehe YouTube-Link).
Der Titel auf CD: George Michael - December Song (I Dreamed Of Christmas)


7. DORIS DAY - Silver Bells
Die blonde Komödiantin ist nicht ohne Grund eine Homo-Ikone. Sie konnte nämlich nicht nur albernen Slapstick in diversen bunten Screwball-Klassikern der Sixties. Ohne Scham bediente sie auch all die Wunschträume der Spießbürger, und griff damit ganz tief in die Kitsch- und Camp-Kiste. Deswegen gibt es von ihr auch diverse Weihnachtsplatten. Doris hatte übrigens eine eigene Show (The Doris Day Show). Man wird das Gefühl nicht los, dass sie schon ordentlich vom Weihnachts-Punsch genascht und dann noch eine geraucht hat, bevor sie - "Ringeling" - von den "Silver Bells" singt...
Der Titel auf CD: Doris Day - Complete Christmas Collection

Youtube | The Doris Day Show

8. ELTON JOHN - Step Into My Christmas
Wir sind sehr, sehr, sehr froh, dass sich Elton John irgendwann von seiner immensen Brillensammlung getrennt hat. Es gibt da nämlich so ein überdimensionales Exemplar, dass er gern in den Siebzigern getragen hat. Kleinere Versionen davon tragen Hape Kerkeling oder Otto, wenn sie besonders doof aussehen wollen. "Step Into My Christmas" ist auf jeden Fall ein Stück, bei dem Elton wie Otto aussieht, und man, trotz der überzeugenden rockig-poppigen Melodie dem Herrn nicht unter die bebrillten Augen treten mag. (siehe YouTube-Link).
Der Titel auf CD: Elton John's Christmas Party

9. BJÖRK - Jólasveinar - Icelandic Christmas Carol
Wenn Björk in ihrer Heimatsprache singt, sind sehr viele Umlaute zu vernehmen: "Öffs, Yxxs, Üffs" oder so ähnlich klingt es für deutsche Ohren. Was in dem isländischen Weihnachts-Song passiert, kann man sich aber denken. Wahrscheinlich geht es um viel Schnee und, Liebe, Geschenke, und so weiter. Die Ausnahme-Sängerin ist mit ihrer Musik-Kunst ziemlich weit entfernt vom Kommerz, deswegen ist ein Weihnachtssong von ihr äußerst rar und speziell. (Derzeit nur auf Youtube zu finden). Als absolut Weihnachtstauglich empfehlen wir aber auch ihren Song "All Is Full Of Love".
All Is Full Of Love auf der CD: Björk - Homogenic

10. JUDY GARLAND - Have Yourself A Merry Little Christmas
Die gute Judy bescherte der Community mit "Somewhere Over The Rainbow" eine eigene Hymne, wie überhaupt der ganze Film "Wizard Of Oz" von den Schwulen der damaligen Zeit verschlungen wurde und Zitate daraus zu Erkennungszeichen mutierten. Judy Garland bleib auch, nachdem sie ihre roten Glitzer-Pumps ausgezogen hatte, die Kitsch-Queen, wie sie eindrucksvoll mit "Have Yourself A Merry Little Christmas" bewies.
Der Song auf dem Sampler: Merry Christmas

Youtube | Aus dem Film "Meet me in St. Louis" von 1968


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Es sind vor allem starke Frauen und schwule Comedians, die uns im Fernsehen mitreißen. queer.de präsentiert die Highlights der vergangenen Jahre.
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Diese zehn Titel sollten in keiner Sammlung fehlen. Queer.de empfiehlt Romane und Sachbücher, die bewegen und berühren.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.12.2010, 17:29h
  • Hoffentlich kommt da noch was, wie z. B.

    "Driving home for Christmas", Chris Rea
    "Silent Night", Mahalia Jackson
    "Do they know it's Christmas?", Band Aid
    "White Christmas", Bing Crosby
    "Jingle Bells", Roy Black

    u. v. m.
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#2 vingtans
#3 chuckAnonym
  • 21.12.2010, 20:56h
  • wird zeit das sich die schwulen von den unzähligen angeblichen "diven" lösen und anfangen eigene vorbilder zu suchen.
    zum glück hören meine freunde vernünftige mucke und nicht son schnulzen mist.
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#4 Sunbear
  • 22.12.2010, 09:32h
  • SCHNULZEN SIND EINFACH GEIL!!!

    Sie lassen uns träumen, berühren das Herz und die Seele.

  • Antworten » | Direktlink »
#5 Knueppel
  • 22.12.2010, 11:34h
  • "Gemeinsam sind wir (Queer.de und Knueppel/SexPower) unschlagbar ..."

    Wer hat denn jetzt, mit dieser Idee, eigentlich wen "inspiriert"? Mein "Freitag"-Beitrag "Bis zum Abwinken" datiert vom 21.12.2010 - 14:50 Uhr - und Eurer?

    Aber geschenkt, "zusammen sind wir unerträglich" , darum schaut ruhig bei mir in den Thread und lasst Euch "inspirieren" ...

    www.freitag.de/community/blogs/sexpower/bis-zum-abwinken-
  • Antworten » | Direktlink »
#6 herve64Profil
  • 22.12.2010, 11:49hMünchen
  • Antwort auf #4 von Sunbear
  • Kann ich diese Aussage "Sie lassen uns träumen, berühren das Herz und die Seele" dahingehend weiterführen, in dem ich hinzu füge "und ermöglichen somit das, wozu ich selbst nicht in der Lage bin."?

    Ich meine, irgendwo muss ja der Ursprung darin liegen, dass man derartig kitschige Plastikgefühle an den Tag legen muss.

    Was mich persönlich betrifft: diese ganzen Weihnachtsschnulzen erzeugen bei mir genau so viel Brechreiz wie das süßliche Gesäusel nach weißen Weihnachten. Was passiert, wenn es dann wirklich schneit, das haben wir ja in den letzten Tagen ausgiebig beobachten können: dann geht das Kollektivgejammere los, dass die Flughäfen gesperrt, die Bahnen überfüllt und die Autobahnen verstopft und/oder blockiert sind.
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#7 herve64Profil
  • 22.12.2010, 13:06hMünchen
  • Das ehrlichste Weihnachtslied:

    "Süßer die Kassen nie klingen
    als in der Vorweihnachtszeit
    kannst du uns Bargeld nicht bringen
    such dir 'ne Bank, die dir' s leiht!"
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#8 WeihnachtszwergAnonym
  • 22.12.2010, 14:27h
  • Antwort auf #7 von herve64
  • Schade, dass dein "Ironie-Sensor" offenbar ausgefallen ist! Warum nimmst du diese "nervende" Dudelei so todernst? Fürchtest du dich vor einsamen Feiertagen? Lass dich einladen!
    Frohes Fest!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 laizistAnonym
  • 22.12.2010, 14:43h
  • "the power of love" von frankie goes to hollywood ist wundervoll. dieser titel hat mich mal stark berührt und aufgebaut, als ich eine zeitlang ziemlich "down" war in meinem leben.

    trotzdem wundere ich mich, wie bereitwillig schwule dann wieder auf diesen ganzen, irren weihnachts-hype anspringen, bei dem es um nichts anderes geht als das märchen von der jungfräulichen geburt, dem ein beträchtlicher teil der menschheit im 21. jahrhundert immer noch voller begeisterung hinterher rennt.

    und die den ausgangspunkt des ganze religiösen wahns darstellt, über den man(n) sich an anderer stelle beständig und zu recht aufregt und dem schwule einen beträchtlichen teil ihrer unterdrückung und diskriminierung zu verdanken haben.

    ich würde mir eine community wünschen, die etwas mehr nachdenkt und dann auch entsprechend handelt. die religiös vermittelte unterdrückung beginnt dort, wo sich ein "demokratischer rechtsstaat" erlaubt, den menschen religiöse feiertage zu verordnen!
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#10 chuckAnonym
  • 22.12.2010, 19:48h
  • ok ihr habt mich überredet und ich will jetzt weihnachten an der religiösen quelle feiern, also im vatikan. kann jemand ein gutes hotel empfehlen?
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