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Erstmals wurde der Dornenvögel- und Shogun-Star im Jahr 1989 von einem französischen Magazin geoutet. Sein offizielles "Bekenntnis" lieferte Richard Chamberlain erst im Alter von 69 Jahren ab, in seiner 2004 erschienen Autobiographie "Shattered Love". Im gerade veröffentlichten Interview, dass im Advocate erschien, sieht der Darsteller nach wie vor keine optimalen Bedingungen für Prominente, die offen schwul leben wollen. "Es ist kompliziert. Es gibt nach wie vor eine signifikant große Homophobie in unserer Kultur. Das ist unverzeihlich, dumm und unmoralisch, aber so ist es nun mal." Schauspieler, die ganz oben stehen und dort bleiben wollten, könnten diese Tatsache nicht einfach ignorieren, glaubt Chamberlain, und rät von einem Coming-out ab.



#1 alexander
  • 26.12.2010, 17:18h
  • seine ansicht ist nachvollziehbar, aber eigentlich nicht akzeptabel. wenn man nur für die karriere lebt, ok, aber wenn man noch ein privatleben haben will, muss man sich entscheiden ! "kompliziert" ist eine ausrede.
    ich möchte nicht mit 69 jahren mein coming out haben, wenn fast keine zeit mehr bleibt, bin selbst 60 jahre und war mit 15 jahren so frei !

    aber wir in deutschland kennen uns ja aus, mit den "zugeständnissen" von staatlicher seite, was unsere "gleichberechtigung" angeht !
    und genau das macht mich sauwütend, dass es immer noch möglich ist uns "absichtlich" zu benachteiligen !!!
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#2 eMANcipation*Anonym
  • 26.12.2010, 17:32h
  • Antwort auf #1 von alexander
  • "Das ist unverzeihlich, dumm und unmoralisch, aber so ist es nun mal."

    Manche Leute merken immer noch nicht, dass SIE SELBST es sind, die mit ihrer perversen Selbstverleugnung dafür sorgen, dass der heterosexistische Status quo "nun mal so ist", wie er ist.

    Daher hält sich mein Mitleid bei etwaigen Zwangsoutings solcher karrieregeilen, durch und durch antisozialen und -solidarischen Leute auch in sehr engen Grenzen. Im Gegenteil: Ich halte sie in vielen Bereichen für dringend erforderlich.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 FloAnonym
  • 28.12.2010, 10:13h
  • Coming Out bei Stars ist nur deshalb so kompliziert, weil sie selbst es so kompliziert machen und sich dermaßen zieren.

    Würden alle Promis offen zu sich selbst stehen, wäre das innerhalb kürzester Zeit kein Thema mehr, aber nur weil sie dieses Versteckspiel mitmachen, wird es überhaupt erst kompliziert.

    Und damit nutzen sie nur den Homohassern, die das weiterhin als minderwertig darstellen wollen, was sie aber nur können, wenn keine prominenten Vorbilder dazu gehören.

    Damit versauen es versteckte Promis nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle anderen...
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