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Die Boulevardzeitung mit den vier Buchstaben sorgt seit ein paar Wochen mit einem heiteren Kandidatenraten dafür, dass auch ja keiner den Start der neuen Staffel des Dschungelcamps verpasst. So hieß es vor ein paar Wochen, das die "RTL-Transe" Florian Stöhr angefragt worden sei, ob sie nicht demnächst ein Kakerlakenbad nehmen und Känguru-Hoden kosten möge. Wer Florian Stöhr ist? Keine Ahnung, aber irgendwie hat er jetzt Busen, nennt sich Valencia, ist Millionärs-(Ex)Sohn und war irgendwann bei RTL zu sehen.

Heute nun geisterte der Name des Rappers Kay One durch den Blätterwald. Wer Kay One ist? Das ist dieser etwas moppelige Raper, der immer neben oder hinter Bushido sitzt, seinem Gönner, dem er bei irgendeinem offiziellen Empfang auf die Wange geküsst und mehrmals in den Schritt gegriffen haben soll, was die Bravo fragen ließ, ob es künftig Gayshido heißen muss, oder ob es nicht ein ganz normaler Umgang zwischen Rapper-Kumpeln sei, dass man sich nicht nur ans eigene, sondern auch mal vergleichenderweise ans Gemächt des Sängers greift, den die Community ja ach so liebt wegen seiner homofeindlichen Texte. Wie auch immer, Kay One (Sein letzter Hit: "Fick die Polizei") ist nicht Gay One und er folgt auch nicht Dirk Bach in die australischen Büsche. Sein Dementi: "Diese News sind Fake. An der Geschichte ist nichts dran." (cs)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.12.2010, 10:58h
  • Ist doch klar: RTL will seine Zuschauer natürlich in Sachen Kandidaten auf die Folter spannen. Ob nun Florian Stöhr dabei ist oder nicht, ist Nebensache. Es reicht schon, daß er bzw. sie in der Gameshow von Daniel Hartwich "101 Wege aus der härtesten Show der Welt" mitgespielt hat und für den Faktor "Kreischtucke" gesorgt hat!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.12.2010, 11:08h
  • Vielleicht werden die Kandidaten ja auch über das Besetzungscouch-Auswahlverfahren ermittelt. Für das Auge wären folgende Teilnehmer denkbar:

    Harald Glööckler, Joachim Llambi, Markus Lanz, Volker Beck, Oliver Geißen, Nazan Eckes, Daniela Katzenberger, Ulrike Folkerts, Veronika Ferres und Jasmin Schwiers.

    Andere Vorschläge sind jederzeit willkommen.
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#3 GayshidoAnonym
  • 30.12.2010, 11:45h
  • Bushido ist nicht mehr jugendlich, so das man seine ganzen "Ich fick dich in Arsch" usw. Sprüche nich mehr auf spätpubertäre Launen schieben kann.
    Der "Junge" ist um die 30 und lässt solche Sprüche los und betatscht sich zudem öffentlich mit seinen Rap-Kollegen "aus Spass" an allen möglichen Körperstellen.
    Der Ausdruck "Gayshido" oder alternativ "Bishido"passt also sehr gut!
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#4 eMANcipation*Anonym
  • 31.12.2010, 16:24h
  • Antwort auf #3 von Gayshido
  • Viel bemerkenswerter ist doch, wie schnell die "Bravo" und andere massenmediale Kontrollorgane immer zur Stelle sind, wenn sich jemand mal nicht heterrorkonform verhält. Und vor allem dann, wenn es um Sexualität und Zärtlichkeiten von und zwischen Männern geht.

    Da muss gleich ein Diskurs über "normal" / "nicht normal" oder sonstwie eine Abgrenzung her. Siehe "schwul", "Schwuchtel" als zwanghaftes Vokabular schon bei Vorpubertierenden.

    Dass sowas dann ausgerechnet mal die trifft, die diese neue Qualität des Heterosexismus selbst immer wieder aggressiv befeuern, entbehrt zwar einer gewissen Komik nicht, ändert aber leider nichts an den herrschenden Verhältnissen.

    Die üblichen schwulen Kommentatoren halten letztere ja schon lange für völlig normal. Man will halt um jeden Preis dabeisein und sich irgendwie an die heterosexistischen Inszenierungen dranhängen - das erscheint den meisten lukrativer und opportuner, als ihnen zu widersprechen!
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