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Es gibt Pop-Songs, deren Botschaften so universell sind, dass man weltweit in der Community mitsingt und -tanzt. queer.de hat die ultimative Playlist zusammengestellt.





1. I Am, What I Am - Gloria Gaynor
Als Privatperson hat sich die ehemalige Discoqueen inzwischen selbst vom Thron der Homo-Ikonen gestoßen. Denn seit sie sich Jesus Christus verschrieben hat und einer konservativen Linie des christlichen Glaubens folgt, will sie Homosexuelle lieber bekehrt sehen als mit ihnen Partys zu feiern. Und dennoch lieferte sie der Community gleich zwei Homo-Evergreens. 1983 erschien "I Will Survive", das zu einer trotzigen Kampfansage auf dem Dancefloor in der gerade beginnenden Aids-Krise wurde. Und mit "I Am, What I Am" folgte 1984 das ultimative Coming-Out-Lied. Der Titel wurde ursprünglich von Jerry Herman für das Musical La Cage aux Folles komponiert.
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2. It's Raining Men - Weather Girls
Die übergewichtigen Sängerinnen Martha Wash und Izora Rhodes Armstead traten 1980 zunächst als "The Two Tons o' Fun" ("Die zwei Tonnen Spaß") auf. Doch erst als die "Weather Girls" hatten sie 1982 ihren großen und einzigen Hit. Das One-Hit-Wonder dauert noch bis heute an, vor allem, weil die Community es als ihre Hymne ansah. Ein endloser Strom von Männern, die vom Himmel herab zu einem geschickt werden, wer mochte da nicht mitsingen? Die "Weather Girls" treten nach wie vor auf, was manchen wundert, denn Martha Wash ist inzwischen eine alte Frau und Frau Armstead bereits verstorben. Zurzeit tritt Dynelle Rhodes mit ihrer Schwester Ingrid Arthur unter dem Namen auf, die Show muss schließlich weitergehen.
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3. Somewhere Over The Rainbow - Judy Garland
Als Judy Garland diesen Song 1939 im Film "Wizard Of Oz" sang, ahnte noch niemand, dass der Regenbogen einmal das weltweit bekannte Symbol der LGBT-Commnity sein wird. Doch das Oscar-prämierte Stück wurde ebenso wie der bunte Märchenfilm selbst von der Gay Community in den USA als Symbol für ihre Sehnsüchte nach einer toleranteren und besseren Welt vereinnahmt. Als Judy Garland 1969 beerdigt wurde, trugen bereits einige Schwule Regenbogenfahnen beim Begräbnis. Der US-Künstler Gilbert Baker ließ sich vom Song und der Regenbogenidee inspirieren und schuf die Flagge, wie wir sie heute kennen.
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4. I Will Always Love You - Whitney Houston
Whitney gehört zu der Sorte von Diven, denen die Community beinahe alles verzeiht und die, sollte sie noch mit 70 Jahren auf die Bühne wollen, nicht wie Rex Gildo dereinst in schäbigen Möbelhäusern auftreten muss. Wir werden sie zu sämtlichen CSDs dieser Welt einladen und sie für ewig lieben. So wie die Knef, die Rosenberg, oder Marie Luise Nikuta. Wir wären sogar bereit, ihr noch etwas Crack zu besorgen vor ihrem Auftritt, sollte sie es verlangen. Man weiß ja nie, ob diese US-Entziehungskuren wirklich helfen.
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5. Poker Face - Lady Gaga
Niemals sollte Madonna zusammen mit ihr gemeinsam auf die Bühne treten, denn zweifelsohne würde Frau Ciccone plötzlich wie eine angestaubte altmodische Ikone wirken. Gaga mag, wie viele sagen, nicht die beste Stimme haben, - was übrigens auch für Madonna gilt - aber ihre Auftritte, ihre Kostüme und ihre Videos sind so grandios, camp und homoaffin, dass es immer eine große Freude ist, sie zu sehen. Und dann bekommt sie auch noch das Kunststück hin, authentisch zu bleiben und nicht wie eine durchgeknallte Barbiepuppe zu wirken. Ihr politisches Engagement für die Gay Community ist glaubwürdig.
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6. Y.M.C.A. - Village People
Nun gut, diese Hymne inmitten all der weiblichen Diven auf den Plätzen davor und dahinter ist vergleichsweise brachial. Man braucht auch ein paar Prosecco, Wodka-Redbull oder sonstigen Alkohol, bevor man mit Wonne den Text mitgröhlt. Aber die Show der Band, die so wunderbar die stereotype Verkleidung der US-Schwulen der Spätsiebziger aufs Korn nahm, sowie das hintergründig homoerotische im Songtext über die christliche Jungmänner-Vereinigung, das war insgesamt schon sehr überzeugend.
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7. Believe - Cher
Anfang Januar 2011 ist Cher nach langer Zeit mal wieder in einem Kinofilm zu sehen (Burlesque). Die 64-Jährige wirkt, als sei sie seit ihrer Farewell-Tour 2003 keinen Tag gealtert, und natürlich fallen einem spontan gleich wieder sämtliche Witze über den angeblich komplett runderneuerten Körper der Schwulenikone ein. Nun gut, wer geschätzte 600 Millionen Dollar besitzt, der hat auch ein bisschen Spielgeld für Schönheits-OPs übrig. Neben ihrem Jugendwahn, den sie mit Teilen der Community teilt, hat sie sich aber auch in unsere Herzen gesungen. "Believe", der Powersong für alle, die gerade eine enttäuschte Liebe erleiden mussten, ist ein absoluter Homo-Hit.
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8. Hung Up - Madonna
Warum ausgerchnet "Hung Up" und nicht "Vogue", zu dem wir (fast) alle in den schwulen Discotheken ihren eigenartigen Tanzstil kopierten, oder "Express Yourself", die man als Aufforderung zum Coming-Out oder zur hedonistischen Selbstverwirklichung deuten konnte. Oder "American Pie", bei dem wir das zu heiß gekochte kleine Cowboy-Hütchen trugen? Madonna bescherte uns viele Hymen, doch "Hung Up" von 2005 war bei den Chartplatzierungen im deutschsprachigen Bereich sowie in UK am erfolgreichsten. Außerdem zeigte sich die damals knapp 50-Jährige in ihrem Video beim Turnen biegsam wie eine Brezel. So eine sportliche Schwulenmutti hatten wir noch nie.
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9. Can't Get You out of My Head - Kylie Minogue
Kylie, die zierliche Powerfrau aus Australien, die sich als "Stehaufmädchen" nach einer Krebserkrankung entpuppte, beschert uns seit 1987 einen Hit nach dem anderen. "We Should Be So Lucky" darüber, denn "Your Disco Needs You" Kylie, nach wie vor. Wie bei Madonna fällt die Entscheidung schwer, was eigentlich ihre größte Homo-Hymne ist, aber beim Ohrwurm "Can't Get You Out Of My Head" wird erfahrungsgemäß die Tanzfläche am schnellsten voll.
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10. Smalltown Boy - Bronski Beat
Als Jimmy Somerville, Steve Bronski und Larry Steinbachek mit "Smalltown Boy" 1983 ihr Debüt ablieferten, war es zum ersten Mal möglich, zu einem Song zu tanzen, bei dem es explizit um einen schwulen Jugendlichen geht, der diskriminiert wird. Das gesamte Album "The Age Of Consent" von 1984 war tanzbarer Pop mit homopolitischen Aussagen. Das gab es zuvor noch nie. In anderer Konstellation sowie als Solosänger konnte Somerville zwar noch bis Mitte der Neunziger ein paar Achtungserfolge erzielen, aber bis heute kennt man ihn als den Smalltown Boy.
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Die Geschmäcker sind bekanntlich - und gerade bei Musik - völlig verschieden. Nicht jeder steht auf die Disco- und House-Diven, die wir hier versammelt haben. Alternative-, Rock-, Elektro-, Indie-, Schlager-, Klassik- und sonstige Fans sind hiermit aufgerufen, ihre eigenen persönlichen Top 10-Listen über die Kommentarfunktion zu posten. Wir lauschen gespannt.



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#1 HeidelbergerAnonym
  • 31.12.2010, 17:57h
  • Naja.. finde die Liste nicht sonderlich toll.. Hung up und ähnliche in der Liste, aber nicht "I will survive"?!?!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.12.2010, 17:59h
  • Der Song "Somewhere over the rainbow" rockt ja zur Zeit die Deutschen Single Charts. Leider wird er aber von dieser Wuchtbrumme aus Hawaii und nicht von Judy Garland interpretiert. Trotzdem ist es ein sehr schönes Lied.

    Zum Thema "Gay-Hymnen" fallen mir noch ein:

    "I kissed a girl" von Katy Perry
    "Better the devil you know" von den Village Boys
    "The Power of Love" von Franky goes to Hollywood

    Wem noch welche einfallen - bitte!!!
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#3 lukeAnonym
#4 NicoleEhemaliges Profil
  • 31.12.2010, 18:41h
  • Mir fallen da noch "I want to break free" von Queen und "Relax" von Franky goes to Hollywood ein
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#5 alexander
  • 31.12.2010, 18:45h
  • wie kann man eigentlich tina turner vergessen ???????????????????
    "ultimative playlist" ???????????????

    charles aznavour : "ich bin ein homo wie sie sagen" !
    man sollte sich nicht übernehmen !!!!!!!!!!!!!!
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#6 MOTOWN-BABYAnonym
#7 jochenProfil
  • 31.12.2010, 20:08hmünchen
  • Ist schon witzig, dass es anscheinend einen sog. "typisch schwulen" Musikgeschmack zu geben scheint. zumindest tendenziell.

    ..ist der veranlagt?... lach

    herrlich schwul ist auch von Lorraine McKaine - "Let the Night take the Blame". (80ger)
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#8 küssende jungsAnonym
#9 UweBerlinProfil
  • 31.12.2010, 20:56hBerlin
  • Wo ist denn "Er gehört zu mir" von Rosenberg?
    Also diese Liste ist total willkürlich und zeugt nur teilweise von Ahnung.

    Rosenberg hätte man mit Heidschi Bumbeidschi bei den Weihnachtsliedern weglassen können. DABEI spielt sie keine Rolle, bei den Homo-Hymnen aber ist sie die Nummer 1.
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#10 Julek89