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Es sind vor allem starke Frauen und schwule Comedians, die uns im Fernsehen mitreißen. Queer.de präsentiert die Highlights der vergangenen Jahre.






1. QUEER AS FOLK
Es gibt die weit verbreitete Meinung, dass das britische Original von 1999 die bessere QaF-Version ist. Doch erst bei der US-Adaption traute sich auch Pro7 an eine Ausstrahlung in Deutschland, und verhalf damit der ersten Serie, die sich ausschließlich um schwul-lesbische Lebenswelten drehte zum Erfolg. Sex, Beziehung, Drogen, Aids, Vorurteile, Coming-out: QaF hat von allem reichlich und präsentiert die Storys mit viel Witz und Liebe zu den Charakteren.
Queer as Folk (USA, 2000-2005), 83 Episoden in 5 Staffeln.
Queer as Folk (GB, 1999-2000), 10 Episoden in 2 Staffeln.


2. DESPERATE HOUSEWIVES / SEX AND THE CITY
Die verzweifelten Hausfrauen erschienen 2004 als würdige Nachfolgerinnen zur rechten Zeit, denn "Sex and the City" war gerade ausgelaufen. Da es in beiden Dramedy-Serien um Frauen geht, die mit Vorliebe - wie ihre schwulen Freunde - über Männer reden, und in denen auch Homosexualität ihren Platz findet, vergeben wir den zweiten Platz doppelt. Für die Sex-and-the-City-Girls muss man inzwischen ins Kino rennen, um deren neuesten Geschichten zu sehen. Die Housewives sind glücklicherweise noch immer im TV verzweifelt.
Desperate Housewives (USA, 2004-2011), bislang 145 Episoden in 7 Staffeln.
Sex and the City (USA 1998-2004), 94 Episoden in 6 Staffeln.

3. GOLDEN GIRLS
Leider mussten wir uns in den vergangenen Jahren von drei der vier Golden Girls verabschieden, nur Betty White hält mit 88 Jahren noch die Stellung auf Erden. Die Sitcom mit den vier reiferen Damen Rose, Blanche, Dorothy und Sophia in einer Wohngemeinschaft in Miami, war die schwule Kultserie der Achtziger. Es ging natürlich um Tratsch, Männergeschichten, Käsekuchen und auch ab und an um Homosexualität. Vier Frauen, die rumzicken konnten wie die Mitglieder in einer Homo-WG, die aber ebenso als perfekte Schwulenmuttis akzeptiert und verehrt wurden.
Golden Girls (USA 1985-1992), 180 Episoden in 7 Staffeln.

4. ABSOLUTELY FABULOUS
All jenen, für die die Golden Girls langweilige Tanten waren, kamen Joanna Lumley und Jennifer Saunders gerade recht. Denn die beiden Frauen spielten grandios die maßlosen, egozentrischen Schlampen, die nur an Mode, Konsum und Drogen aller Art interessiert waren. Die britische Comedyserie schlug ein, weil sie so zynisch, respektlos und überdreht war. Bis heute gibt es schwule Paare, die sich wunderbar mit den Bitch-Ikonen Eddy und Patsy identifizieren können. Angeblich soll es sogar bald eine Fortsetzung geben.
Absolutely Fabulous (GB 1992-1996, 2001-2003), 36 Episoden in 5 Staffeln.

5. LITTLE BRITAIN
Die Sketch-Show der britischen Comedians Matt Lucas (schwul) und David Walliams (hetero) lebt von deren unglaublichen Verwandlungskünsten. Beinahe sämtliche Frauen- und Männerrollen spielen sie selbst, jede der Figuren ist völlig überzeichnet, komplett exzentrisch und dadurch hassens- wie liebenswert. Auch Transgender und Schwule bekommen ihr politisch unkorrektes Fett weg. Sei es der neurotische Daffyd, der sich in der Rolle des einzigen Schwulen der Stadt wohlfühlt. Oder Emily und Florence, die sich zwar selbst für Ladys halten und entsprechende Kleider tragen, von allen Außenstehenden aber als Männer erkannt werden.
Little Britain (GB 2003-2006), 26 Episoden in 4 Staffeln.

6. WILL & GRACE
Eine Sitcom, in der ein schwuler Rechtsanwalt (Will) an der Seite seiner besten Freundin, der Innenarchitektin Grace in der Hauptrolle zu sehen ist, das war im Jahr 1998 noch ein mutiges Experiment des Fernsehsenders NBC. Aber es hatte großen Erfolg. Vor allem, weil die homosexuellen Rollen nicht einseitig als lächerliche Witzfiguren dargestellt werden. Bei Will & Grace bekommt jeder, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, eins auf die Mütze. Dafür gab es unter anderem zehn Emmy Awards.
Will & Grace (USA 1998-2006), 193 Episoden in 8 Staffeln

7. TRUE BLOOD
Es scheint eine durchaus lohnenswerte Alternative für Schwule und Lesben zu sein, vom Lebenden zum Untoten zu wechseln. Zumindest in der vom schwulen Autoren Alan Ball entwickelten Serie gibt es sehr viel (Gruppen-)Sex, die Vampirbar "Fangtasia" sieht aus wie ein SM-Cruisingschuppen und Beziehungen zwischen Vampiren können jahrhundertelang andauern. Solange keiner von ihnen ins Sonnenlicht tritt. Lafayette, der - lebende - Schwule der Serie hat aber auch seinen Spaß mit Vampirblut, dass oral eingenommen, stärker als Viagra, Poppers, Ecstasy und LSD in Kombination wirkt.
True Blood (USA 2008-2010), bislang 36 Episoden in 3 Staffeln


8.THE L WORD
Inspiriert durch den Erfolg von Queer as Folk startete der US-Sender Showtime 2004 die Serie "L Word" und machte damit inzwischen Lesben in 30 Ländern glücklich. In den Geschichten dreht sich alles um das Leben und Lieben einer Clique von lesbischen, bisexuellen und heterosexuellen Freundinnen sowie transsexuellen Freunden im Nobelviertel West Hollywood in Los Angeles. Leider haben sich deutsche Sender sehr zögerlich verhalten. Pro7 zeigte nur zwei Staffeln, die dritte und vierte Season läuft derzeit beim Spartensender sixx.
The L Word (USA 2004-2009), 70 Episoden in 6 Staffeln


9. SIX FEET UNDER
Alan Ball muss noch einmal geehrt werden. Mit den Geschichten einer Familie, die ihr Brot als Bestatter in Los Angeles verdient, hat der Drehbuchautor bewiesen, wie viel Tiefgang und Intelligenz man in eine TV-Serie packen kann. Und wie ironisch respektlos man mit der dem gesellschaftlichen Tabu umgehen kann, dass da lautet: Das Leben endet immer mit dem Tod. Ins Herz geschlossen haben wir vor allem den spießigen Bestattersohn David Fisher (Michael C. Hall) und dessen Freund, den raubeinigen Polizisten Keith Charles (Mathew St. Patrick), die sich im Laufe der Show zusammenraufen. Auch Bestattertochter Claire fragt sich zwischendurch, ob sie nicht auf Frauen steht.
Six Feet Under (USA 2001-2005), 63 Episoden in 5 Staffeln.

10. TORCHWOOD
Was Star-Trek-Fans jahrzehntelang vehement forderten, aber nie bekamen, das wurde in Torchwood ganz selbstverständlich und nebenbei eingeführt: Serienstars im Science Fiction, die homosexuelle Beziehungen führen. Im Ableger des britischen SciFi-Klassikers "Dr. Who" kämpft der Zeitreisende Captain Jack Harkness (nicht Harness) mit seiner Truppe gegen feindliche außerirdische Aktivitäten. Leider führt der Captain wegen seiner beruflichen Zeitreiserei ein unstetes Leben, und dann stirbt zwischendurch auch noch der Geliebte Ianto durch fiese Alienbakterien.
Torchwood (GB 2006-2010), bislang 31 Episoden in 3 Staffeln.

Deine Lieblings-Serie fehlt in der Liste? Wir freuen uns auf Deine persönliche Empfehlung in den Kommentaren.



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#1 MarekAnonym
  • 04.01.2011, 13:38h
  • Da fehlt der Pionier der schwulen Serien:
    Unter Brüdern (Brothers) von 1984. War zwar nur mittelmäßig, aber das war eine der ersten schwulen Sitcoms. Wenn nicht sogar die erste.

    Und eigentlich hätte man durchaus auch die Nanny nennen können. Ist zwar keine rein schwule Serie, aber (genau wie bei den Golden Girls) gibt es Folgen zum Thema Schwule und Folgen zum Thema Lesben. Und dann die Nanny selbst mit ihren Outfits, die oft aussehen, als kämen sie direkt aus der Travestie-Show. Und dann die orgiastischen Makeups und Frisuren.

    Außerdem fallen mir die "Kids in the hall" ein.
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#2 MarekAnonym
  • 04.01.2011, 13:47h
  • PS: Neben
    "Unter Brüdern",
    "Die Nanny" und
    "The kids in the hall"
    sind mir noch 4 Serien eingefallen, die erwähnt werden sollten:

    "Ellen" - die Sitcom, in der Ellen DeGeneres ihr Outing mit der Serienfigur parallel zum privaten Outing hatte

    "Ellen Show" - die Nachfolge-Sitcom, die leider floppte, danach begann sie dann mit ihrer Talkshow

    "Noah's Arc"

    "Denver-Clan" - die erste schwule Figur in einer Primetime-Soap (Steven Carrington). Und das Biest Alexis wurde doch auch von Schwulen geliebt.
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#3 vingtans
#4 GayUserAnonym
  • 04.01.2011, 17:56h
  • Warum taucht Sex in the City / Desperate Houswives in einer Liste für "Die besten schwul-lesbischen TV-Serien" auf?
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#5 jochenProfil
  • 04.01.2011, 18:04hmünchen
  • Mir gefällt "Little Britain" total gut.
    Selbst die Wiederholungen schau ich mir immer wieder gern an .

    Wir kennen doch alle diese "Vicky Pollards", oder die "Davyds".
    "Sebastian", der total in den Premierminister verknallt ist.
    Sein Verhalten ist natürlich total übertrieben dargestellt, und doch in etwas abgeschwächter Art, sehr sehr menschlich.
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.01.2011, 18:16h
  • Die britische Version von "Queer as folk" ist NICHT die bessere! Die US-Version liegt hier um Längen voraus! Die britische Version hatte ja leider nur zwei Staffeln und die Darsteller waren auch nicht sehr überzeugend. Ich freue mich aber schon auf True Blood!
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#7 MattheyAnonym
  • 04.01.2011, 19:50h
  • Ziemlich neu und in Deutschland noch nicht ausgestrahlt: "Modern Family"
    Ist eine Mockumentary über das Leben dreier Familien, eine konventionell, eine, bei der der Mann ca. doppelt so alt ist wie die Frau, und eine schwule Familie mit adoptiertem Kind.
    Teilweise echt ziemlich witzig, auch schon mehrfach mit Golden Globe prämiert und für Emmy nominiert.
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#8 DaveAnonym
#9 cougarAnonym
  • 04.01.2011, 20:45h
  • Antwort auf #8 von Dave
  • wesentlich anders sind die weiblichen heten aber auch nicht, der unterschied ist das sie weniger damit protzen und angeben ...

    - Cougar ist die englische Slang-Bezeichnung für ältere Frauen, die einen wesentlich jüngeren Mann entweder für eine Beziehung oder als Sexualpartner suchen.

    - Nach einer Studie der American Association of Retired Persons aus dem Jahr 2003 ging eine von drei alleinstehenden Frauen in den USA im Alter von 40 bis 69 Jahren mit einem jüngeren Mann aus

    - Zwischen den Jahren 2002 und 2005 hat sich nach Angaben des Online-Dating-Dienst match.com der Anteil der Frauen in der Datenbank, die gerne einen Mann treffen würden, der zehn oder mehr Jahre jünger ist als sie, verdoppelt

    de.wikipedia.org/wiki/Cougar_%28Slang%29
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#10 XDAAnonym
  • 04.01.2011, 21:42h
  • 1 ist totaler Schrott. 9 hört sich interessant an, hab ich leider verpasst, als es auf VOX lief.

    @redaktion: Im übrigen, wenn ein Platz (wie hier 2) doppelt belegt ist, bleibt der ihm folgende Platz (hier 3) frei.
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