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Cher: Diese Dame ist bald Mitte Sechzig... (Bild: Sony Pictures)

Cher kehrt von ihrer Jungbrunnen-Behandlung zurück auf die Leinwand. Gemeinsam mit Christina Aguilera wird getanzt und gesungen.

Von Carsten Weidemann

Das wird der biederen Micky Maus möglicherweise nicht gefallen: Oberschwulenmutti Cher verglich ihren neuen Film "Burlesque" mit "Fantasia", einem Disney-Film aus dem Jahr 1940: "Das ist eine schwule Version von 'Fantasia'", erklärte die 63-Jährige gegenüber "Bang Showbiz". Am 6. Januar startet der Film in den Kinos.

Die Story: Die junge Sängerin Ali (Christina Aguilera) hat eine ungewisse Zukunft vor sich, als sie aus einer kleinen Provinzstadt nach LA kommt, um dort ihre Träume zu verwirklichen. Durch Zufall verschlägt es Ali in die Burlesque Lounge, ein altehrwürdiges aber etwas heruntergekommenes Revuetheater, dessen Besitzerin Tess (Cher) auch der Star ihrer eigenen Show ist. Ali gelingt es, dort einen Job zu ergattern - als Cocktail-Kellnerin.

Die sexy-provokanten Kostüme und die gewagte Choreographie der Revue faszinieren das unschuldige Mädchen vom Lande auf Anhieb und Ali schwört sich selbst, dass auch sie dort eines Tages auf der Bühne stehen wird. Ali freundet sich mit einer der Tänzerinnen an, findet eine Rivalin in einer eifersüchtigen Sängerin und gewinnt die Zuneigung von Barkeeper und Musiker Jack. Mit Unterstützung des scharfsinnigen Bühnenmanagers und eines Transvestiten (Alan Cumming) schafft Ali endlich den Sprung von der Bar auf die Bühne. Ihre spektakuläre Stimmgewalt verhilft der Burlesque Lounge wieder zu altem Glanz. Da erscheint ein charismatischer Unternehmer auf der Bildfläche und unterbreitet Ali ein verlockendes Angebot...

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#1 JensAnonym
  • 05.01.2011, 17:14h
  • Ok, bei der Überschrift "wie ein Disney- Film, nur schwul" und dem Anfang der Beschreibung:
    "Die sexy-provokanten Kostüme und die gewagte Choreographie der Revue..."

    habe ich noch gedacht, wow endlich mal sexy tanzende Männer, bis ich beim weiterlesen und dem Trailer gesehen habe das es sich, wie meist, um halbnackt tanzende Frauen handelt.

    Jetzt frage ich mich was soll an einem Film der in einer Art Hetero- Strip- Club Atmosphäre spielt und evtl. ein, zwei Quotenschwule zeigt, die Tanzcrew aber auschließlich aus weiblichen Tänzerinnen besteht, für Schwule interessant sein und wiso meint diese dämliche Cher der Film wäre schwul??

    Vielleicht ist es eine Generationensache, aber ich habe ein anderes Verständnis von Homosexualität und Attraktion als das mich Frauen in "sexy provokanten Kostümen" reizen und interessieren.

    Vielleicht kommt es daher das ältere Schwule zu Zeiten in denen Varietes noch "In" waren und in denen Schwulenbars verboten waren, das sich Schwule von der lockeren Atmosphäre disesr Varietes angezogen gefühlt haben?
    Aber jetzt Leute, gibts sowas doch auch für Schwule! Man hats doch gar nicht mehr nötig halbnackte Frauengruppen beim Tanzen zu zugucken und zu vereehren..!! Wenn es jedenfalls eine gemischte Tanzcrew wäre, aber so...
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#2 LucyAnonym
#3 eMANcipation*Anonym
  • 05.01.2011, 17:40h
  • Antwort auf #1 von Jens
  • Spätestens seit dem Jahr 2010

    zeigt auch das letzte CD-Cover, das letzte Musikvideo, der letzte Werbespot, das letzte Titelblatt, die letzte Werbeanzeige eines "Trend"- oder "Lifestyle"-Magazins, der letzte Filmtrailer usw.

    penetrante heterosexistische Inszenierungen.

    Also absolut unwiderstehliche Frauen, die ihre Hinterteile und Busen raushängen und ihre Beine rausstrecken, teilweise im Sinne von Hetero-Pornos miteinander erotisieren

    und auf der anderen Seite verhüllte Männer, die stets einen Sicherheitsabstand voneinander wahren und nur dann Haut zeigen, wenn sie dabei irgendein weibliches "Sexobjekt" um den Hals oder die Hüfte tragen.

    Immer noch aggressiver und noch penetranter.

    Willkommen in der Realität 2010/11.

    Das sind die Bilder, die das Bewusstsein gerade junger Menschen diktieren und ihnen ihre "Vorbilder" aufherrschen. Und darüber, dass mann sich an diese Verhaltensnormen und Rollenzuweisungen hält, wacht spätestens ab dem 12. Lebensjahr Big Brother Facebook, die ultimative Selbst- und Fremdbeobachtung.

    Alles in allem haben wir es mit einer noch nie dagewesenen heterosexistischen Indoktrination des Bewusstseins und einer noch nie dagewesenen sozialen Kontrolle (im sehr negativen Sinne) zu tun.

    Nur irgendwie scheint die schwule Community das gar nicht wahrzunehmen bzw. die relevanten (kapitalkräftigen) Akteure halten es für opportuner und lukrativer, sich irgendein Scheibchen vom heterosexistischen Kuchen zu sichern, statt ihn in Frage zu stellen und irgendwie "Anstoß zu erregen" (das machen nur die ewigen "Nörgler") und ihm etwas anderes entgegenzusetzen!

    Die Folgen auch dieses immer aggressiveren Heterosexismus können wir dann tagtäglich bewundern, wenn schon vorpubertierende Jungs sich alle paar Sätze ihrer heterosexuellen Männlichkeit vergewissern zu müssen meinen.

    Und wenn der Anteil männlicher Jugendlicher, die effektiv frei sind, ihre Homosexualität zu entdecken und auszuleben, sich immer mehr der Marke von 0% nähert.
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#4 JosephAnonym
#5 Schöne neue WeltAnonym
#6 loellieEhemaliges Profil
  • 05.01.2011, 18:00h
  • Ihr stellt euch wieder an. Immerhin ist die Schrift im Vorspann Rosa! und Cher tut auch mitspielen. Weil alle Schwule High-Heels und Perücken sammeln, bekommen wir auch noch ohne Ende Inspiration für die Kostüme unserer nächsten Travestie-Show. Vom Make-Up und den Frisuren ganz zu schweigen ... ein Feuerwerk geradezu.
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#7 SamAnonym
#8 beobachterAnonym
#9 LucyAnonym
#10 bananasEhemaliges Profil