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Ted Haggard predigt, dass bei Homosexualität das Höllenfeuer wartet.

Der frühere Evangelikalen-Chef Ted Haggard, der nach einer Callboy-Affäre zurücktreten musste, kehrt mit einer Reality-Show im US-Kabelfernsehen zurück in die Öffentlichkeit.

"Ted Haggard: Scandalous" wird am 16. Januar im Sender TLC ausgestrahlt. Der einstündige Film zeigt den Fall des Pfarrers und früheren Vorsitzenden der National Association of Evangelicals, der über 30 Millionen protestantische Hardliner angehören. 2006 musste Pfarrer Haggard von allen Posten zurücktreten, nachdem ihn ein Stricher als seinen Kunden geoutet hatte (queer.de berichtete). Daraufhin begann Haggard eine "Therapie", um seine Homosexualität zu "besiegen". Zwei Jahre später erklärte er sich als "geheilt" (queer.de berichtete).

Neue TV-Serie?


TLC war zuletzt besonders erfolgreich mit Reality-Formaten wie "Jon and Kate plus Eight" und "Sarah Palin´s Alaska" (Bild: Discovery/TLC)

Sollte der Pilotfilm erfolgreich sein, könnte Haggard neuer Star einer Reality-TV-Serie werden. Der ausstrahlende Sender TLC, der 1980 als Dokukanal "The Learning Channel" gegründet worden war, hat allerdings die Serie noch nicht in Auftrag gegeben. Konservative Reality-Serien sind bei dem Kabelkanal allerdings im Kommen: Zuletzt waren bei der Premiere von "Sarah Palin's Alaska" fünf Millionen Zuschauer dabei, mehr als bei jedem anderen TLC-Serienstart. In der achtteiligen Reihe stellt die republikanische Politikerin, die sich voraussichtlich 2012 um das Präsidentenamt bewirbt, ihren Heimatstaat vor.

Haggard hat inzwischen eine neue evangelische Kirche in Colorado Springs gegründet, die St. James Church. Seit Juni 2010 konnte er bereits über 300 Mitglieder werben. Seine alte Kirche, die New Life Church, hatte mehr als 14.000 Mitglieder.

Vor seinem Outing hat sich Haggard auch politisch engagiert, insbesondere im Kampf gegen die Homo-Ehe. Homosexualität hat er dabei mehrfach als Sünde und charakterliche Schwäche diffamiert. Diese Doppelmoral veranlasste den Callboy Mike Jones dazu, Haggards Homosexualität offenzulegen. Er sagte auch aus, dass Haggard die illegale Partydroge Crystal Meth eingenommen habe. Später kam heraus, dass Haggard mindestens ein junges Gemeindemitglied sexuell bedrängt und den Jungen auch zum Drogenkonsum animiert hatte (queer.de berichtete). Haggard erklärte zuletzt, er habe seine Sünden bereut. Homosexualität verurteilt er nach wie vor als schwere Sünde und will sich auch politisch weiterhin im "christlichen Sinne" engagieren. (dk)

Youtube | Vor seinem Outing: Ted Haggard macht sich in diesem fünf Jahre alten Video über Schwule lustig


Haggard: Hohes Alter rettete mich vor Bisexualität

Der gefallene evangelikale Pfarrer Ted Haggard erklärte, er würde sich nur bisexuell fühlen, wenn er jung wäre - zudem habe er mit Callboy Mike Jones nie richtigen Sex gehabt.
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Auch Westerwelle lobt Papst

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#1 vingtans
  • 07.01.2011, 16:07h
  • palin ist kandidatin der konservativen?!

    wenns so kommen würde, bitte---das würde ich begrüßen.
    und dann soll sie gewählt werden, dann sind die staaten endlich wirklich dem ruin nahe.!
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#2 DenWeg
  • 07.01.2011, 16:15h
  • Mit diesem Typen kann man Mitleid haben. Der wird seine Identität wohl nie finden...
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#3 GeorgFalkenhagenProfil
#4 CarstenFfm
  • 07.01.2011, 16:31h
  • Der ist einfach nur peinlich...
    ich warte schon auf die Nachricht, das er auf einer Klappe erwischt wird.
    Queer.de wird berichten.
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#5 CarstenFfm
  • 07.01.2011, 16:33h
  • Antwort auf #1 von vingtans
  • Eine Kandidatin Palin, umgeben von Gestalten wie Haggard, Ist doch das beste, was Obama passieren kann.... ich hoffe, die ist selbst bei den Amis nicht mehrheitsfähig.

    Und die Haggard Stricher Affaire hat Busch schon bei den Mid-Term Eelections 2006 Stimmen gekostet.
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#6 SörenAnonym
  • 07.01.2011, 16:44h
  • Antwort auf #3 von GeorgFalkenhagen
  • "bis die Polizei dort 40 000 schwule Pornobilder und Dateien über Kindesmissbrauch fand. Er nahm an katholischen „Herrenabenden“ teil, bei denen bekennende Rechtsradikale und verurteilte Volksverhetzer auftraten und Antisemitismus zum guten Ton gehörte."

    Welch innere Zerissenheit muss man haben als Homosexueller erzkatholisch und rechtsradikal zu sein. Es ist unvorstellbar wieviele Homosexuelle sich selber verleugnen und Bigotterie im schlimmsten Ausmaß betreiben. Ist das ein Produkt der homophoben Gesellschaft?
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#7 I.Ramos GarciaAnonym
  • 07.01.2011, 18:25h
  • bitter sehr, wer inteligenter erziehter Mensch kann an e-n Buch so ü.fuellt von Falschheiten & Betrugereien als die Bibel glauben? Der Mann ist doch ein Heuschler!
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#8 Katrin
  • 07.01.2011, 18:44h
  • Der Mann lebt von dem was seine Schäfchen ihm spenden und was er mit seinen Gastauftritten verdient. Und da er als Prediger nichts anderes gelernt hat als seine Anhänger mit seinem religiösem und pseudoreligiösem Quatsch voll zu labern, muss er das auch weiterhin tun. Ohne Moss nichts Loss.

    Da Prediger nichts vernünftiges gelernt haben, sind sie total auf den Erfolg ihrer Predigt angewiesen. Bei Misserfolg droht die Kreuzigung.

    Gute Prediger glauben nicht an den Inhalt ihrer Botschaft. Wie könnte sonst der Papst Demut predigen und selbst in Sauss und Brauss leben?
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#9 jojoAnonym
  • 07.01.2011, 19:06h
  • roy zimmermann: "ted haggard is completely heterosexual"

    www.youtube.com/watch?v=HZmHC75FDqQ
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#10 böblingenAnonym