Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=13480
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Raddatz: Schwulsein Grund für Westerwelles Abstieg


#51 Mariposa Anonym
  • 12.01.2011, 10:55h
  • Antwort auf #23 von Timm Johannes
  • Bitte nie wieder das schwarz-gelbe Hornissennest !!!!!!!! Was ist denn mit den grauen homophoben Eminenzen (Geis & Konsorten), über die Du Dich ja schon zurecht echauffiert hast ???? Für mich persönlich gibt es da nicht nur homopolitisch rein gar nix zum Freuen. Kohl reloaded - NEIN DANKE !!!!

    Das Thema Linkspartei auf Bundesebene hat sich womöglich eh bald erledigt, wenngleich ich die FDP noch deutlich schlimmer finde (es winken "Fast Drei Prozent) ...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#53 Iceman
  • 12.01.2011, 11:52h
  • Also für mich ist Westerwelle seit dem Tag unbeliebt, als er seine eigenen schwulen und lesbischen MitbürgerInnen im Bundestag verraten hat. Siehe dieser Artikel
    www.queer.de/detail.php?article_id=13019

    Sich dem Druck des großen Koalitionspartners einfach zu beugen, ist in meinen Augen feige. Früher war man da bei den Liberalen anders eingestellt und brachte sogar eine Regierung zum Sturz (wir erinnern uns 1982/83)! Auch, dass man sich beim Gesetz gegen Volksverhetzung zurück hält ist für mein Verständnis schwach: siehe dieser Artikel
    www.queer.de/detail.php?article_id=13356

    Und wenn man dann noch "Wochen der schwul-lesbischen Gleichstellung" ankündigt und meint, dass man mit der LGBT-Politik der Bundesregierung zufrieden ist, dann ist das aus meiner Sicht blanke Heuchelei.
    Dieser Artikel
    www.queer.de/detail.php?article_id=13246

    Guido, du hast uns verraten!
  • Antworten » | Direktlink »
#54 Leo20mal6Anonym
  • 12.01.2011, 12:27h
  • Antwort auf #46 von stromboli
  • Stimme zu!

    Aber ups ich hatte den Artikel gar nicht bis zum Schluss gelesen. da steht:
    “Die Schlussfolgerung von Reitz: "Nicht Westerwelles Schwulsein an sich, sondern das Schwulsein als integrativer Bestandteil eines insgesamt exzessiven Politikstils, das ist Westerwelles Problem”

    Das ist das, was alle eigentlich rauschschreien möchten, aber aus politischer Korrektheit nicht tun. Nämlich: Typisch Schwuchtel! Inkompetent, laut, exzentrisch, kindlich...etc..

    Oder was bedeutet dieser Satz von Reitz sonst?
    Dem ist doch die Pathologisierung von Homosexualität mehr als inhärent. Es gibt doch keine “Homosexualität an sich”. In der Phantasie vielleicht, im realen Leben kann sie doch nur eingebettet in einer mehr oder minder auffällige Persönlichkeitsstruktur eines Menschen wahrgenommen und beobachtet werden.

    Ich finde es gut, dass Westerwelle “auffällig” ist, nicht eine assimilierte polit. Souveranität eines Wowereits hat.
    Abgesehen davon bedeutet die Rolle Westerwelles für mich etwas anderes:

    Er tritt als bekannt schwul verheirateter Aussenminister auf und schüttelt Hände in Ländern in denen Homosex. noch Todsünde ist.
    Die “dumbe” ausländische Masse kennt doch nicht unsere innerpolitischen Probleme mit ihm. bei denen heisst es nur “dass ist der deutsche arschficker aussenminister, und einen mann hat er auch schon geheiratet”.

    klar wäre es schön, wenn er noch politisch kompetent wäre, keine frage, aber ich denke, dass, was die enttabuisierung von homosexualität betrifft, Westerwelle rückblickend eine Vorreiterrolle markiert haben wird.
    Der nächste international wahrgenommene homosexuelle Politiker kanns doch nur besser machen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#55 stromboliProfil
  • 12.01.2011, 13:51hberlin
  • Antwort auf #54 von Leo20mal6
  • "Ich finde es gut, dass Westerwelle “auffällig” ist, nicht eine assimilierte polit. Souveranität eines Wowereits hat. "

    Westerwelle ist doch nicht aus sich heraus "auffällig"! Im gegenteil; erst durch den versuch "unauffällig zu sein wird der herr auffällig..
    Schatzerl, das muss man unterscheiden lernen!

    Und es ist weitaus überschätzt sein händeschütteln in fremden ländern , wo er ohnehin in homophoben erklärtermaßen den lebenspartner nicht mit nimmt um unannehmlichkeiten zu vermeiden ( schaden von deutschen volk abwenden?? würd ich ihm glatt zutrauen so zu argumentieren, wenns drauf ankäme!) also dort eine mediale reaktion vorhanden sein müsste um überhaupt reaktion zu erzeugen...
    Bleibt auch da nur die regenbogenpresse und vorhanden/nichtvorhanden zensur!

    Wahrgenommen wird solches in unseren eigenen kreisen.. wie wir hier bei queer.de sehen können.. so auch in anderen ländern schwule sich über die entwicklung ausserhalb ihres lebensortes informieren! Aber im eigenen kreis enttabuisieren wollen, ist eulen nach athen tragen..

    Nix da mit vorreiter sein.. das hat er sich in seiner "politbiographie" selbst verkorkst..er wird als zwischenstadium in die schwullesbische geschichte eingehen.. als das beispiel des nicht sich trauens, zum zeitpunkt wo es angebracht war, dann, als endlich klarheit, seine sonderstellung missbrauchend !

    Nun wirds zeit, dass neue nachrücken ( mehr als die kauch's und lsu braucht das schwule land! ) und es den wirklich wahrgenommenen schwulen politiker geben wird!
    Da war/ist diese kleinbürgerliche klemmschwester zutiefst ungeeignet dafür!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#56 Mariposa Anonym
  • 12.01.2011, 14:30h
  • Antwort auf #55 von stromboli
  • Gerne !!! Es gibt ja zum Glück noch die Schwusos. Da werde ich gerne dazu beitragen, daß dieser "Haufen" alles andere als spießig und altbacken rüberkommt.

    Ich kann nur fordern: Keine Stimme von rosa für schwarz-gelb !!!

    Die ersten Stiche gegen dieses unsägliche Bündnis folgen am 20.Februar in Hamburg. Weitere werden dieses Jahr hoffentlich noch folgen....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#57 Timm JohannesAnonym
  • 12.01.2011, 16:24h
  • @Flo
    Ich lasse mich nicht verarschen, sondern Du bist, der hier verarscht wird, da Du sehr naiv immer nur einer Partei "hinterherläufst" wie ein kleiner Dackel.

    ----

    Ich weiß sehr genau, wann ich wem und wo meine Wahlstimme gebe. Und falls Du es nicht begriffen haben solltest, aber eher ist davon auszugehen, dass Du es sehr bewusst immer wieder überliest, ich wähle UNTERSCHIEDLICH und bin nicht an eine EINZIGE Partei, wie Du es bist, gebunden. Das hatte ich schon öfter geschrieben.

    Je nach Wahlthemen und Wahljahr im Laufe der Zeit oder ob es sich um eine Kommunal- Landes- oder Bundeswahl handelt, wähle ich unterschiedlich.

    Die letzte Bundeswahl gab es eine Stimme für die FDP und derzeit tendiere ich 2013 den Grünen die Stimme zu geben. 1990 bei meinen ersten Bundestagswahlen habe ich einmal die CDU gewählt, da damals die WENDE war und ich keinen Wechsel in jener Zeit bei den aussenpolitischen Ereignissen wollte ("damals war mir das Thema DEUTSCHE EINHEIT sehr wichtig und das hat Hellmut Kohl damals gut gemacht").

    1994 dann habe ich auch CDU gewählt, da damals der Asylmissbrauch und die hohen Asylbewerberzahlen nicht vertretbar und für Deutschland verkraftbar waren. Dann kam die gute Drittstaatenregel im Asylrecht- mit der CDU/FDP damals in der EU durchgekämpt - und die Asylbewerberzahlen gingen massiv danach zurück. Auf Kommunalebene hingegen habe ich meistens in jener Zeit die Grünen gewählt, da in meiner Heimatregion eine massive Domminanz in der Lokalpolitik durch die CDU besteht: da sind ein paar Grüne im Stadtrat sehr wichtig auf dem Lande.

    1998 wiederum habe ich auf Bundesebene die Grünen gewählt, denn Volker Becks Engagement für die Lebenspartnerschaft geriet zunehmend in mein Blickfeld; sowie hatte ich von Helmut Kohl damals "genug": es war Zeit für einen Wechsel.

    Meine Stimme als Wechselwähler wandert zwischen Grünen, FDP und CDU. Linkspartei und SPD habe ich noch nie gewählt. Die Linkspartei wird NIE meine Stimme bekommen, da ihre Wirtschaftspolitik katastrophal ist. Die SPD vielleicht ("bisher aber nicht").

    ---

    Und im gegenwärtigen Blickfeld befindet sich bei mir mit Ende 30 das Thema "Einkommenssteuer": das hat wohl mit meiner Berufstätigkeit und den hohen Einkommenssteuerabzügen zu schaffen und das ich lange kein Student mehr bin.

    So verschieben sich die Themenschwerpunkte im Laufe des Lebens ("EINHEIT ist längst Geschichte; heute ist es der Beruf und in meiner Altersklasse bei meinen Freunden, die Frage, wie Haus, Garten, Urlaub finanziert werden: und es ist halt ärgerlich, das verheiratete Heteropaare viel weniger Einkommenssteuer zahlen müssen als mein Mann und ich).

    Sollte die FDP eine vernünftige Einkommenssteuerreform hinbekommen und dort die Gleichstellung schaffen, gibt es ein Ja von mir 2013 und wenn sie es nicht schaffen, werde ich 2013 eher die Grünen wählen.

    ---

    Ansonsten zu Raddatz: habe den bissigen Kommentar von Karrasek auf Welt gelesen:

    *
    www.welt.de/kultur/article9638941/Hellmuth-Karasek-rechnet-m
    it-Fritz-J-Raddatz-ab.html


    Karrasek und Raddatz scheinen sich wohl überhaupt nicht zu mögen.
  • Antworten » | Direktlink »
#58 Timm JohannesAnonym
  • 12.01.2011, 16:43h
  • @stromboli
    ist das eine drohung die du verbreitets mit der behauptung einfluss im lsvd zu haben???
    Ich denke eher: geschwätz als pseudopolitverständnis verkleidet.

    --> Nee eine Drohung nicht. Und sicherlich auch kein "grosser" Einfluss im LSVD. Werde Mitglied im LSVD und treffe mich dort auf den Jahressitzungen in Berlin ("übrigens in Köln damals war es irgendwie gemütlicher, jetzt ist es sehr offiziell und formal geworden"...aber anderesrum die Entscheidung nach Berlin zu gehen, war richtig seitens des LSVD), dann erzähle ich es Dir vielleicht. Hier im Blog erzähle ich es Dir nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#59 Mariposa Anonym
  • 12.01.2011, 16:58h
  • Antwort auf #57 von Timm Johannes
  • Siehst Du, eher fallen mir die Hände ab, bevor ich CDU oder FDP wähle.... Einfach nur zum Gruseln - mir ist Soziales wesentlich wichtiger als Wirtschaft (leider hat es mir die Schröder-SPD nicht leicht gemacht). Da sind mir sogar die Realpolitiker in der Linkspartei wesentlich lieber, wäre bei mir auch in Sachsen oder Thüringen meine erste Wahl.

    Die FDP in der Opposition lasse ich mir vielleicht noch durchgehen, sie ist ja auch keine homofeindliche Partei (macht nur in der Regierung nix, da sie mit der Schwarzen Witwe paktiert). Bei der Union bleibe ich dabei: Auf Bundesebene und in vielen Bundesländern (zum Beispiel Baden-Württemberg, Hessen) ist sie für Schwule schlichtweg nicht wählbar - nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selbst. Die JU hat ähnlich reaktionäres Gedankengut wie Geis, Kauder und Konsorten..... Da nützen Deine Ergüsse über die Verdienste Kohls für die deutsche Einheit wenig...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#60 Timm JohannesAnonym
  • 12.01.2011, 17:05h
  • Antwort auf #51 von Mariposa
  • @Mariposa

    Du hast Recht: Geis, Lohmann und Co mag ich überhaupt nicht und sie sind zutiefst hasserfüllte Personen.

    Gleichwohl entscheide ich letztlich immer in einer Abwägung von Sachthemen und was mir wichtig ist. Das ändert sich auch im Laufe der Jahre bei mir. Einst war ich Student, Single und BaföG-Bezieher und vom Lande...dann kam Coming-Out, Cruising bis zum "Abwinken" und dem Resultat, das Grosstadtleben schwuler Typen ala hannibal auch eine Form von bürgerlichen Ghettoisierung ist.

    Dann kam gottseidank mein Mann in mein Leben, mit dem ich ein Jahrzehnt bereits glücklich zusammen verbringe, das Haus, der Garten und die bürgerliche Idylle, die einige Grosstadthuschen hier sehr bissig im Forum bewerten.

    Wer hier der Lebensphilosphie hinterherrennt ("wer zweimal mit demselben pennt, gehört schon zum Establishment"), der soll dies gerne machen, mein heutiges Leben mit Ende 30 sieht gottseidank anders aus ("das habe ich mit Anfang/Mitte 20" auch gemacht). Heute würde ich nie wieder mit dem Singleleben und den Darkroomzeiten/tagelangen Cruisingsirrfahrten tauschen wollen. Eine harmonische Zweierbeziehung ist viel, viel schöner: ich bin dankbar dafür meinen Mann gefunden zu haben.

    Und so gesehen: bürgerliche Ideale und evangelisches Verständnis ("nicht katholisches !) von Ehe halte ich mit Ende 30 für richtig und gut. Da dies auch in den Reihen der Grünen ebenso zu finden ist (siehe Katrin Göring-Eckhardt beispielsweise als EKD-Vorsitzende) pendel ich in meiner Entscheidung zwischen Grünen und bürgerlichen Parteien. 2013 wird es eine Entscheidung für die Grünen geben, da sie die Gleichstellung in der Einkommenssteuer derzeit am Besten vorantreiben und ernsthaft umsetzen wollen. Und das Thema "Einkommenssteuer" interessiert mich derzeit schon als berufstätiger Mensch sehr: wenn mein Mann und ich die Einkommenssteuererklärung machen, bekommen wird jedesmal einen KOTZANFALL.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »

» zurück zum Artikel