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Bischof Robert Evans

Der katholische US-Bischof Robert Evans hat in einer Predigt vor der "satanischen" gleichgeschlechtlichen Ehe und dem Zorn Gottes gewarnt, der homofreundliche Katholiken erwarte.

Hintergrund ist die Debatte um die Öffnung der Ehe im Bundesstaat Rhode Island, in dem Evans residiert. Das Parlament berät derzeit über ein Gesetz, das Schwule und Lesben im Eherecht gleichstellen würde. Der parteilose Gouverneur Lincoln Chaffee, der 2007 aus der republikanischen Partei ausgetreten ist, hat bereits seine Unterstützung angekündigt. Für Bischof Evans ist das "eine Herausforderung für uns Christen, sich vom bösen Werk des Satans zu distanzieren und unseren Glauben an Christus und seine heilige katholische Kirche zu stärken."

Gott habe die Ehe nach seinem eigenen Bilde geschaffen, erklärte der Bischof weiter: "Das Wesen der Ehe in Gottes Plan ist eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die sich körperlich, seelisch und religiös ergänzen. Ohne den anderen wären sie kein Ganzes", so Evans mit einem verächtlichen Blick auf Homo-Paare.

Bischof: Christen müssen gegen Homo-Rechte kämpfen

Es sei unchristlich, wenn Politiker nun versuchten, "öffentliche Zustimmung von Homosexualität" zu verbreiten. Das gefährde die Jugend, der damit gezeigt werde, dass "das Böse nicht nur toleriert sondern legalisiert" wird. Mit martialischen Worten beendete der Bischof seine Predigt: "In diesem Kampf gibt es keine Neutralität und keine demilitarisierte Zone. Wenn unsere Versprechen bei der Taufe irgendetwas bedeuten, dann wissen wir, auf welcher Seite wir stehen: auf der Seite Gottes. Und glaubt nicht für einen Augenblick, dass Gott je etwas vergisst", warnte er die Kirchenmitglieder.

In den USA haben bislang fünf der 50 Bundesstaaten die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet, ebenso die Hauptstadt Washington und das Coquille-Indianerreservat in Oregon. Neun weitere Staaten bieten eingetragene Partnerschaften an. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 SchrottboykottAnonym
#2 Hannes 84Anonym
  • 12.01.2011, 13:08h
  • Wann verbietet endlich jemand diese faschistischen Hetzer, die Demokratie und Selbstbestimmung abschaffen wollen um (wie im Mittelalter) eine Kirchendiktatur zu haben, wo jeder Kritiker ermordet wird und die Leute fleißig zu folgen und zu zahlen haben.

    Die pervertieren Glauben und in Wirklichkeit geht es denen nur um Macht und Geld. Das ist ein rein profitorientiertes Unternehmen, dessen Geschäftsmodell auf Unterdrückung basiert.
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#3 alexander
  • 12.01.2011, 13:09h
  • allein die militärische terminologie beweist doch, was es mit dieser kirche :
    "frieden auf erden und allen ein wohlgefallen " auf sich hat !

    "gott hat die ehe nach seinem eigenen bilde geschaffen " ??????
    irgendwas muss ich was verpennt haben !
    dann wäre gott also ein regenwurm ?

    aber gut , dass die katholen direkte, persönliche anweisungen von gott empfangen haben und insofern die mordbrennerei von 2011 jahren entschuldbar, wenn nicht sogar gottgewollt ist ! auch die missbrauchsfälle sind ja nicht bedeutend, das priesterlein geht beichten und alles ist vergeben, es reicht ja dass die opfer in die hölle kommen, denn die haben ja im auftrag beelzebubs die priester verführt !!!

    man muss sich immer wieder nur wundern, dass diese mittelalterlichen und absolut abergläubischen ansichten immer noch gehör finden, eigentlich müssten solche äusserungen doch zu lachsalven in der gemeinde führen ?
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#4 MarekAnonym
  • 12.01.2011, 13:25h

  • Ein Verein mit so viel Dreck am Stecken sollte lieber ganz still sein, statt ihre totalitäre Hetze zu verbreiten.
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#5 LorenProfil
  • 12.01.2011, 13:50hGreifswald
  • "In diesem Kampf gibt es (...) keine demilitarisierte Zone." (Bischof Evans)

    Diese Äußerung ist im Kontext der hasserfüllten innenpolitischen Debatten seit der Obama-Wahl in den USA und dem Mordanschlag in Arizona erschreckend und zeigt, wie führende Vertreter der RKK in ihrem Kultur-und Machtkampf, zu dem auch ihr Kirchenführer Ratzinger ständig beiträgt, immer mehr außer Kontrolle geraten und zum Extremismus neigen. Labile Menschen könnten sich aufgerufen und durch diese unglaubliche Entgleisung von Evans berechtigt fühlen, gegen Lesben und Schwule mit gewaltsamen Aktionen vorzugehen. Evans scheint von S. Palin und der Tea-Party-Bewegung "gelernt" zu haben.
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#6 schwulenaktivist
  • 12.01.2011, 13:51h
  • Lasst doch die Kirche ihre Böcke Gift und Galle speien, sie demontieren sich ja damit selbst! Satanische Verse auch im Christentum! ;)
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#7 HunterAnonym
  • 12.01.2011, 13:51h
  • Das Buch "Der heilige Schein" von David Berger zeigt doch, wie verlogen in der Kirche mit Homosexualität umgegangen wird.
    Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!
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#8 Dirty SanchezAnonym
#9 TimonAnonym
  • 12.01.2011, 13:57h
  • Jede andere Sekte, die solch menschenverachtendes und demokratiefeindliches Gedankengut verbreitet, wäre längst verboten.

    Dass die es nicht sind, zeigt, dass die viel zu mächtig sind. Und dass deren Führer auch noch im Bundestag reden darf, finde ich unerträglich.

    Und das schlimmste ist, dass die auch Nichtmitgliedern vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben und auch von denen Steuergelder zugeschustert bekommen.

    Wir haben in Deutschland nicht wirklich eine Trennung von Staat und Kirche und damit keine echte Demokratie.

    Mit ihrer faschistischen Propaganda schaffen die ein Klima für Mobbing und Gewalt gegen Schwule und sind auch an Selbstmorden mitschuldig. Und jeder, der die mit seiner Mitgliedschaft auch noch finanziell wie moralisch fördert, macht sich mitschuldig und hat auch Blut an seinen Händen.
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#10 Tobi CologneAnonym
  • 12.01.2011, 14:01h
  • "Bischof: Christen müssen gegen Homo-Rechte kämpfen"

    Diese verlogenen und bigotten Pfaffen wollen den Krieg? Gut, den können sie haben.
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