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Jake Gyllenhaal wirkt wie Viagra, aber ohne Nebenwirkungen (Bild: Foto-Montage eines Fans)

In der Komödie "Love and Other Drugs" spielt der sexy Star einen (leider heterosexuellen) Pharma-Vertreter, der mit den blauen Pillen reich wird.

Von Carsten Weidemann

Viagra, das habe er noch nie probiert, auch nicht in Vorbereitung auf seine Rolle, verriet der Brokeback-Mountain-Star Jake Gyllenhaal in einem Interview mit der "Welt". Die Nackt- und Sexszenen seien außerdem kein allzu großes Problem gewesen. Er und seine Kollegin Anne Hathaway hätten genug Zeit gehabt, sich darauf durch intensive und intime Gespräche vorzubereiten. Tatsache ist, so sexy und so nackt haben wir den 30-Jährigen in dieser schönen Komödie noch nicht auf der Leinwand erlebt.

Der Film spielt in den späten 90er Jahren, "als sich das amerikanische Leben grundlegend veränderte", so Regisseur Edward Zwick. Zu dieser Zeit wurden Medikamente erstmals vermarktet, mit Werbung in Magazinen und im Fernsehen. Medikamente wurden direkt an die Konsumenten verkauft. Ganz oben in den Verkaufs- und Werbecharts war eine kleine blaue Pille namens Viagra, ein neues Mittel gegen Erektionsstörungen. Viagra entwickelte sich zu einem Phänomen und war pures Gold für das Pharmaunternehmen Pfizer und seine zahllosen Handelsvertreter, die die Wunderpille kreuz und quer im ganzen Land anpriesen. Einer dieser Handelsvertreter ist Jamie, verkörpert von Jake Gyllenhaal.

Youtube | OffiziellerTrailer

Pharmariese Pfizer und das blaue Gold namens Viagra


Oops, Heterosex ohne Brokeback-Kumpel Heath Ledger (Bild: 20th Century Fox)

Die Story: Jamie ist ein Sonnyboy, der sein Leben in vollen Zügen genießt. Seinem blendenden Aussehen und seinem unbändigem Charme verfallen die Frauen gleich dutzendfach. Deshalb würde es ihm auch nicht mal im Traum einfallen, sich fest an nur eine zu binden. Beruflich legt er weit weniger Ehrgeiz an den Tag, was ihn zum schwarzen Schaf der Familie macht. Jamie jobbt in einem Elektromarkt, fliegt dann aber im hohen Bogen raus, weil er die Finger nicht von der Freundin seines Chefs lassen kann. Sein jüngerer Bruder Josh hingegen ist erfolgreich und verheiratet. Als Jamie neue berufliche Pläne entwickelt, stoßen die bei seiner Familie auf wenig Gegenliebe. Mitte der 90er Jahre hat die aggressive Vermarktung von Medikamenten gerade begonnen und Jamie möchte als Pharmavertreter das große Geld machen. Er gerät an den alten Hasen Bruce Winston, der ihn in die Tricks der skrupellosen Pharmaindustrie einweiht. Winston erkennt sofort, dass Jamie extrem clever ist und zur Verkaufskanone ihres Arbeitgebers, des Pharmariesen Pfizer, aufsteigen könnte. Winston handelt allerdings nicht ganz uneigennützig, hofft er doch, durch Jamies Verkaufszahlen das lang ersehnte Vertriebsgebiet in Chicago zugewiesen zu bekommen.

Jamie klappert die Arztpraxen seines Einsatzgebietes ab und becirct die Sprechstundenhilfen, um seine Medikamente loszuwerden, doch der Erfolg lässt auf sich warten. Bei einem seiner potentiellen Kunden, Dr. Stan Knight, lernt er zufällig dessen Patientin Maggie kennen, eine bildschöne, junge und ziemlich verrückte Frau. Ihre ablehnende Haltung stachelt den Filou nur noch mehr an, sie zu erobern. Und tatsächlich verbringen sie schon bald eine heiße Liebesnacht - mit Folgen. Trotz Jamies sorglosem Verführerdasein und Maggies Bindungsangst empfinden sie mehr füreinander und bekommen schon bald die Risiken und Nebenwirkungen der Liebe zu spüren - mehr, als ihnen lieb ist: Denn Maggie leidet unter Parkinson im Anfangsstadium und versucht alles, die Erkrankung vor Jamie geheim zu halten.



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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Bryan C.Anonym
#3 Johannes RosinAnonym
#4 BlitzeinschlagAnonym
  • 13.01.2011, 15:33h
  • finds bissle makaber... unter dem zweiten bild-

    "Oops, Heterosex ohne Brokeback-Kumpel Heath Ledger"

    ehm... Heat Ledger is ja auch tot :/ wie soll er dann mit seinem "kumpel" jake spielen....

    selbst wenns nur eine flotte Bildunterschrifft sein sollte um Jake wieder in Verbindung zu seinem Schwulen Auftrit aus dem letzten Jahrzent zu bringen... so ist er echt nicht >gut<

    *facepalm*
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#5 eMANcipation*Anonym
  • 13.01.2011, 15:49h
  • Hier sieht man dann in aller Deutlichkeit

    die himmelschreienden Unterschiede zwischen der

    Darstellung von schwulen Beziehungen (Brokeback Mountain)

    und heterosexuellen.

    Wie lange geben wir uns eigentlich mit dieser gezielt und absichtlich

    NICHT gleichen und gleichberechtigten Darstellung schwuler Identität

    und schwulen Seins noch zufrieden?

    Haben wir es wirklich nötig, uns von Medienkonzernen immer wieder

    mit unserer Sexualität, Liebe und Identität herabsetzen und

    verstümmeln und stigmatisieren zu lassen?

    Wer solchen Müll aus Hollywood oder sonstwo als Schwuler auch noch hochjubelt oder

    direkt materiell unterstützt, sollte sich generell nicht mehr über Heterosexismus und Homophobie beklagen.
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#6 TimmiAnonym
  • 13.01.2011, 17:06h
  • Jake kann noch so hübsch sein, aber Liebesschnulzen und Liebeskomödien finde ich generell langweilig, kitschig und vorhersehbar. So ähnlich wie Splatterfilme, die sich trotz anderem Genre auf ähnlichem Niveau befinden was Anspruch und Vorhersehbarkeit angeht.
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#7 Ikaiko
#8 I.Ramos GarciaAnonym
  • 13.01.2011, 18:10h
  • wahrscheinlich der huebschte maenlische Schauspieler in Hollywood, & der hat seinen Koerper im Fitnessstudio durchtrainiert!
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