Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=13506
Home > Kommentare

Kommentare zu:
McDonald´s zensiert schwule Seiten


#1 SideFX23
  • 14.01.2011, 14:40h
  • Who cares?

    Muss man denn unbedingt bei Mc.D. im internet surfen? Ist es denn unbedingt lebensnotwendig schwul-/lesbische Inhalte bei Mc.D. im Restaurant zu lesen? Ich denke hier wird mal wieder mit Bomben auf Spatzen geschossen... Diese überhebliche "political correctness" nervt doch echt nur noch! Kann man sich nicht mal wieder auf "Kerngeschäft" konzentrieren? Dann geht man eben nicht zu Mc.Doof zum internetsurfen und gut ist... Wo ist das Problem?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.01.2011, 16:22h
  • McDonalds spricht mit gespaltener Zunge! Gut, daß die Proteste gegen die Sperrung erfolgreich waren!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 vingtans
#4 JackyCGNProfil
  • 14.01.2011, 16:40hKöln
  • Ich bezweifle auch, dass dort gezielte Diskriminierung hintersteckt. Schließlich ist Mc Donald's keinesfalls als schwulenfeindlicher Konzern bekannt. Eher im Gegenteil - man denke an den französischen Mc-Donald's-Werbespot:
    www.youtube.com/watch?v=SBuKuA9nHsw
  • Antworten » | Direktlink »
#5 who cares?Anonym
#6 eMANcipation*Anonym
  • 14.01.2011, 17:09h
  • Antwort auf #1 von SideFX23
  • Diese überhebliche "political correctness"

    ...

    scheint zu DEM Kampfbegriff von Status-quo-Bewahrern und anderen Reaktionären geworden zu sein.

    Ich lasse mir jedenfalls weder gefallen, dass immer und überall und immer mehr "Schwuchtel" und "schwul" als Schimpfwort gegrölt

    oder dieses Vokabular in welcher Form auch immer verbreitet wird

    noch dass "Schwuchteln" und andere gesellschaftliche Gruppen weiterhin folgenlos diffamiert und diskriminiert werden.

    Es geht hier ums Prinzip und um die Folgen für die Betroffenen, und Megakonzerne sind die Allerletzten, die wir bei der Einforderung von Gleichbehandlung schonen sollten.

    Das wäre nämlich FDP-"Logik" auf unterstem Niveau.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#7 SideFX23
#8 SideFX23
  • 14.01.2011, 17:30h
  • Antwort auf #6 von eMANcipation*
  • ...Ihr solltet Euch mal hören! Das ist ja zum heulen! Ihr solltet mal darüber nachdenken, das wir immer noch eine Minderheit sind und unsere Rechte nicht mit "brachial"-Gewalt einfordern können. Ich finde, dass zu einem vernünftigem Zusammenleben zwischen Homos und Heten etwas mehr dazu gehört, als bei MC.D. schwule Inhalte im Internet anschauen zu können! Ich verstehe diese übertriebene Hysterie nicht... Ihr tut ja gleich so, als wäre das der ausgesprochene Weltuntergang. Immer hübsch auf dem Tepich bleiben. Hierfür lohnt es sich nicht zu kämpfen! Deswegen sagte ich ja auch, dass man sich eher dem "Kerngeschäft" zuwenden sollte (christliche Fundamentalisten z.B. wie Kreuz.net und ähnliches). Da kann man seine Energie für verwenden. Aber doch nicht, dass man in NZ bei Mc.D. keine schwulen Inhalte über das kostenfreie W-LAN anschauen kann. Wenn ich etwas umsonst nutzen kann, dann sollt ich mal bedenken, wer das umsonst zu Verfügung stellt. Ich denke mal, es ist das gute Recht von Mc.D. zu sagen: "Lieber Kunde, Du darfst hier umsonst Internet surfen, aber zu unseren Konditionen." Ich denke da ist nichts verwerfliches dran!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#9 eMANcipation*Anonym
  • 14.01.2011, 17:46h
  • Antwort auf #8 von SideFX23
  • Ja, ich merke schon, dass du dich mit "Geschäften" und Geschäftslogik auskennst.

    Wenn Konzerne wie McDonalds sich erlauben, schwule Inhalte gewissermaßen als nicht jugend- oder familientauglich hinzustellen,

    dann hat das in der gesellschaftlichen Realität und im Lebensalltag unter Umständen sehr viel größere Bedeutung als irgendwelches Geschreibsel bei kreuz.net.

    Bekämpfen sollten wir als Schwule und Demokraten beides.

    Es ist entlarvend, wie du Schwule auf ihre Position als "Minderheit" festnageln und sie offenbar davon abhalten willst,

    eine umfassende Gleichbehandlung ALLER sexuellen Identitäten ganz konkret im Lebensalltag einzufordern.

    Dass solche grundlegenden Menschenrechte für dich nichts anderes sind als geschäftliche Verfügungsmasse, die nach dem Recht des Stärkeren verteilt bzw. nicht verteilt wird, überrascht mich freilich nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 HAL9KAnonym
  • 14.01.2011, 17:49h
  • Mal ganz ehrlich, was hat der Opener, in dem von "blockiert aber gezielt internationale schwule Seiten" mit dem Inhalt zu tun? Fühlt sich an wie bei der BILD Zeitung, leider ohne jeden konkreten Bezug.

    Das ein Unternehmen, dass einen kostenlosen WLAN Zugang bereitstellt die Nutzungsbedingungen vorgeben kann ist klar und da sie nicht nur schwule Seiten sperren, kann man wohl nicht von "gezielt" sprechen.

    Wären jetzt nur schwule Seiten betroffen, dann könnte ich Verstehen, wenn man sich darüber aufregt, so ist das aber eher ein Lückenfüller wie auch die meisten Kommentare zeigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 demobilisiererAnonym
#12 stephan
  • 14.01.2011, 18:10h
  • Bei McD passt eben alles zusammen, der Geschmack der Speisen, das Ambiente, die Geschäftspolitik! ... Sie können ihre lukullischen Genüsse gerne allein im PlastikI-Interieur verzehren und davon fett werden, bis sie platzen!
  • Antworten » | Direktlink »
#13 daVinci6667
  • 14.01.2011, 19:42h

  • Nun auch ich gehe davon aus, dass McDonalds die Sperren nicht absichtlich implementiert hat. Trotzdem ist eine Intervention unsererseits in solchen Faellen richtig und nötig, gerade für finanziell unterpriviligierte Jugendliche kann ein kostenloser WLAN-Zugriff sehr hilfreich sein.
    Leider ist die Wahrscheinlichkeit wenn du arm bist gross, dass deine Eltern auch noch homophob und ungebildet sind! Und die eigene beruflichen und finanziellen Erfolgsaussichten sind umso großer, je reicher deine Eltern sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 holaderwaldelfAnonym
  • 15.01.2011, 04:56h
  • Herr Doktor, was soll ich nur tun, der Sex mit meinem Mann funktioniert nicht mehr so richtig." Fragt der Arzt: "Haben Sie schon Viagra probiert?" "Mein Mann nimmt ja nicht mal Aspirin!" "Sie müssen das halt im Geheimen machen. Geben Sie das Medikament in den Kaffee, oder so" "Gut, Herr Doktor, ich probier das aus!"

    Zwei Tage später kommt er wieder in die Praxis: "Herr Doktor, das Mittel können Sie vergessen. Es war einfach schrecklich!" "Wieso? Was ist passiert? Erzählen Sie!" "Nun ja, wie geraten, habe ich das Medikament in seinen Kaffee getan und plötzlich ist er aufgesprungen, hat mit dem Unterarm alles vom Tisch gefegt, sich die Kleider vom Leib gerissen, ist auf mich losgestürzt, hat mir die Kleidung vom Leib gerissen, hat mich auf den Tisch gelegt und genommen."

    "Ja, und? War es nicht schön?" "Schön? Das war der beste Sex seit 20 Jahren, aber bei McDonald's können wir uns jetzt nicht mehr sehen lassen."
  • Antworten » | Direktlink »
#15 FloAnonym
  • 15.01.2011, 12:35h
  • Da muss man gar nicht mal nach Australien:
    Die hier in NRW an sehr vielen Standorten vertretene "Mayer'sche Buchhandlung" zensiert auch entsprechende Seiten auf ihren Rechnern - auch Newsseiten wie queer.de.

    Auf eine Beschwerde von mir wurde mir sehr zickig per Mail geantwortet, dass schwule Seiten jugendgefährdend seien.

    Schwule Bücher und Zeitschriften verkaufen sie dagegen gerne, daran verdienen sie ja auch gut. Im Gegensatz zu queer.de & Co. Würden die an queer.de verdienen, wäre das wahrscheinlich auch plötzlich nicht mehr jugendgefährdend.

    Das ganze betrifft aber nicht nur queer.de sondern auch zahlreiche schwul-lesbische Aufklärungsseiten, Selbsthilfegruppen, etc. die angeblich alle jugendgefährdend seien.

    Seitdem kaufe ich meine Bücher lieber in anderen Buchhandlungen...
  • Antworten » | Direktlink »
#16 jojoAnonym
  • 15.01.2011, 16:54h
  • Antwort auf #15 von Flo
  • "Auf eine Beschwerde von mir wurde mir sehr zickig per Mail geantwortet, dass schwule Seiten jugendgefährdend seien."

    hast du mal daran gedacht, das an die medien weiterzugeben? ich könnte mir denken, dass auch der lsvd an dem schreiben interesse hätte. oder vielleicht gibt es eine homo-gruppe vor ort, die das aufgreifen möchte?

    wenn die schon so dumm sind, es dir schriftlich zu geben, dann sollte man sie doch dafür prompt "belohnen", oder?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 womenAnonym
#18 Ronald45Anonym
  • 15.01.2011, 21:37h
  • Was ist ekliger, die Hamburger, die Kinder bei McDonalds zu essen bekommen, oder Berichte über Analduschen, mit denen man "man braunen Malheurs vorbeugen" kann? Antwort: Jedes an seinem Ort - bei MacDoof keine Analduschen, bei Queer keine Hamburger. Können beide mit leben.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 RabaukeAnonym
  • 16.01.2011, 03:48h
  • So:Nun ist es aber mal Gut!!!!???? Ich habe, zu meinem Gestehen, auch, dass ein oder andere Mal dort was gegessen. Es sollte einem vermeindlich der "Mac" im Halse stecken bleiben, liest man nun diesen "Salat". Mister MC Donald würde sich , vermeintlich, im Grabe umdrehen, bedenkt man, wie MC DONALD, und für "WEN" einmal diese "Imbißversorung"war? Ich spreche nicht von einem "Boykott", nein, es "dürfen"ja auch Frauen rein:))).

    Mal im Ernst und "Butter bei die Fische". JETZT fahr ich dort
  • Antworten » | Direktlink »
#20 FloAnonym
  • 16.01.2011, 12:16h
  • Antwort auf #16 von jojo
  • Die benutzen einen kommerziellen Kinderschutzfilter und berufen sich komplett darauf.

    Warum aber Tittenbildchen zugänglich sind oder Frauen, die sich ihre Muschis reiben angezeigt werden, können die nicht beantworten.

    Auf meine Bemerkung, sie seien homophob, sagten sie nur, dass sie diverse offen schwule Mitarbeiter hätten, die die Praktik auch unterstützen würden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#21 jojoAnonym
  • 16.01.2011, 16:33h
  • Antwort auf #20 von Flo
  • na, das finde ich ja immer am tollsten: wenn man irgendeine andere schwuppe zitieren kann, die homophobie nicht erkennt, selbst wenn man sie ihr ins gesicht reibt, dann ist man natürlich bequem aus dem schneider. jeder schwulenfeindliche hirni hat ja heutzutage schwule "freunde", die das alles "genauso sehen" wie er.

    ich frage mich allmählich schon, ob es irgendwo einen claqueur-service gibt, wo sich konservative ihre "schwulen freunde" als homophobie-abnicker für geld mieten können...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#22 FloAnonym
#23 marley
#24 Wyndakyr
  • 16.01.2011, 23:50h
  • Antwort auf #23 von marley
  • Hier liegt das Problem wohl eher bei den Anbietern der "Filter"software als bei McD, wo das WLAN wohl eher 'n Nebenangebot ist.
    Wenn ich alle paar Monate mal dahin gehe, schieb ich mir den Burger mit Fritten rein und bin nach 10 min.wieder draussen. Wenn ich ein Notebook mit Internet-Anschluss hätte, wäre dieser Fresstempel wohl einer der letzten Orte, wo ich mich mal zum Internet-surfen hinsetzen würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 FoXXXynessEhemaliges Profil
#26 MarcAnonym
  • 17.01.2011, 17:18h
  • Also queer.de funktioniert bei der Mayerschen tatsächlich nicht, aber z.B. die Seiten vom LSVD funktionieren einwandfrei.

    Und da auf queer.de oft eindeutige Fotos sind, Werbung für Poppers, Artikel a la "Das große Schwanzbuch", Besserer Analsex, etc. kann ich das schon verstehen, dass die da auf Nummer sicher gehen wollen, da da auch viele Kinder sind, die auch die Bildschirme einsehen können.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 marley
#28 MarcAnonym
  • 17.01.2011, 18:19h
  • Antwort auf #15 von Flo
  • "Auf eine Beschwerde von mir wurde mir sehr zickig per Mail geantwortet, dass schwule Seiten jugendgefährdend seien."

    Das geht doch wieder in die Richtung das es Jungs angeblich schwul macht wenn homosexueller Sex zu sehen ist.
    Das nach deren Logik Jungs auch hetero gemacht werden können, weil heterosexueller/lesbischer Sex gezeigt wird, interessiert die hingegen nicht.
    Mit der angeblichen Toleranz gegenüber Schwulen ist es nicht sehr weit. Die Heterosexualität wird als das insgeheim bessere, normalere, erstrebenswerte angesehen. Sowas IST Diskriminierung.

    ( An Marc und marley: Inwiefern es sinnvoll ist überhaupt erotische/pornographische /Webseiten/ Internetwerbung in öffentlichen Läden zu erlauben oder verbieten , darum geht es mir nicht, es geht um die diesbezügliche Ungleichbehandlung von Homos und Heteros.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#29 Marc 2Anonym
#30 Tobi CologneAnonym
  • 18.01.2011, 08:43h
  • Antwort auf #26 von Marc
  • Sehe ich ähnlich und kann die Aufregung nicht ganz verstehen bzw. die Gründe der Mayerschen nachvollziehen:
    dass Seiten wie LSVD, etc. zugänglich sind, zeigt ja, dass es keine reine Homophobie ist.

    Das Problem von queer.de ist, dass neben aktuellen Nachrichten, Filmtipps, Musikkritiken, etc. eben auch Artikel wie "Die besten Butt Plugs", "Der große Analduschen-Test", etc. zu finden sind. Und auch die erwähnten Werbeanzeigen für Poppers habe ich hier schon gesehen. Und ich vermute mal, dass Seiten mit Dildos für Frauen wahrscheinlich auch gesperrt sind.

    Wenn ich als Buchhändler öffentliche Internetterminals anbiete, die (1.) jeder (auch Kinder) benutzen kann und wo (2.) jeder der in der Nähe steht oder vorbeigeht, sehen kann, was sich da jemand anderes gerade anguckt, kann ich schon verstehen, dass man da z.B. Pornografie (egal ob hetero oder homo) nicht zulässt und auch bei Sextoys, etc. vorsichtig ist!

    Ansonsten würde man wohl auch Probleme mit Kunden und dem Gesetzgeber (Jugendschutzgesetz, etc.) bekommen.

    Übrigens werden ja auch Nazi-Seiten u.ä. gesperrt, was wir ja sicher alle begrüßen und da auch nicht "Zensur" rufen.

    In Einzelfällen wie queer.de mögen selbst bei uns die Meinungen auseinander gehen, ob das wegen einiger "delikater" Inhalte gesperrt werden sollte oder nicht. Und wie bei jedem Filter, gibt es mit Sicherheit auch immer wieder zu Unrecht gesperrte Seiten oder umgekehrt bedenkliche Seiten, die durchflutschen.

    Aber ich kann auch verstehen, dass eine Buchhandlung (alleine schon wegen rechtlicher Absicherung) einfach auf einen der zahlreichen am Markt befindlichen Jugendschutzfilter zurückgreift. Die Alternative wäre wohl gar keine Kunden-PCs mehr anzubieten.

    Und solange da eine Seite wie queer.de wegen manchmal streitbarer Inhalte genauso gesperrt wird wie Naziseiten, Hetero-Pornos, Hetero-Sextoys, etc. und gleichzeitig reine Info-/ Bildungs-/ Aufklärungs-Seiten wie der LSVD zugänglich sind, finde ich das nicht verwerflich.

    Erst wenn wirklich zu erkennen ist, dass man bei schwulen Inhalten systematisch strenger ist als bei anderen Inhalten, könnte ich das nachvollziehen.

    Aber wie gesagt:
    LSVD & Co funktionieren ja und Hetero-Sextoys, Pornos, Naziseiten, Gewaltverherrlichung, etc. sind ja auch gesperrt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »

» zurück zum Artikel