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Spätestens nach der dritten Spülung ist die Reinigung komplett (Bild: aus dem Buch Toys for Boys)

Der geilste Kerl kann im Bett enttäuschen, wenn sein Darm nicht sauber ist. Mit einer Spülung kann man braunen Malheurs vorbeugen

Von Carsten Weidemann

Vor einem sexuellen Abenteuer treibt viele Männer die Sorge um Kotreste im Enddarm um, und auch, wenn sich man zuvor auf dem Klo entleert hat, kann im Eifer des Sexgefechts schon mal was nachrutschen. Ist mal ein kleines Malheur passiert und am Schwanz oder Dildo klebt was Stinkendes, ist das nicht schlimm, sondern menschlich.

Und man kann vorbeugen. Mit einer Darmspülung zum Beispiel. Sexshops bieten dafür Analduschen in diversen Modellen an. Die einfachsten Modelle bestehen aus einer Gummipumpe, die man mit warmem Wasser befüllen kann und einer aufschraubbaren Tülle, die man in den Anus einführt. Das in den Darm geführte Wasser eine Weile im Darm halten, und dann auf der Toilette wieder loswerden. Spätestens nach dem dritten Mal, sollte das Wasser den Darm wieder klar verlassen, die Reinigung ist komplett.

Die Luxusvariante der Analdusche kann man direkt an die Armaturen schrauben, wo sonst der Duschschlauch hängt. Ein flexibler Plastikaufsatz in Form eines Schwanzes oder ein stählerner Aufsatz in Vibratorform transportiert das zuvor richtig temperierte Wasser direkt aus dem Hahn in den Darm. In kurzer Zeit gelangt wesentlich mehr Flüssigkeit ins Innere, die Reinigungswirkung ist intensiver.

Wichtig: Einläufe sollte man nicht zu häufig zelebrieren, da dadurch die Darmflora beeinträchtigt wird. Einläufe haben übrigens nicht nur eine reinigende Wirkung. Sie können bereits Teil des Sexspiels sein.

Analdusche im Test: Rascal Deep Cleansing Set


Luxus-Analdusche für 25,95 Euro mit drei verschiedenen Aufsätzen: Rascal Deep Cleansing Set

Die meisten Analduschen bestehen klassischerweise aus einem Pumpball und einem aufschraubbaren Injektor, die man in den Anus einführt. So auch hier beim Rascal Deep Cleansing Set. Das Hantieren mit dem mit Wasser gefüllten Behälter sowie das Einführen ist erfahrungsgemäß eine ziemliche Hampelei, bei der man nicht unbedingt beobachtet werden möchte. Da liegt man wie eine umgekippte Schildkröte im Badezimmer auf dem Rücken, die Beine in die Luft gestreckt, den Hintern ebenfalls, in der einen Hand die Pumpe, mit der anderen tastet man sich an die Rosette heran. Sexy geht anders.

Das Kit kann da helfen, denn es hat statt nur einer ganz gewöhnlichen Tülle gleich drei Aufsätze zum Anschrauben und Aufsetzen. Gerade mit dem Aufsatz eines zweiten auf den ersten Injektor erhält man einen recht langen und damit wesentlich besser navigierbaren Einführstutzen. Neben dem Standard-Injektor, bei dem die Flüssigkeit aus einer Öffnung oben kommt, sprüht man mit der zweiten Variante nach links und rechts, also mehr in die Fläche. Der Gummibehälter, den man mit der Faust ausquetscht, fasst etwa 0,3 Liter Wasser, das ist ausreichend für einen gründlichen Spülgang, den man nach Bedarf dann noch ein- oder zweimal wiederholen kann.

Das Reinigen des Darms muss nicht mehr als Solo-Akrobatiknummer im einsamen Badezimmer ablaufen, wie überhaupt das Säubern nicht der Zweck der Übung sein muss. Wie erwähnt, kann der Einlauf als solches Teil des Spiels mit dem Partner werden. Man fühlt sich nicht mehr wie die Schildkröte sondern wie jemand, der gerade richtig gut bedient und befüllt wird, besonders dann, wenn der Aufsatz mit den massierenden Verdickungen zum Einsatz kommt. Unser Testurteil lautet: Gründlich, üppig, sexy.



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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.01.2011, 17:40h
  • Die Analdusche ist nicht nur etwas, um den Anus zu reinigen, sondern gehört auch zu den Fetischen genauso wie das Klistier (Einlauf). Bei beiden hält sich die Pornobranche jedoch sehr bedeckt, denn es gibt kaum Filme. Trotzdem würde ich beides gerne einmal ausprobieren, denn es gibt Schwule, die bei Analduschen und Klistieren zum Orgasmus kommen!
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#2 GeorgFalkenhagenProfil
  • 15.01.2011, 20:57hBremen
  • Aha! Und die möchtest du jetzt gerne mal über dieses Medium (queer.de) kennen lernen.

    Schatz, probiers doch einfach aus!
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#3 beobachter-2Anonym
  • 16.01.2011, 00:17h
  • Einläufe und Klistiere dienen in erster Linie üblicherweise zum Abführen bei Verstopfung. Also nicht wundern, wenn man die nächsten Stunden mit Dünnschiß zu tun hat, an Sex erst mal kein Gedanke mehr ist ... Soviel zum Spaß, das "Abenteuer" ist dann über alle Berge.
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#4 alexander
#5 beobachter-2Anonym
#6 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 17.01.2011, 02:45h
  • O mein Gott, wie steril hätten wir's denn noch?! Spontan ist wohl out, oder wie? Übereinander herfallen, war wohl die Lust von gestern, oder was will mir dieser Beitrag sagen? - Ja, Kndom muss sein, leider, aber wieviel "sauberen" Sex brauchen wir noch, den der Artikel "Spaß" nennt, als wäre Sex eine Slapstik-Nummer. Ja, ja, das kommt vor, na klar kommt das vor, aber welch ein bedauernswerter Wicht, der nichts anderes erlebt hat. - Wer fragt nach irgendwas, wenn die Gier nach wem in einem faucht? Wer es vermag, hätte mir schon mit 15 gestohlen bleiben können.
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#7 GeorgeAnonym
#8 Ilovelife
  • 19.01.2011, 04:58h
  • @GeorgFalkenhagen

    Musst dem Armen schon Bezugsquellen nennen, denn bei HSE24& Co. gibts sowas glaub ich nich
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#9 mystereAnonym
  • 20.01.2011, 14:30h
  • Antwort auf #3 von beobachter-2
  • da hast du recht... aber das passiert nur wenn man es übertreibt... 2 oder höchstens 3 "ladungen" wasser reinigen ganz gut... ausserdem sollte man das wasser nicht zu lange drinbehalten... also rein und raus... dann klappt's nachher auch mit dem "Abenteuer" :)
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#10 beobachter-2Anonym
  • 21.01.2011, 02:21h
  • Antwort auf #9 von mystere
  • Na siehste, ein alter Krankenpfleger weiß wovon er redet. Nun war mein letzter Gatte aber etwas spontan, mochte keine langen Vorbereitungen. Abkacken ja, Einlauf nein. Nach einem durchfälligen Tag generell nein.
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