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Chris Colfer spielt in der von Kritikern hochgelobten Serie "Glee" den einzigen offen schwulen High-School-Schüler. (Bild: FOX)

"Glee" wurde als beste TV-Serie im Bereich "Comedy/Musical" ausgezeichnet, außerdem erhielten drei offen schwule oder lesbische Schauspieler einen "Golden Globe".

Der 20-jährige Chris Colfer, der in "Glee" den schwulen Schüler Kurt Hummel spielt, setzte sich in Los Angeles in der Kategorie "bester Nebendarsteller in einer TV-Serie" gegen Konkurrenten wie den "Good Wife"-Darsteller Chris Noth (bekannt als "Mr. Big" aus "Sex and the City") durch. Auch der offen schwule Eric Stonestreet aus der Serie "Modern Family" gehörte zu den fünf Nominierten in dieser Kategorie. Als beste Nebendarstellerin räumte die offen lesbische Komikerin Jane Lynch ab, die in "Glee" die hinterlistige Cheerleading-Trainerin Sue Sylvester spielt.

Bester Schauspieler im Bereich "Comedy/Musical" wurde der schwule Darsteller Jim Parsons für seine Rolle in "The Big Bang Theory". Die Serie läuft in Deutschland auf Pro Sieben. Der 37-Jährige spielt darin seit 2007 Dr. Sheldon Lee Cooper, der als asexueller Physiker für Lacher sorgt. Er wurde im vergangenen Jahr von einem Boulevardmagazin geoutet, nachdem er für seine Rolle einen Emmy gewonnen hatte (queer.de berichtete).

Als beste Serie aus dem Nicht-Comedy-Bereich ging das Prohibitionsdrama "Boardwalk Empire" hervor. Die aufwändige HBO-Serie wird in Deutschland ab Februar im Pay-TV-Kanal TNT Serie ausgestrahlt. Für den Zwölfteiler holte Steve Buscemi zudem den Preis als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie.

Beste Nebendarstellerin wurde Katey Segal für die Motorradfahrerserie "Sons of Anarchy". Darin spielt sie die Mutter von Charlie Hunnam, der durch seine Rolle als Nathan in der Originalserie von "Queer as Folk" bekannt wurde.

Youtube | Einleitung von Ricky Gervais

Preis für lesbische Filmkomödie


Jim Parsons ("The Big Bang Theory") (Bild: CBS)

Im Bereich Film gab es auch Auszeichnungen für den lesbischen Film "The Kids are Alright": Der Film erhielt den Preis als "beste Komödie/Musical", Annette Benning wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt. In der nur vier Millionen Dollar teuren Produktion geht es um ein verheiratetes lesbisches Paar (Annette Benning/Julianne Moore), die gemeinsam Kinder großziehen. Die Komödie ist bereits auf der Berlinale als bester schwul-lesbischer Film ausgezeichnet worden (queer.de berichtete).

Bestes Filmdrama wurde "Social Network". Den Preis als bester Hauptdarsteller im Nicht-Comedy-Bereich gewann Colin Firth für den Historienfilm "The King's Speech", die beste Hauptdarstellerin ist nach Ansicht der Juroren Natalie Portman für ihre Rolle im Psychothriller "Black Swan".

Durch die Show führte Ricky Gervais, der Erfinder und Hauptdarsteller in der britischen Originalversion von "Stromberg". Er konnte sich im Rahmen der Show einen Schwulenwitz über John Travolta nicht verkneifen. Travolta hatte letztes Jahr seinem Glaubensbruder Tom Cruise nachgeeifert und gegen Homo-Gerüchte geklagt (queer.de berichtete). Mit Blick auf den nicht nominierten Jim-Carrey-Film "I Love You, Phillip Morris" wunderte sich Gervais daraufhin: "Zwei heterosexuelle Schauspieler, die schwul spielen? Das ist das komplette Gegenteil eines bekannten Scientology-Schauspielers". Für diesen Scherz habe er auch eine Rückversicherung eingeholt, kalauerte Gervais weiter: "Meine Rechtsanwälte haben mir bei der Formulierung des Witzes geholfen". (dk)

Die Serie "Glee" wird ab sofort montags auf SuperRTL ausgestrahlt (allerdings mit grauenhafter Synchronisation). Die ersten beiden Folgen laufen am 17.11. ab 20:15 Uhr (Wiederholung ab 22:15 Uhr).

Youtube | SuperRTL-Trailer für "Glee"
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Glee: Kurt Hummel meets Sarah Jessica Parker

Noch vor der Ausstrahlung im deutschen Free-TV hat Twentieth Century Fox Home Entertainment die vierte Staffel des Serienphänomens "Glee" auf DVD veröffentlicht.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.01.2011, 14:05h
  • Glee hat die Golden Globes auch verdient. Schade nur, daß die Serie am Montag ausgerechnet dann auf Super-RTL läuft, wenn auf RTL das Quiz "Wer wird Millionär" ausgestrahlt wird. Trotzdem gehen die drei Preise in Ordnung!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.01.2011, 14:07h
  • Übrigens: Schade, daß Johnny Depp keinen Golden Globe für seine Rolle als Hutmacher in "Alice im Wunderland" bekam. Wer, zum Teufel, ist denn Herr Giannatti, der ihm den Preis "vor der Nase" weggeschnappt hat?
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#3 stromboliProfil
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