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Demo der Pius-Bruderschaft zum CSD Stuttgart: Die Pius-Bruderschaft will ihren fundamentalistischen Glauben für alle Menschen verbindlich machen. (Bild: Guido Klein)

Das saarländische Bildungsministerium will vorerst keine Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts einlegen, nach der zwei Schulen der Pius-Bruderschaft in Saarbrücken weiter betrieben werden dürfen. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) hatte die Schließung der privaten Schulen noch in diesem Monat veranlasst, weil "eine fortdauernde Gefährdung des Kindeswohls" vorliege (queer.de berichtete). Daraufhin hatte der Don-Bosco-Schulverein der Pius-Bruderschaft vor dem Verwaltungsgericht in Saarlouis Einspruch erhoben - und die Schließung vorerst gestoppt. Bis zur endgültigen Entscheidung des Gerichts dürfen die Schulen weiterhin 61 Schüler unterrichten - und Zuschüsse vom Staat kassieren, die insgesamt 90 Prozent des Schulbudgets ausmachen.

Ministerium: Mehr Kontrollen bis zum endgültigen Verbot

Staatssekretär Stephan Körner erklärte, dass sich das Bildungsministerium ganz auf das Hauptsacheverfahren konzentriere. Man sei weiter davon überzeugt, dass die Grund- und Realschule geschlossen werden müssten. Bis dahin werde an den beiden Schulen die Aufsichtsbehörde ihre Pflichten "engmaschig ausüben" und so "Risiken minimieren". Ein wenig Kritik an der Gerichtsentscheidung konnte Körner jedoch nicht verbergen: "Mit Blick auf die nachgewiesenen und gerichtlich bestätigten Verfehlungen des Vereins als Internatsträger hat das Verwaltungsgericht aus Sicht des Bildungsministeriums mit seiner gestrigen Entscheidung eine hohe Verantwortung auf sich genommen".

Die Pius-Bruderschaft hat in den letzten Jahren insbesondere Stimmung gegen Schwule und andere Minderheiten gemacht. So hat die 2009 von Papst Benedikt XVI. rehabilitierte Priestervereinigung wiederholt gegen den CSD in Stuttgart demonstriert (queer.de berichtete). Die Teilnehmer trugen Schilder mit Aufschriften wie "Rettet Kinder vor Perversion". Sie fordern, Homosexualität wieder gesetzlich zu verbieten. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 FloAnonym
  • 19.01.2011, 13:03h
  • Wieso ziehen die das nicht durch?

    Und wenn Gerichte sowas ablehnen, ist das nur ein weiterer Grund, dass der Gesetzgeber aktiv werden muss und Homohass im Unterricht verbieten muss.

    Und wenn wir wirklich Demokratie haben wollen, brauchen wir auch eine echte Trennung von Staat und Kirche. Dazu gehört auch, dass an Schulen kein konfessioneller Religionsunterricht stattfinden darf, sondern durch einen allgemeinen Ethikunterricht ersetzt werden muss.

    Und noch was zu diesem Transparent "Gottes Gebote gelten für alle!":
    1. Die katholische Kirche und allen voran diese Untergruppe hält sich doch am wenigsten daran. Denen geht es doch eh nur um Macht und Geld, aber nicht um Glaube, Nächstenliebe, etc.

    2. Die Pervertierung von Glauben in einer faschistischen Organisation hat NICHTS mit wahrem Glauben zu tun.

    3. Jeder entscheidet für sich, was er glauben will oder nicht. Ob es denen passt oder nicht: die können anderen nicht ihre Ideologie aufzwingen!!

    4. In einer Demokratie gelten demokratisch erlangte Gesetze für jeden. Aber sonst NICHTS!
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#2 stromboliProfil
  • 19.01.2011, 13:27hberlin
  • Antwort auf #1 von Flo
  • weil die öffentliche unterstützung fehlt!
    Wir sitzen bequem im pc - sessel und faken uns gegenseitig zu , aber initiativ werden wir nicht!
    Das ist das grundübel auf dem religion wachsen kann! Die organisieren sich und vernetzen sich.. siehe bis hineinin hommoforen wie queer.de wo @nächstenliebe seine evangelistischen grussworte absondert..ohne widerspruch!

    Wo sind die ausserparlamentarischen initiativen ( wie z.b, Giordano Bruno- stiftung (
    www.giordano-bruno-stiftung.de/gbs_2010.pdf
    ) oder eigeninitiativen wie petttionen im bundestag.., nicht unerfolgreich.., wenn man mal in die prozedur und erfolgten abstimmungen rein schaut!

    Alleine den abgeordneten aufzeigen .. da macht sich stimmung breit, die nicht die abgeordneten stützt, sondern eigenes einbringen will...; schon dies ist eine interventiion wert!

    Ja und klar: "gottes gebote", jene "gebote" von menschen mit zielgerichtetem interessen gemacht, gelten NICHT (!!) für alle! Höchstens für jene die in williger untertanenmentalität dem nächst sich anbietendem in den arsch kriechen!
    Mein gebote, gesetze sind sie nicht!
    Meine kommen aus dem praktizierten humaniusmus;
    welten..., die beide gebote trennen!
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#3 FloAnonym
  • 19.01.2011, 15:35h
  • Antwort auf #2 von stromboli
  • Ja, wie ich immer sage:
    würden wir alle zusammenstehen, wären wir so mächtig und könnten so viel bewegen!!

    Keine Partei könnte es sich leisten uns noch zu vernachlässigen oder gar zu diskriminieren, wenn wir nur mal die Ärsche hoch bekämen und alle zusammenstehen würden, wie es andere Minderheiten auch vorgemacht haben.

    Wir dürfen nicht vergessen: 15% Schwule unter den männlichen Wahlberechtigten! Dazu kommen noch Lesben, Bi- und Transsexuelle (da kenne ich leider keine Zahlen). Und dann gibt es ja auch noch Heteros, die nicht wollen, dass man uns diskriminiert, sei es aus Prinzip oder weil wir ihre Familie, Freunde, Kollegen, etc. sind...

    Aber solange immer noch genug Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle sowie ihre Familien offen homophobe Parteien wie die CDU/CSU wählen oder auf die Lügner-und-Betrüger-Partei FDP reinfallen (die eh nur Schoßhündchen der Union sind) wird sich das nicht ändern.

    Wie dumm sind wir eigentlich? Kein Farbiger würde eine rassistische Partei wählen, keine Frau würde eine Chauvi-Partei wählen, etc. nur wir Schwulen wählen schön FDP, CDU, CSU & Co...
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#4 AstroboyAnonym
  • 19.01.2011, 17:19h
  • Antwort auf #3 von Flo
  • Das kein Farbiger Faschoparteien wählt schon klar, aber das Frauen keine Chauviepartei wählen ist Humbug. Alleine schon die Politikerinnen in entsprechenden Parteien widerlegen deine These!

    Egal wieviele Wahlberechtigte die Schwulen sind, solange sich die Mehrheit von uns ungeschlüpft in Heteroehen verstecket werden wir nicht zusammenstehen können. Das kannste für die nächsten paar Jahrzehnte vergessen.
    Kann man nur hoffen das es genug vernünftige Heteros gibt die sich zusammen mit uns, dem vernünftigen Teil der Schwulen, zusammen gegen das Pius und Co Gesocks steht
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.01.2011, 17:21h
  • Was das Schließen dieser Schulen angeht, gilt das Sprichwort "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!"
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