Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?13529

Lance L. wurde in seiner High School wegen seiner Homosexualität gemobbt. (Bild: FB)

Der Vater von Lance L. berichtet, sein Sohn habe sich vermutlich doch nicht selbst umgebracht.

Der 18-jährige schwule Schüler war am Wochenende leblos in seinem Elternhaus in Miltona (US-Bundesstaat Minnesota) aufgefunden worden (queer.de berichtete). Der Fall hat viel Betroffenheit ausgelöst, da der Zwölftklässler nach Angaben seiner Freunde unentwegt wegen seiner Homosexualität in der Schule gemobbt worden sei. Sein Vater erklärte nun aber gegenüber dem Lokalsender KSAX, dass er nicht an einen Selbstmord seines Sohnes glaube. Diese Todesursache war von der Polizei als fast sicher angegeben worden.

Der Vater sagte am Dienstag, dass der Leichenbeschauer ihm telefonisch mitgeteilt habe, dass Lance ein vergrößertes Herz hatte und offenbar an den Folgen dieser Erkrankung verstorben sei. Außerdem habe es keine Spuren von Medikamenten, Drogen oder Alkohol gegeben. Die Untersuchung ist bislang allerdings noch nicht abgeschlossen. Gegenüber der Öffentlichkeit wollten sich die Behörden nicht erneut äußern. Es könnte noch mehrere Wochen dauern, bis alle Ergebnisse vorliegen.

Keine Entwarnung

Homo-Aktivist Dan Savage erklärte, dass es keine Entwarnung geben dürfe, falls L. eines natürlichen Todes gestorben sein sollte: "Seine Freunde dachten sofort, dass er sich umgebracht hat. Sie erzählten, dass er in seiner ländlichen Schule gemobbt wurde und ihn das offenbar gebrochen hat. Die Jefferson High School hat also auf jeden Fall ein Mobbing-Problem." Der Tod des 18-Jährigen sei eine Tragödie, "egal wie er gestorben ist", so Savage.

Der Fall hat nationale Aufmerksamkeit erregt: Als Reaktion auf den Selbstmord hat US-Senator Al Franken eine bundespolitische Initiative angekündigt: "Schwule und lesbische Kids brauchen mehr Schutz. Sie sind zwei bis drei Mal eher Mobbing ausgesetzt als heterosexuelle Jugendliche", erklärte der Demokrat. Franken will sich verstärkt dafür einsetzen, ein Gesetz zum Schutz der Jugendlichen zu verabschieden. (dk)



#1 EnyyoAnonym
  • 19.01.2011, 19:22h
  • Man schaue sich den linken Unterarm des jungen Mannes an: die Narben könnten durchaus von einem früheren Selbstmordversuch stammen.

    Wahrscheinlich war der Vater der schlimmste Mobber und versucht jetzt die Schuld von sich und anderen Schwulenfeinden ab zu lenken.

    R.I.P. Lance!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Diz!Anonym
#3 FloAnonym
  • 19.01.2011, 20:24h
  • Selbst wenn es kein Selbstmord war, ist er offenbar gemobbt worden!!

    Und das muss endlich aufhören!!

    Und Politiker und Pfaffen, die uns als Menschen 2. Klasse darstellen, sich aber selbst nicht die Hände schmutzig machen, sondern nur hetzen und anderen die Drecksarbeit darstellen, müssen endlich gestoppt werden!!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 alexander
#5 RobAnonym
  • 19.01.2011, 22:38h
  • Jetzt stelle man sich einfach mal vor man kommt als Elternpaar vom samstäglichen Shopppingmarathon nach Hause und findet den Sprößling tot in der Bude. Da könnte ich nicht klar denken wenn dann noch bekannt wird hey da ist evtl. Suzid wegen Mobbing im Spiel und das ganze wird medial durch die Welt getrieben wie die Sau durchs Dorf. Also so realistisch sollte man sein das man dem Vater da auch mal Schwäche oder eine unklare Ausdrucksweise zugestehen darf. Ich gehe mal davon aus das Lance obduziert wird und dann weiß man genaues.
    Der Familie sollte man auch Ruhe gönnen sich mit diesem Schicksalsschlag egal wie er entstanden ist auseinanderzusetzen und es zu verarbeiten.

    Was das Mobbing angeht das hat es immer gegeben und wird es immer geben die Leute die hier laut brüllen sollten vielleicht mal ihre eigene Einstellung hinterfragen wenn es um Randgruppen oder "Menschen zweiter Klasse" geht. Wie ist denn das eigene Verhalten älteren Schwulen gegenüber wie hoch liegt die Toleranzgrenze gegenüber Dicken oder Behinderten ? Es liegt nun mal in der Natur des Menschen sich abgrenzen und profilieren zu wollen. Im Extremfall helfen da Gesetze keine Frage aber was wirklich hilft ist Selbstbewusstsein ich bin gut so wie ich bin. Denn nur damit haben Mobber keine Chance und was interessiert mich eine olle Tunte in Rom wenn der Pfarrer vor Ort ok den seh ich öfter. Nicht immer alles wollen man muss auch mal mit Kleinigkeiten zufrieden sein.

    Rom hat auch etwas länger gebraucht um gebaut zu werden und wir haben mal gerade gut 40 Jahre straffreiheit und dafür sind wir doch sehr weit gekommen und der Rest kommt auch noch peu a peu.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 clouAnonym
  • 20.01.2011, 03:54h

  • alexander, kleiner checker....

    halt dich mal ein bisschen zurück, du spekulierst da ins blaue, dass sich die balken biegen!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 MarkusHBAnonym