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Die Nachrichtenagentur idea gilt als Sprachrohr der evangelikalen Bewegung in Deutschland. Das Magazin "idea Spektrum" hat eine Druckauflage von über 30.000 Exemplaren (Bild: Screenshot)

Für Albrecht Fürst zu Castell-Castell, den Chef des ältesten protestantischen Adelsgeschlechts in Bayern, legitimiert die evangelische Kirche Sünde und provoziert Widerstand.

Castell-Castell kommentiert damit den innerkirchlichen Streit nach der der Entscheidung der bayerischen und mitteldeutschen Landeskirchen, homosexuelle Pfarrer mit ihrem Partner im Pfarrhaus wohnen zu lassen. Gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte der Fürst, dass die Protestanten so die Schöpfung Gottes verletzten, weil "Mann und Frau zusammengehören und nicht Mann und Mann oder Frau und Frau".

Der 85-jährige Unternehmer, der 300 Mitarbeiter hauptsächlich im Bankensektor beschäftigt, fuhr harte Geschütze auf: So würde sich wegen der Entscheidung "wie im Dritten Reich der Widerstand in Form einer Art Bekennenden Kirche bilden". Die Bekennende Kirche hatte sich gegen die von den Nazis verordnete Gleichstellung gewehrt. Viele ihrer Mitglieder - wie etwa Hans Koch oder Dietrich Bonhoeffer - richteten die Nationalsozialisten hin.

Fürst: "Befreiung" von Homosexualität ist möglich

Castell-Castell gibt sich zudem als Anhänger der Ex-Gay-Idee zu erkennen. Es sei wissenschaftlich erwiesen, "dass eine große Zahl gleichgeschlechtlich empfindender Menschen von ihrer Neigung befreit werden möchte". Er verschweigt, dass alle führenden Psychologenverbände Konversionstherapien ablehnen, weil sexuelle Orientierung nicht verändert werden könne und solche Therapien zu psychologischen Problemen bis hin zum Selbstmord führten.

Die Diskussion innerhalb der evangelischen Kirche wurde von acht Altbischöfen gestartet, die die Akzeptanz von Homosexuellen als unbiblisch kritisierten (queer.de berichtete). Unterstützt wurden sie vom früheren bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein (queer.de berichtete).

In der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt" haben dagegen acht Theologen die Öffnung ihrer Kirche gegenüber Schwulen und Lesben verteidigt. So erklärte Bernd Oberdorfer, Professor für Systematische Theologie in Augsburg, dass die evangelische Kirche "schon lange" nicht mehr behaupte, Sexualität sei nur dann natürlich, wenn sie die Möglichkeit der Fortpflanzung einschließt. Die Paderborner Theologie-Professorin Helga Kuhlmann erklärte, Homo-Kritiker hätten die Bibel missverstanden: "Die christliche Religion, in der Gott die Liebe und die Quelle der Liebe ist, gebietet Respekt vor allen, die sich lieben." (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 loellieEhemaliges Profil
#2 SchrottboykottAnonym
  • 21.01.2011, 12:39h
  • der immer gleiche klerikal-faschistische sermon, nur diesmal von einem anderen Idioten ...

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#3 felixbAnonym
  • 21.01.2011, 13:20h
  • mit der haltung kommen diese typen doch eh alle in die hölle - was soll also die ganze aufregung?

    nur ein kleiner scherz, bitte nicht gleich auf die barrikaden gehen - unser gerechter kampf muss natürlich weitergehen!

    venceremos!
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#4 rüstiger rentnerAnonym
  • 21.01.2011, 13:21h
  • trifft der herr die golfbälle nicht mehr und ists ihm langweilig? adel verpflichtet - auch zum schweigen, wenn die synapsen mit der modernen welt nicht mehr mitkommen.....
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#5 SideFX23
  • 21.01.2011, 13:21h
  • Immer diese drecks Religions-Faschisten!!! Wann hören die endlich auf mit diesem Quatsch?
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#6 chrisProfil
  • 21.01.2011, 13:25h Dortmund

  • Ich glaube die Kirchen bekommen langsam echt Angst vor uns ^^. Was da in letzter Zeit abgeht ist schon echt krass. Die drehen alle am Rad. Kann ich endlich mal jemand diese Ex-Gay Scheiße als volksverhetzend verbieten?
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#7 clickAnonym
  • 21.01.2011, 13:46h

  • was gedenkt der greis denn gegen die inzestiöse vermehrungspraxis in den eigenen adligen kreisen zu unternehmrn?

    (oder deutet seine eigene debilität auf eben solche abstammung hin?)
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#8 Mariposa Anonym
  • 21.01.2011, 14:41h
  • Ganz klar faschistoides Gedankengut - diesmal von einem Ausbeuter aus meiner fränkischem Heimat...

    Ich kann dazu nur sagen: Herr, laß Hirn vom Himmel regnen !!!

    Ich bin froh, daß meine evangelisch geprägte Familie mütterlicherseits ein positives und entspanntes Verhältnis zu Homosexualität hat (nicht nur, was mich persönlich angeht). Einige Mitglieder würde ich durchaus als gläubig bezeichnen....
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#9 julian21
  • 21.01.2011, 14:43h
  • "[...] weil 'Mann und Frau zusammengehören und nicht Mann und Mann oder Frau und Frau'".

    Wie im dritten Reich.
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#10 goddamn. liberalAnonym
  • 21.01.2011, 14:57h
  • Besonders zu verurteilen ist es, wenn solche infamen NS-Vergleiche von Menschen kommen, die die braune Diktatur noch erlebt haben. Und den letzten Überlebenden mit dem rosa Winkel ihre Schamlosigkeit zumuten...

    Hier Telefonnummer der evangelikalen Agentur 'idea' , die sowas propagiert...

    06441/9150
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