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Schade, die Dschungelcamp-Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow werden jetzt keine Witze mehr über den Vornamen des Weddingplaners aus Olpe machen. Froonck Matthée (im Foto über die Ziege gebeugt) wurde am Freitagabend rausgewählt, obwohl er doch - so gab er sich überzeugt - als Stimmungskanone so wichtig ist für das Team sei. Das Publikum hat sich gegen den Dschungelanimateur entschieden, und der ist ganz traurig: "Es wurmt mich kolossal, dass ich als erster gehen muss, zumal ich jetzt auch keine Dschungelprüfung mehr machen konnte, das hätte ich gerne mal ausprobiert."

Mit Froonck verschwindet auch das rosa Element im Busch. Andere versuchen derweil erfolgreich, alten Gerüchten entgegenzutreten. Sonja Zietlow brachte es auf den Punkt: "Es gibt ja noch zwei, die was beweisen wollen: Jay Khan, dass er total auf Frauen steht und Katy Karrenbauer, dass sie total - nicht auf Frauen steht."

Zum Abschied von Froonck hier noch einmal der schräg-böse Dialog zwischen Dirk und Sonja aus der ersten Sendung:

Sonja: "Also Frank ist jetzt Teamchef."
Dirk: "Froonck! Es heißt Froonck!"
Sonja: "Und wieso das? Kommt der aus Froonkreich?"
Dirk: "Nee, aus Olpe. Also aus dem Verdun des Sauerlandes. Oder heißt es vielleicht jetzt Oelpé?"
Sonja: "Aber warum ist der Froonck jetzt hier? Ist Froonck etwa bloonk?"
Dirk: "Hat er kein Geld auf der Boonk?
Sonja: "Wir werden es wahrscheinlich in den nächsten 16 Tagen erfahren. Zumindest hat Froonck schon mal die ersten Patienten zum Arzt geschickt."
Dirk: "Oh mon Dieu, sind sie etwa kroonk?
Sonja: "Nein, es ging um die Dschungelprüfung!"
Dirk: "Gott sei doonk!"

Vor seiner eigentümlichen Namensumbenennung machte sich der frühe Dschungel-Ausreißer als Frank Mathee einen Namen als Weddingplaner. in einer TV-Show brachte er unzählige Paare mit ausgefallenen Hochzeiten vor den Altar. Auch schwule und lesbische Paare kamen bei ihm unzter die Haube.



#1 eMANcipation*Anonym
  • 22.01.2011, 23:37h
  • Na also, der schwule Exot - die einzige Rolle, die man uns für gewöhnlich in breitenwirksamen Sendungen zugesteht - ist gleich herausgewählt worden.

    Jetzt kann Klemmschwester Jay Khan endlich ungestört seine gesellschaftlich verordnete und vom Markt geforderte Heterosexualität unter Beweis stellen.

    7,95 Millionen Zuschauer,

    "45,6 % Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe von 14 bis 49 Jahren."

    Was hat wohl größeren Einfluss auf die Fremd- und Selbstwahrnehmung der jungen Zuschauer?

    Die Ausdünstungen des Papstes oder solche heterosexistischen Inszenierungen?

    Im Kern propagieren sie ja dasselbe bzw. es läuft auf dieselbe Zwangsjacke hinaus. Allerdings ist die hier diskutierte Plattform weitaus wirkungsvoller.

    Ich bin gespannt, ob wir in Deutschland auch noch eine schwule Bewegung erleben, die endlich eine quantitativ wie qualitativ angemessen Repräsentation von Schwulen im Fernsehen einfordert.

    Der vorliegende Müll ist jedenfalls das beste Beispiel dafür, wie (Hetero-) Sexismus, die Unterdrückung und Stigmatisierung von männlicher Homosexualität in unserer massenmedial gesteuerten Welt das Bewusstsein schon von Vorpubertierenden bestimmen.
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#2 xdaAnonym
  • 23.01.2011, 00:52h

  • ist jay der, der auf nem klo nen anderen einen geblasen hat u dabei gefilmt worden ist?
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#3 seb1983
  • 23.01.2011, 14:08h
  • Antwort auf #2 von xda
  • Neeeeein das ist Richie, außerdem hat ihm jemand einen ähm ne also er hat sich ja nur übrgeben müssen mit offener Hose xD

    Wobei 2 Schwule von 5 Bandmitgliedern noch immer unterdurchschnittlich ist für Teeni Bands
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#4 eMANcipation*Anonym
  • 23.01.2011, 15:04h
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • Ihr wisst auch noch,

    wer damals laut Richie ihn nach dem Übergeben auf dem Klo wieder "aufgerichtet" hat?

    Ja, genau!

    Unser Dschungelcamp-Macho!

    So funktioniert die verlogene schwulenfeindliche Welt.

    Man beachte vor allem die Kommentare der jugendlichen, weiblichen Fans zum Schluss:

    www.myvideo.de/watch/11374/US5_Richie_ist_schwul

    Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung hat schon erkannt:

    Homophobie beginnt nicht mit Beleidigungen von Menschen, die anders begehren oder aussehen, sondern mit gesellschaftlicher Unsichtbarkeit. Diejenigen, die anders begehren, brauchen Bilder, die sie darstellen, damit sie sich ihre Teilhabe an gesellschaftlichen Visionen auch vorstellen können – und andere sie kennen lernen. Nur Role-Models, die anders sind, und Repräsentationen, die diese sichtbar machen, können hier Abhilfe schaffen.

    Natürlich sind damit nicht in erster Linie die üblichen schwulen Rollen der Witzfigur oder des "Exoten" gemeint, sondern eher solche hier:

    www.youtube.com/watch?v=ymSuZuzrzK0

    Man sieht übrigens das enorme Engagement unserer Community und auch des DFB, eine solch herausragende Doku endlich mal einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

    Aufrufe bei YouTube bisher weniger als 1.000 !

    Wer noch daran zweifelt, dass Ausgrenzung und Reduzierung auf Klischees und Stereotype System haben und die verheerendste Form der Schwulenfeindlichkeit überhaupt darstellen, dem ist nicht mehr zu helfen!
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#5 xdaAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.01.2011, 16:45h
  • Schade, daß er als erster gehen mußte. Er und Jay wären wohl DAS Traumpaar geworden!
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