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Bischof Luis Bambarén

Ein hochrangiger katholischer Bischof aus Peru hat gefordert, dass Schwule künftig Schwuchteln genannt werden sollen.

In einem Interview im Vorfeld der im April angesetzten peruanischen Parlamentswahlen erklärte Luis Bambarén, der Bischof von Chimbote und frühere Vorsitzende der peruanischen Bischofskonferenz: "Warum gibt es so viele Gerede um die Begriffe 'gay, gay, gay'. Lassen Sie uns normales Spanisch reden und sie als 'maricónes' bezeichnen." "Maricón" ist eine abwertende Bezeichnung für Schwule und entspricht etwa dem deutschen Schimpfwort "Schwuchtel".

Bischof kämpft im Wahlkampf gegen Homo-Ehe

Im Wahlkampf setzt sich der Bischof dafür ein, dass keine Kandidaten gewählt werden, die sich für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht aussprechen. Der 82-Jährige erklärte: "Die Ehe kommt von Gott und ist eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Niemand kann Gottes Plan ändern". Selbst der Papst sei hier machtlos, so Bambarén. Auch eingetragene Partnerschaften, die sich an der Ehe orientierten, kämen für die Kirche nicht in Frage.

Die Homo-Gruppe Movimiento Homosexual de Lima (MHOL) kritisierte die Aussagen des Bischofs als unchristlich: "Wir sollten Unterschiede anerkennen. Eine ganze Gruppe von Menschen zu verunglimpfen, hat sicherlich nichts mit christlichen Werten zu tun", erklärte der Aktivist Christian Olivera.

Homosexualität ist in Peru zwar seit 1924 legal, allerdings werden Gesetze zum "Schutz der öffentlichen Moral" oft gegen Schwule und Lesben angewendet. In der Gesellschaft herrscht aber - wie auch in anderen südamerikanischen Ländern - eine Macho-Kultur vor, die das Coming-out erschwert. MHOL erklärte, dass in den letzten fünf Jahren mindestens 500 Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung umgebracht worden sind.

Im Mai wurden Pläne der peruanischen Regierung bekannt, Homosexuelle nicht mehr bei der Polizei zuzulassen (queer.de berichtete). Im Dezember hat der oberste Gerichtshof jedoch entschieden, dass das Berufsverbot eine verfassungswidrige Diskriminierung darstelle. (dk)

Youtube | Befragung des Bischofs zum Thema "Schwuchteln"


Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 MarstophProfil
#2 HarryBAnonym
  • 25.01.2011, 15:23h
  • "Warum gibt es so viele Gerede um die Begriffe 'Priester! Priester! Priester!'. Lassen Sie uns normales Deutsch reden und sie als 'Kinderf*cker' bezeichnen."
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#3 CarstenFfm
  • 25.01.2011, 15:52h
  • Aber Herr Bischof, machen wir doch keine halben Sachen. Die Katholibans von kreuz.net bezeichnen uns als "Homo-Perverse" oder "Sodomisten"... also wenn schon, denn schon.

    Es stimmt auch nicht ganz, wie Ihr es schriebt:
    "Maricón", wörtlich Marienkäfer war eine usprünglich abwertende Bezeichnung für Schwule in Spanischen.... seit einiger Zeit übernimmt die gay Szene aber den Begriff, und wir bezeichnen und auf Spanisch selber als "Maricón"... womit der Begriif ja OK ist.

    Wie in vielen andern Sprachen auch, gibt es im Spanischen kein originäres Wort für "gay" außer ursprünglichen Beschimpfungen... also nimmt man das englische "gay" oder die Community macht sich eine ursprüngliche Beschimpfung zu eigen und reinigt sie damit sozusagen.... so wie das deutsch Wort "schwul" auch. Wer unbedingt politisch korrekt sein will, traut sich "Maricón" noch nicht, wo die Latino-Schwulen selber es längst benutzen.

    Also, wenn der Bischof uns ärgern will, soll er sich mal was Heftigeres einfallen lassen.
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#4 FloAnonym
  • 25.01.2011, 16:12h
  • Warum so viel Gerede um Pfaffen?

    Ich fordere:
    lasst uns Leute, die faschistisches Gedankengut verbreiten auch offen als Faschisten bezeichnen...
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#5 gatopardo
  • 25.01.2011, 16:19h
  • Antwort auf #3 von CarstenFfm
  • "Maricón" oder "marica" hört sich im Mutterland der spanischen Sprache recht verächtlich an. Früher benutzten wir "mariquita", was verniedlicht daherkommt. Ansonsten setzt sich aber das Wort "gay" immer mehr durch.
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#6 MarekAnonym
  • 25.01.2011, 16:30h
  • Die katholische Kirche entwickelt sich immer mehr zur Gefahr; nicht nur für liebende Menschen, sondern für Freiheit, Demokratie und die gesamte Menschheit!!
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#7 FloAnonym
  • 25.01.2011, 16:46h
  • Der Grund, weshalb die katholische Kirche uns so hasst, ist ganz einfach:
    ein gesundes Sexleben und eine glückliche Liebe sind entscheidend für Zufriedenheit sowie körperliche und seelische Gesundheit! Aber glückliche gesunde Menschen brauchen keine Heilsprediger.

    Damit sind wir eine Bedrohung für das Geschäftsmodell der katholischen Kirche, der es NUR um Geld und Macht geht!

    Die unterdrücken Menschen und halten sie dumm, damit sie sie gut manipulieren und ausnehmen können und ihre Schäfchen ihnen blind folgen.
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#8 mcnepAnonym
#9 Tobi CologneAnonym
  • 25.01.2011, 17:02h
  • Wer Kinder missbraucht bzw. das jahrzehntelang gedeckt hat, sollte nicht sein dreckiges Maul so weit aufreißen!!

    Und mit ihren Lügen über Kondome und deren Verbot, sind sie mitschuldig an Millionen Kranken und Toten durch AIDS und andere Krankheiten! Sie sind mitschuldig an Millionen AIDS-Waisen und trauernden Angehörigen.

    Und die wagen es, gegen irgendjemanden zu hetzen?!

    Die sollten sich was schämen! Hätten die noch einen Funken Anstand und Menschlichkeit, würden sie sich selbst nicht mehr im Spiegel ansehen, geschweige denn, dass sie anderen noch unter die Augen treten!

    Und eines muss jedem klar sein:
    wer in diesem gewinnorientierten, bigotten Verein noch Mitglied ist und dieses Gesindel damit finanziell und moralisch unterstützt, hat genauso Blut an seinen/ihren Händen!!!!!
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#10 FloAnonym
  • 25.01.2011, 17:12h
  • Früher wurden Frauen, die sich mit Heilkräutern auskannten oder rote Haare hatten, als Hexen verbrannt. Gelehrte, die wissenschaftliche Fakten aussprachen (z.B. dass die Welt keine Scheibe ist) wurden gefoltert oder ermordet. Jeder, der nur ansatzweise die katholische Kirche anzweifelte oder sich eine eigene Meinung gönnte, war genauso Feind und hatte das selbst zu befürchten Etc. etc.

    Und heute hetzt dieser Ewiggestrigen-Club gegen Schwule, gegen Kondome, gegen Selbstbefriedigung, etc. hat aber gleichzeitig kein Problem damit, Waffen zu segnen oder Kinderschänder weiter zu beschäftigen (die werden nur versetzt, statt entlassen).

    Die bezeichnen UNS als Gefahr für Kinder, dabei wollen die nur davon ablenken, dass SIE die Gefahr sind.
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