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In den USA ist das jährliche Endspiel um die Meisterschaft im American Football das TV-Highlight des Jahres mit bis zu 100 Millionen Zuschauern. Jeder, der schon mal eine private "Super Bowl Party" besucht hat, wird wissen, dass höchstens die Hälfte der Anwesenden am Sport interessiert ist, der letztendlich nicht mehr ist als eine langweiligere Variante von Rugby. Die andere Hälfte ist dagegen scharf auf die zahlreichen Werbeblöcke, die traditionell aus Premieren-Clips bestehen.

Das große Interesse an der Werbung bedeutet auch, dass der austragende Fernsehkanal - in diesem Jahr Fox - nicht jeden x-beliebigen Spot annimmt. Abgelehnt werden 30-Sekünder, die vom Sender als nicht originell genug angesehen werden oder als zu kontrovers gelten. So wollte CBS im letzten Jahr zwei Spots mit schwulen Inhalten nicht senden, obwohl die Auftraggeber für die Ausstrahlung über zwei Millionen Dollar geboten haben (queer.de berichtete). Schwul-lesbische Aktivisten haben CBS daraufhin beschuldigt, homophob zu sein, weil der Sender gleichzeitig eine politische Werbung der homofeindlichen Gruppe "Focus on the Family" zuließ.

Wegen der harten Anforderungen hat Tortillachips-Hersteller Doritos bereits im Vorfeld des Super Bowls ein Casting durchgeführt, um zu entscheiden, welcher Werbespot Anfang Februar über den Äther gehen soll. Dabei wurden trotz der Kontroverse im Jahr zuvor auch zwei niedliche Spots eingesandt, bei denen es um Sauna-Fummeleien und um gar nicht so heterosexuelle Sehnsucht bei der Gartenarbeit geht:

Ins Finale haben es allerdings nur Hunde, Fische und tote Opas geschafft. Immerhin gibt es noch einen gleichgeschlechtlichen Fingerlecker und Hosenschnüfler:

Der Sieger wird auf der Seite "Crash the Super Bowl" gewählt. (dk)



#1 CarstenFfm
  • 25.01.2011, 17:10h
  • Fox ist doch die Stimme der Ultra-Recten.
    Die bringen bestimmt keinen schwulen Spot.
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#2 FranziAnonym
  • 26.01.2011, 13:24h
  • Beim 1. Spot hätte ich auf "Schoko-Riegel" getippt !! :-))))

    Klasse - so macht Werbung "Spass" !!
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#3 GunnarAnonym
  • 26.01.2011, 15:37h
  • Antwort auf #1 von CarstenFfm
  • Du verwechselst da was. Fox News ist ultra rechts. Bei Fox laufen u.a. Family Guy und die Simpsons - also sehr liberale Sendungen. Beide Sender gehören zwar der Fox-Familie an, aber inhaltlich haben sie nichts miteinander zu tun.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.01.2011, 16:43h
  • Hoffentlich fällt der Werbespot nicht wieder der Zensur zum Opfer, wie das bei den vorherigen Super-Bowl-Finale-Werbespots der Fall war.
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#5 zeitungsleserAnonym
  • 30.01.2011, 12:50h
  • Es ist doch völlig egal, ob die Werbung Titten, halbnackte Männer oder Schwule zeigt.

    Zitat: Bei einer `Super Bowl Party´ sei
    "nur die Hälfte der Anwesenden am Sport interessiert (...). Die andere Hälfte ist dagegen scharf auf die zahlreichen Werbeblöcke, die traditionell aus Premieren-Clips bestehen."

    Wie geistig degeneriert ist das denn? Man könnte natürlich sagen, dass seien eben die Amis- 70 Jahre TV-Werbung macht es möglich.
    Aber bei Schwulen, die sich als Werbefläche (via Kleidung) für "Marken" sehen, rennt die Werbeindustrie auch hier bei so viel Doofheit alle Türen ein.
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