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Annette Bening und Julianne Moore spielen ein lesbisches Paar in "The Kids Are All Right"

Lesbische Themen stehen hoch im Kurs: Die Film-Komödie "The Kids Are All Right" wurde am Dienstagmorgen für vier Oscars nominiert - "Black Swan" kann die Trophäe sogar fünf Mal gewinnen.

"The Kids Are Alright" erhielt Nominierungen in der Kategorie bester Film, beste Hauptdarstellerin (Annette Benning), bester Nebendarsteller (Mark Ruffalo) und bestes Drehbuch. "Black Swan" hat ebenfalls Chancen in der Kategorie bester Film, sowie beste Hauptdarstellerin (Natalie Portman), beste Kamera, beste Regie und bester Schnitt.

Größter Favorit ist das Drama "The King's Speech" um den britischen König George VI., der insgesamt zehn Mal für den Academy Award nominiert wurde. Mit je acht Nominierungen kämpfen das Traumdrama "Inception" und der Facebook-Film "The Social Network" ebenfalls um die Vorherrschaft im Filmjahr 2010.

Youtube | Originaltrailer von "The Kids Are All Right"

Bereits im Vorfeld haben Homo-Aktivisten den Film "The Kids Are Alright" hoch gelobt. Er ist bereits im letzten Jahr auf der Berlinale mit dem Teddy-Award für den besten schwul-lesbischen Film ausgezeichnet worden (queer.de berichtete). Die Hauptdarstellerinnen Annette Benning und Julianne Moore spielen hier ein lesbisches Paar, in dessen Leben überraschend der biologische Vater ihrer durch anonyme Samenspende gezeugten Kinder platzt. In den deutschen Kinos ist der Film im November 2010 angelaufen.

Der Psycho-Thriller "Black Swan" handelt von der erotischen Leidenschaft zweier Ballerinen, die von den Schauspielerinnen Natalie Portman ("Star Wars") und Mila Kunis ("Die wilden Siebziger") dargestellt werden. Der Film ist seit dem 20. Januar in Deutschland zu sehen.

Schwule Rollen standen dagegen dieses Jahr nicht im Vordergrund. Lediglich drei Schauspieler, die in der Vergangenheit einen Schwulen gespielt hatten, wurden für einen Oscar nominiert: Javier Bardem (schwul in "Before Night Falls") kann sich für seine Rolle in "Biutiful" Hoffnungen auf die Trophäe machen. Colin Firth, der zuletzt im Tom-Ford-Film "A Single Man" einen schwulen Professor darstellte, erhielt eine Nominierung für seine Rolle in "The King's Speech". "Milk"-Augeschmaus James Franco kann sich Hoffnungen machen für seine Hauptrolle in "127 Hours", einem Survivalthriller von Danny Boyle.

Die Oscar-Verleihung findet am 27. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles statt. (dk)

Youtube | Originaltrailer von "Black Swan"


#1 FloAnonym
  • 25.01.2011, 16:47h
  • Ich persönlich fand den Film zwar nur durchschnittlich, freue mich aber über jede mediale Präsenz, so dass mich das tierisch freut.
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#2 KorrektorAnonym
#3 unterschiedeAnonym
  • 26.01.2011, 11:13h
  • wenn man bemerkt was der oscarpremierte film brokeback mountain für aufsehen erregt hat nur weil es küsse und liebschaften zwischen 2 männern gab, haben es die lesbischen filme mit ihrer akzeptanz beim kinopublikum viel einfacher.
    der grund ist aber nicht das manche heteros gerne lesben sehen ( dieses totschlagargument ist dumm, denn jene heten gucken sich einen porno an und keine lesbischen liebesgeschichten), sondern weil zärtlichkeiten zwischen frauen moralisch akzeptierter sind als zwischen männern. das fängt schon damit an das sich freundinnen zur begrüßung küssen und arm in arm durch die stadt laufen ohne gleich als lesbisch zu gelten...bei männlichen freundschaften undenkbar.
    trotzdem freut es mich für unsere community das zumindest lesbische, oscarrelevante filme unverkrampft und ohne riesendiskussionen akzeptiert werden, etwas was bei schwulen filmen hoffentlich auch mal der fall sein wird.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.01.2011, 17:49h
  • Natalie Portmann hat für ihre Hauptrolle bereits den Golden Globe bekommen und mit dem Oscar klappt es in diesem Jahr ebenfalls. Den Oscar für den besten Film wird "The Social Network", der schon mit dem Golden Globe ausgezeichnet ist.
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#5 dobrapivo
  • 28.01.2011, 19:34h
  • Also, hat sich jemand eigentlich mal "Black Swan" angeschaut? Wieso denn "lesbische Themen"?? Bloß weil eine erotische Fantasie gezeigt wird handelt der Film von lesbischen Themen? NEIN!!
    Das muss auch gar nicht sein. Man muss nicht das gesamte TV und Kinoprogramm auf homosexuelle Szenen durchsuchen und Jubelschreie loslassen, wenn solche dann gezeigt werden. Das wird oft nicht den Filmen gerecht und dem eigenen Anspruch schon gar nicht. Das ist ja zwanghaft. Oberflächlich noch obendrein. So wird das nüscht mit dem oft verlangten "normalen Umgang". Ist doch toll, dass es Filme gibt wo zwar Homo-Themen nicht im Vordergrund stehen, aber trotzdem vorkommen.

    Und, Bitte schaut auch mal Filme ohne sie vorher durch den LGBT-Filter geschickt zu haben. Tut dem Horizont ganz gut!
    Ist ja nicht die Katholische Kirche hier!
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