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Produziert von Annette Humpe: das erste komplett selbst komponierte Album "Küssen kann man nicht alleine!"

Nach 25 Jahren auf der Bühne: das erste komplett selbst komponierte Album "Küssen kann man nicht alleine!"

Von Carsten Weidemann

Man muss sich das so vorstellen: Eines Tages, Ende 2008, ruft Annette Humpe bei Max Raabe an. Die beiden kennen sich damals noch gar nicht lange, ein paar Monate. Annette sagt, ihr sei kürzlich eine Songzeile eingefallen, eine gute Songzeile, so gut, und gleichzeitig so wahr, also, man wundert sich, dass noch keiner darauf gekommen ist. Die Zeile heißt: "Küssen kann man nicht alleine". Das klinge doch wie ein Chansontitel aus den 20ern. Das klinge doch wie - Max Raabe!

Jetzt gibt es also dieses Album. Annette Humpe hat es produziert, Max Raabe und Annette haben zusammen die Songs geschrieben. Seit 25 Jahren macht Max Raabe Musik, und er hat durchaus schon einige Lieder selbst komponiert, zum Beispiel den großen Erfolg "Kein Schwein ruft mich an, aber noch nie eine ganze Platte. Es ist eine Premiere.

"Küssen kann man nicht alleine!" enthält zwölf Titel, die meisten handeln von der Liebe, viele erzählen eine kleine Geschichte, alle sind überraschend. Darunter ist das, mit hoher Wahrscheinlichkeit, erste deutsche Liebeslied, in dem, außer Leidenschaft, ein Papst, Günter Grass, der Eisbär Knut und Günther Jauch vorkommen. Auch ICE-Schaffnerinnen, deren erotische Ausstrahlung den Fahrgast so sehr überwältigt, dass er ärztlicher Hilfe bedarf, gehören nicht unbedingt zu den Klischees der Liebeslyrik. Wenn Max Raabe einen Geheimagenten auftreten lässt, dann ist dies natürlich kein lässiger Verführer wie James Bond, sondern ein schüchterner Mensch, der ganz in seinem Beruf aufgeht.

Es sind Lieder, die auf dem schmalen Grat zwischen Witz und Wehmut balancieren. Sie amüsieren und schmeicheln dem Ohr und enthalten trotzdem eine Ahnung davon, wie sehr die Liebe weh tut, wenn sie in Abwesenheit jener zweiten Person stattfindet, die, man kann es nicht oft genug sagen, zum Küssen dringend erforderlich ist.

Youtube | Offiizielle Doku zum Album


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.02.2011, 10:27h
  • Küssen ist etwas Tolles und man verbrennt dabei noch Kalorien, egal ob mit oder ohne Zunge!
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#2 jojoAnonym
#3 jochenProfil
  • 04.02.2011, 12:22hmünchen
  • Das Lied, genauso wie das Video ist hinreissend und rührend.

    Der Frosch , sogar noch süßer und kuscheliger als "Kermit "

    Ich schätze mal.... das Lied wird ein Erfolg!
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#4 FahrgastAnonym
  • 04.02.2011, 12:24h
  • "Auch ICE-Schaffnerinnen, deren erotische Ausstrahlung den Fahrgast so sehr überwältigt, "

    Auch da also der übliche und dümmlichste Heterosexismus. Wenn mich als schwulen Fahrgast etwas "überwältigt", dann die erotische Ausstrahlung von ICE-Schaffnern. Maskulinum! Aber Schwule merken sowas noch nicht mal mehr und machen sich lieber weiterhin zu Clowns der zwangsheterosexuellen Gesellschaft. Unbedingt krampfhaft beim heterosexistischen Zirkus dabei als ihm womöglich etwas anderes entgegenzusetzen. *kotz*
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#5 PfefferkornAnonym
  • 04.03.2011, 18:57h
  • Sind Sie sich sicher, dass der Herr Raabe tatsächlich homosexuell ist? (Wie sie in einem vorangegangenen Artikel schrieben).
    Dies würde mich nämlich doch ein wenig wundern.

    Wie dem auch sein...
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#6 TobiasxcProfil
  • 06.01.2012, 01:43hHildesheim
  • Antwort auf #4 von Fahrgast
  • Und schon landen wir bei dieser nervigen Aktion von ständiger Genderisierung. Wenn man das noch für jede Art von sexueller Auslebung machen müsste und würde, hätten wir in Texten unendlich lange Zeiten, die alle Möglichkeiten aufnehmen und bloß keinen vergessen. Ich sage nur Liebe Mitglieder und Mitgliederinnnen...

    In diesem Falle ist es ein Liedtext, der total unabhängig sein sollte. Ich persönlich muss mich nicht in jedem Text wiederfinden, als schwuler Katholik mit sozialdemokratischem Hintergrund, der gleichzeitig in einer Studentenverbindung aktiv ist. Das führt zu nichts und ist absolut überflüssig...
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