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S-Bahn-Haltestelle Warschauer Straße (Bild: galio / flickr / by-sa 2.0)

Bedroht, beleidigt, geschlagen: Ein alkoholisierter 21-Jähriger hat am Donnerstagmorgen in der Berliner S-Bahn einen 18-Jährigen Schwulen attackiert. Die Polizei nahm den Täter sofort fest.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Berliner Polizei gegen 4:35 Uhr in einem Wagen der Linie 7 Richtung Ahrensfelde. Ein 18- und ein 21-jähriger Schwuler stiegen am S-Bahnhof Warschauer Straße in die Bahn ein und setzten sich nebeneinander auf eine Bank. Während der Fahrt nahm ein 18-Jähriger auf der gegenüberliegenden Bank Platz und beleidigte beide im Hinblick auf ihre Homosexualität. Er ließ sich auch durch die Bitte des 21-Jährigen nicht davon abbringen, sondern stieß eine weitere Beleidigung aus und schlug dem 18-Jährigen mit der flachen Hand gegen den Kopf. Dann folgte er den beiden zur Tür und bedrohte dabei den 18-Jährigen mit weiteren Gewalttätigkeiten.

Als die beiden Schwulen am S-Bahnhof Springpfuhl ausstiegen, war die zwischenzeitlich von ihnen alarmierte Polizei bereits dort, holte den Tatverdächtigen und offensichtlich alkoholisierten 18-Jährigen aus dem Wagen und nahm ihn fest. Er musste zur Blutprobe. Der von ihm attackierte 18-Jährige wurde im Krankenhaus ambulant behandelt.

Wowereit gibt keine Entwarnung

In den letzten Jahren kam es in der Hauptstadt wiederholt zu Gewalttätigkeiten gegen Schwule. Deshalb hat die rot-rote Landesregierung bereits 2009 einen Aktionsplan gegen Homophobie beschlossen, der vor allem die Akzeptanz von Homosexuellen unter Schülern erhöhen soll (queer.de berichtete). Erst vor drei Monaten warnte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in der "Bild am Sonntag", dass "heute noch Menschen geschlagen, getreten, gejagt [werden], nur weil sie mit einem gleichgeschlechtlichen Partner Händchen haltend durch die Stadt gehen". Daher könne er leider keine Entwarnung geben (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 Tim_ChrisProfil
  • 28.01.2011, 15:13hBremen
  • "Erst vor drei Monaten warnte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in der "Bild am Sonntag", dass "heute noch Menschen geschlagen, getreten, gejagt [werden], nur weil sie mit einem gleichgeschlechtlichen Partner Händchen haltend durch die Stadt gehen". Daher könne er leider keine Entwarnung geben"

    Wie sollen Jugendliche auch Akzeptanz lernen, wenn nicht mal unsere Bundesregierung uns als gleichwertig und gleichberechtigt ansieht, uns noch immer Rechte aufgrund unserer Homosexualität verweigert und Diskriminierungen/Hetzreden/Beleidigungen gegen uns als Lapalie ansieht, ihnen gar noch ein Rednerpult zur Verfügung stellt? (aktuell Papst, aber auch andere Religionsfanatiker, Priester, Sänger, div. "Stars")
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#2 FloAnonym
  • 28.01.2011, 15:34h
  • Solange unsere schwarz-gelbe Regierung und die Kirchen uns als Menschen 2. Klasse behandeln und weiter diskriminieren, wird sich das auch nicht ändern.

    Die waschen zwar bei solchen Vorfällen immer gerne ihre Hände in Unschuld, aber die sind es, die das gesellschaftliche Klima dafür schaffen und die eine Stimmung erzeugen, dass Schwule Menschen 2. Klasse sind, an denen man ruhig seine feigen Aggressionen loswerden kann.
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#3 eMANcipation*Anonym
  • 28.01.2011, 15:35h
  • Antwort auf #1 von Tim_Chris
  • Oder wenn in den Lieblingsprogrammen junger Menschen Schwulsein mit sozialem oder beruflichem Tod gleichgesetzt wird und als etwas, wovon man sich "als richtiger Mann" um jeden Preis zwanghaft abzugrenzen hat...
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#4 BBEAnonym
  • 28.01.2011, 15:45h
  • Dass stimmt: Solange Schwule diskriminiert werden und nicht die gleiche Rechte und Chancen haben, wird es kein Ende an Gewalt geben.
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#5 chicAnonym
  • 28.01.2011, 16:04h

  • und dirl bach moderiert in lustiger weise das böse spiel von isterschwulodernicht!
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#6 BAyernlandeAnonym
  • 28.01.2011, 18:12h
  • Und immer wieder dieselbe langweilige Leier der Hardcore-Linken!
    Aber nö is klar..der 18Jährige hat vorher im Gesetzesblatt nachgelesen wieviel Prozent Steuern homosexuelle Paare zahlen müssen und wieviel Heterosexuelle und daraus geschlussfolgert dass man diese Menschen tätlich angreifen darf.

    Mit unserer Multikulitkuschelpädagogikupsduhasteinenmenschenverletztodergetötetabindiekaribikzurdelfintherapie hat das natürlich üüüüüberhaupt nix zu tun.. auf auf machen wir nen Stuhlkreis!
    Frag mich blos warum heute immer noch Nazis Ausländer angreifen und Muslime hier Christen..wo doch im Gesetz und auch von der Bundesregierung hier absolute Gleichstellung besteht... ach egal das wollen die rosarotenhardcorelinken natürlich wieder ausblenden..
    also los... schwarzgelb ist schuld..juhuu
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#7 seb1983
  • 28.01.2011, 18:21h
  • Antwort auf #4 von BBE
  • Nun ging es vor ner weile aber auch durch die Medien wie in Berlin immer mehr Busfahrer von Jugendlichen mal eben "eins in die Fresse" bekommen und deshalb über geschlossene Fahrerkabinen nachgedacht wird.
    In Frankfurt stehen abends vorm Mc Doof sogar schon Securitys.
    Ein Bekannter wurde als er abends in Köln unterwegs war mit seiner Freundin blöd angelabert um er "die Schlampe mal hergeben würde und er solle gefälligst seine blöde Fresse halten".

    Die Gewalt grade in Großstädten nimmt immer mehr und mehr zu, die berühmten amerikanischen Verhältnisse halt... Bei allen Klagen über Diskriminierung bleibt dann grade bei Jugendlichen nicht das verwehte Splitting der ELP hängen sondern dass Schwule Opfer sind. Und Opfer sind leichte Ziele...
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#8 GayreporterAnonym
  • 28.01.2011, 18:23h
  • Die SPD regiert doch nun schon in der zweiten Periode mit der Linken. Was haben die eigentlich zustande gebracht?
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 AgentxAnonym
  • 28.01.2011, 18:56h
  • Der ältere Schwule nur was gesagt und nicht dem jüngenren tatkräftig unterstützt ja? Zu zweit is man starker wo bleipt die Corage
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