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Auf den Rastplätzen der A42 sollen die sieben jungen Männer geschätzte 100 bis 150 Cruiser überfallen haben. (Bild: Wiki Commons / Jochen Jansen / CC-BY-SA-3.0GFDL)

Sechs Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren haben am Donnerstag bei einem Prozess vor dem Landgericht Bochum zugegeben, gezielt schwule Cruiser auf der A42 überfallen, ausgeraubt und geschlagen zu haben.

Die Halbwüchsigen aus schwierigen Verhältnissen sorgten zwischen Mai und September 2010 für Angst und Schrecken an Parkplätzen der Autobahn A42 in der Region Herne/Castrop-Rauxel. Die Polizei konnte schließlich sechs Jugendliche als Täter ermitteln und festnehmen - ein mutmaßlicher siebter Täter ist noch auf der Flucht (queer.de berichtete). Bei dem Prozess haben die Jugendlichen Gewalttaten in fünf Fällen sowie sechs Diebstähle, die ihnen zur Last gelegt werden, zugegeben. Die Polizei schätzt, dass sie insgesamt für 100 bis 150 Taten verantwortlich sind. Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, sahen die Täter die Beleidigung von schwulen Cruisern als Spiel an: "Erst wollten wir die Männer nur ärgern, haben sie ausgelacht oder mit Mais beworfen", erklärte einer der Angeklagten beim Jugendprozess. "Später haben wir sie dann verarscht, indem wir vorgespielt haben, auch wir wären homosexuell."

Vorgehen wurde immer brutaler

Zunächst sollen sie auf Cruiser zugegangen sein und sich als Callboys ausgegeben haben. Sobald ein Mann mit ihnen ins Geschäft kommen wollte, grapschten sie nach Geld, Handy oder anderen Wertgegenständen und entfernten sich schnell vom Tatort. Weil die Cruiser nach Berichterstattung in der Presse auf diese Masche aufmerksam wurden, änderten die Angeklagten ihre Taktik: Sie verübten fortan Blitzüberfälle und gingen immer brutaler zu Werke. So setzten sie Totschläger und Pfefferspray ein, mindestens einem Opfer schlugen sie mit einem Gegenstand aus Metall mit voller Wucht auf den Kopf. "Wir waren halt dumm, brauchten Geld, um Party zu machen und für Drogen", sagte einer der Angeklagten.

Die Opfer sollen ab Dienstag vor Gericht vernommen werden. Allerdings leidet noch einer der Überfallenen nach der Tat an "ernsthaften gesundheitlichen Problemen" und muss wahrscheinlich im Krankenhaus vernommen werden. Von den sechs Angeklagten befinden sich derzeit vier in Untersuchungshaft. (dk)



#1 BenEUProfil
#3 Diz!Anonym
  • 28.01.2011, 16:53h
  • "Wir waren halt dumm, brauchten Geld, um Party zu machen und für Drogen"
    Na dann ist ja alles entschuldigt! Kein Problem!
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#4 junkAnonym
  • 28.01.2011, 16:59h
  • Nur zu ihr Knirpse, gebt euer Geld weiter für Drogen aus und bald spielt nicht mehr Stricher, sondern werdet es wirklich!
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.01.2011, 18:38h
  • Da bewahrheitet sich einmal wieder der Satz, daß sich Verbrechen nicht lohnen, egal, ob es sich um Mord (wie im Fall des 10jährigen Mirko), Totschlag oder Beschaffungskriminalität handelt. Ich hoffe, daß diese drei Früchtchen in den Knast wandern und nicht mit einer Bewährungsstrafe und vielen Sozialstunden davonkommen!
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#6 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 28.01.2011, 18:41h
  • Vielleicht sollten die Cruiser die Übeltäter auflauern und einen Gegenüberfall verüben, wobei die Übeltäter bis auf Knochen malträtiert werden. Wetten, sie kommen nie wieder auf den Gedanke, einen Überfall zu verüben....
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#7 De_Gelderlander
#8 De_Gelderlander
  • 29.01.2011, 06:39h
  • Nun ja, aus schwierigen Verhältnissen?! Naja, dann kommen sie bestimmt nicht in den Knast. Dann werden Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um ihnen zu helfen.

    Dann noch ein ein wenig homophober Staatsanwalt oder Richter und schwuppdiwupp sind sie aus de
    m Schneider.

    P.S.: Ihre Opfer waren Schwule - denen wirds im Knast nicht schlecht gehen.
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#9 FloAnonym
  • 29.01.2011, 08:43h
  • "Die Halbwüchsigen aus schwierigen Verhältnissen"

    Immer dieselbe Leier mit den ach so schwierigen Verhältnissen. Millionen Menschen stammen aus schwierigen Verhältnissen und sind dennoch keine Memmen, die ihren Frust an anderen auslassen. Sondern sie kämpfen dann, um aus den schwierigen Verhältnissen rauszukommen.

    Ich hoffe, dass alle beteiligten Jugendlichen, härtestmöglich für die Diebstahle und die brutale Gewalt bestraft werden. Und dann auch mal selbst Gewalt als Opfer erleben.
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#10 VolumeProProfil
  • 29.01.2011, 12:19hMönchengladbach
  • Danke an die Polizei für das Ermittlungsergebnis.

    Dann hoffe ich, dass sie im Knast mal die Seife aufheben müssen. ^^
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