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No Sex, we´re British...

Ein britisches Gericht hat einem Mann wegen seines geringen Intelligenzquotienten verboten, Sex zu haben - der 41-Jährige musste wegen des Sex-Verbots eine Beziehung zu einem anderen Mann beenden. Der in einer Sozialwohnung lebende Mann, der öffentlich nur als Alan bezeichnet wird, hat einen IQ von 48, was nach Angaben des Gerichts einer mittleren Lernschwäche entspricht. Der Durchschnittswert liegt bei 100.

Weil Alan in der Öffentlichkeit auffällig wurde - er soll obszönen Geste gegenüber einem Jungen in einer Zahnarztpraxis und zwei Mädchen in einem Bus gemacht haben - hatte die Gemeinde 2009 wegen seines "erheblichen Sextriebs" ein Verbot von geschlechtlichen Handlungen mit anderen Menschen ausgesprochen. Daraufhin zerbrach die Beziehung mit seinem Partner Kieran. Gegenüber den Behörden äußerte Alan jedoch den Wunsch, wieder sexuell aktiv sein zu dürfen. "Mich würde das glücklich machen", sagte er nach Angaben der Gerichtsunterlagen.

Zunächst Sex-Verbot für neun Monate

Das Vormudschaftsgericht entschied Ende Januar 2011 anders: Richter Nicholas Mostyn erklärte zwar, dass dies eine grundlegende Einschränkung der Freiheit des Angeklagten sei, aber auch in dessen "besten Interesse" geschehe, da er dem Sexakt nicht frei zustimmen oder ihn ablehnen könne. Außerdem sei eine Einschätzung der Risiken für Alan nicht möglich. Der Richter ordnete daher das Verbot an, allerdings muss in neun Monaten wieder ein Gericht darüber befinden, ob das Sex-Verbot aufrechterhalten wird oder Alan Fortschritte gemacht habe.

Damit ist nicht unbedingt zu rechnen: Medienberichten zufolge hat ein Psychiater vor Gericht ausgesagt, dass selbst Sexualerziehung Alan nur verwirren würde. So wisse Alan nichts über heterosexuellen Sex und kenne lediglich "Mechanik der gegenseitigen Masturbation und des analen Geschlechtverkehrs", könne diese aber mental nicht einordnen. Zudem könne er ein Kondom nicht richtig überziehen, wie Test mit einem prothetischen Penis gezeigt hätten.

Alan darf zwar nicht mehr unbeaufsichtigt mit einem Partner zusammen sein, eine Freiheit hat das Gericht dem 41-Jährigen aber gelassen: Alan darf mit dem Segen der britischen Justiz im Badezimmer und im eigenen Schlafzimmer onanieren. (dk)



#1 andhol
  • 08.02.2011, 12:09h
  • ...aber leider darf ihm keiner beim Onanieren helfen... es steht immer ein Polizist hinter ihm, der das kontrolliert ;)
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#2 PlödeQAnonym
#3 FloAnonym
  • 08.02.2011, 12:46h
  • Was sind das denn für Zustände?

    Weil jemand einen niedrigen IQ hat, darf er keinen Partner mehr haben. Dass man Belästigungen anderer verbietet ist ja okay, aber wieso dann gleich ein komplettes Sex-Verbot? Und dann auch noch"großzügig" sagen, dass er in seinem eigenen Bad und seinem Schlafzimmer masturbieren darf...

    Man kann menschliche Grund-Bedürfnisse nicht unterdrücken, das ist als würde man Essen, Trinken oder Schlafen verbieten! Das sind dann die Fälle, die irgendwann explodieren und jemanden vergewaltigen oder noch schlimmeres. Und daran ist dann auch die Justiz, die sowas entscheidet mitschuldig...

    Jemandem seine Sexualität vorschreiben zu wollen ist eine Art von Totalitarismus!!
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#4 gerecht v rechtAnonym
  • 08.02.2011, 12:51h
  • "So wisse Alan nichts über heterosexuellen Sex und kenne lediglich "Mechanik der gegenseitigen Masturbation und des analen Geschlechtverkehrs"

    Wetten das Gericht hätte im umgekehrten Fall nie geurteilt:
    So wisse Alan nichts über homosexuellen Sex und kenne lediglich "Mechanik der gegenseitigen Masturbation und des vaginalen Geschlechtverkehrs
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#5 mariusAnonym
  • 08.02.2011, 13:10h
  • wie will man denn kontrollieren wann und wo er onaniert? als meine streng katholische oma mir damals kleinem jungen gesagt hat beim schlafen hände auf die decke, waren diese wieder darunter sobald sie das zimmer verlassen hatte.
    jeder junge und jeder mann, egal wie alt und intelligent lässt sich das onanieren, auch das gemeinsame, nicht verbieten. und wenn er es heimlich macht.
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#6 schwulenaktivist
  • 08.02.2011, 13:19h
  • Da machen die Juristen bei Heteros nie ein grosses Geschrei, weil dann seeehr viele mit Sexverboten belegt werden müssten!
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#7 Fred i.BKKAnonym
  • 08.02.2011, 13:52h
  • ...koennte es sein, dass der IQ des Richters ,der dieses Urteil erlies vielleicht noch weniger wie 48 ist ??
    Aber 48 ist doch garnicht so schlecht, denke dass es viele Politiker gibt die weit darunter liegen...
    die duerften dann auch nur noch zuhause im Bad oder unter der Decke ... und nicht mehr im Parlament....
    Ich fordere sofortige IQ Test in allen Landesparlamenten, dem Bundesparlament und natuerlich auch in dem Gottestaat im Vatikan....

    Freue mich schon auf die Ergebnisse
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#8 Linu86Profil
#9 Sebastian2000Anonym
  • 08.02.2011, 14:17h
  • Die wirkliche Zukunft wird der wie im Film Demolition Man immer ähnlicher.

    Bald haben wir alle nen Chip im Arsch, werden rund um die Uhr mit Kameras überwacht und küssen und sex (....Flüssigkeitstranferaktivitäten) sind verboten.

    Wie zum Teufel benutzt man die 3 Muscheln ;)
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil