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Der britische Popsänger James Blunt hat sich in einer amerikanischen Talkshow als schwul geoutet - scherzhaft bis scherzkekshaft. Als es im Gespräch mit der amerikanischen Talkshowmasterin Chelsea Handler um Lügen auf Twitter ging, sagte er in der Sendung vom Mittwoch: "Ich habe mich auch letzte Woche als schwul geoutet, was keine Lüge war". Um sich sofort zu korrigieren: "Es war eine Lüge. Es war eine Lüge."

Auf den Einwand der Moderatorin, jeder sei gelegentlich mal schwul, sagte er: "Ich ging auf ein Internat, wo ich für zehn Jahre meines Lebens eine Menge Männer zusammen hatte" (was die genaue Übersetzung eines misslungenen Satzes ist). Dann sei er der Armee beigetreten, um mit anderen Männern zusammen zu sein. Er habe keine Wahl gehabt: "Ich habe die Seife fallenlassen, es ist einfach passiert."

Worauf die Moderatorin einbrachte, dass der Sänger mittlerweile auf Ibiza lebe, eine Insel, die doch recht schwul klinge (!) Er schreibe ja auch recht schwule Musik, sagte Blunt darauf ironisch.

James Blunt hat seit seinem weltweit erfolgreichen Debüt-Hit "You're beautiful" 2004 drei Alben veröffentlicht, die sich international gut verkauften: "Back to Bedlam", "All the Lost Souls" und "Some Kind of Trouble". Zuvor hatte er in der Armee Karriere gemacht, er machte seine Ausbildung bei der Royal Military Academy Sandhurst und wurde Offizier der Life Guards, diente mit seinem Regiment im Rahmen der KFOR im Kosovo und nahm auch an der Beerdigung von Queen Mum am 9. April 2002 teil. In seiner Jugend lebte er zehn Jahre in Soest, sein Vater diente beim Army Air Corps.

Blunt ist in seinem Heimatland aber recht unbeliebt. Einige Engländer nutzen seinen Namen gar als Rhyming Slang für das schlimmste Schmipfwort der Sprache. Denn der vermeintliche Indie- und Pop-Boy ist ihnen viel zu "posh", zu schnöselig und hochnäsig. Und, wie viele Vorbilder aus der Oberklasse mit Privatbildung, auf anstrengende Weise zu dumm. (nb)


Die BBC machte sich mit Bildern des jungen James Blunt über den "poshen" Sänger in der Sendung "Almost famous" lustig.



#1 ChristophAnonym
  • 10.02.2011, 23:02h
  • Bitte keine China-Reissäckesprüche bringen, auch wenn die hier angebracht wären ^
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#2 MichaelTh
#3 GeorgFalkenhagenProfil
  • 11.02.2011, 00:52hBremen
  • Ich finde es ausgesprochen geil, wenn Heten schwul sein wollen und meines Erachtens schadet es der Bewegung keinesfalls, wenn sie uns anpassen. Sie dürfen dabei sogar "witzig" sein.

    Wer zuletzt lacht ...
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.02.2011, 10:10h
  • Es ist schon erstaulich, wie James Blunt mit dem Thema "Schwulsein" kokettiert. Das war ja auch bereits bei Robbie Williams und James Franco der Fall.
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#5 herve64Profil
#6 Daniel StevensAnonym
  • 15.02.2011, 00:50h
  • Ich hab das Interview in der Show gesehen und frage mich nach dem Artikel hier ob gerade Sommerloch ist...?!?

    Also jetzt mal sorry das Interview war sehr witzig und auch wenn ich die Musik von ihm nicht mag finde ich es schon ziemlich derb ihn hier so "in die Pfanne zu hauen" nur weil er n Scherz gemacht hat....

    Wohlgemerkt über seine EIGENE sexuelle Gesinnung. Verstehe nicht wie man das als Schwulenwitz auffassen kann.

    Naja, man kann sich ja anscheinend über alles aufregen... So ohne Sinn und Verstand... *fail*
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