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Szene aus dem Film "Mein Leben in Rosarot" über das Schicksal des Jungen Ludovic, der viel lieber ein Mädchen wäre

In der schwedischen Stadt Jonköping wurde ein weiblich wirkender Junge von Mitschülern mit einem Messer am Hals verletzt.

Der 6-jährige Oskar sei bereits seit längerer Zeit in seiner Vorschulgruppe gemobbt wurden, berichtete die Tageszeitung "Jönköpings-Posten". Wegen seiner Vorlieben für rosafarbene Kleidung, Ballett und Nagellack sei er von seinen Spielkameraden wiederholt ausgeschlossen, schikaniert sowie als "schwul" und "Mädchen" bezeichnet worden.

Als vorläufiger Höhepunkt des Dauer-Mobbings wurde Oskar von seinen Mitschülern in der vergangenen Woche mit einem stumpfen Messer am Hals verletzt. Als Reaktion meldeten die Eltern ihren Sohn bei einer anderen Vorschule an und meldeten den Vorfall der Schulaufsichtsbehörde.

Besonders ärgert sie, dass sie nur von ihrem Sohn über die Messerattacke informiert wurden, nicht aber von der Vorschule, die lediglich von einem "kleinen Vorfall" sprach.

"Ich möchte mein Kind nicht auf einer Schule haben, die einen Messerstich als ‚kleinen Vorfall' einordnet", sagte Oskars Mutter der "Jönköpings-Posten". (cw)



#1 herve64Profil
  • 12.02.2011, 12:41hMünchen
  • Also, Schweden wird mir langsam mehr als suspekt: jede Frau kann dort bereits dann geltend machen, "vergewaltigt" worden zu sein, wenn sie allein mit dem Verlauf des sexuellen Aktes nicht zufrieden gewesen ist, auch wenn er nachweisleich auf freiwilliger Basis stattfand, aber einem 6-Jährigen Jungen wegen seiner Vorliebe für rosa Klamotten ein Messer an den Hals zu halten, gilt als "kleiner Vorfall".

    Hallo? Geht' s noch?
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#2 GeertAnonym
#3 ÅkeAnonym
  • 12.02.2011, 13:26h
  • Klar, Jamaika nordisch. Die Gemeinde wird durch eine "Collaboration of Engineering" regiert. Das ist eine Allianz aus Konservativen, Christdemokraten, Zentrumspartei, Liberalen und Grünen. Zusammen haben sie eine Mehrheit im Gemeinderat.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.02.2011, 14:04h
  • Nicht nur die Erwachsenen, sondern auch Kinder können sehr grausam sein. Das hat der Vorfall in Jonköping leider wieder bewiesen!
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#5 woodyfireAnonym
  • 12.02.2011, 14:31h
  • ich bin froh das in mein schwulen freundeskreis keine tunten und transen habe ich mag für kumpel echte jungen und zum figgn echte jungen. transen sind wie mädchen aba tunten auch voll mit ihren nagelack und hände komisch halten aba darum verletzt man kein ihr pissblagen!
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#6 marley
  • 12.02.2011, 14:50h
  • Echt heftig und traurig sowas,jetzt werden schon 6-jährige opfer von homophobie,unglaublich!!!bin sprachlos!!!!
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#7 eMANcipation*Anonym
  • 12.02.2011, 15:31h
  • Nun bilde sich niemand ein, dass es bei uns weniger gewalttätig zugeht.

    Bekanntermaßen schafft die Politik hierzulande noch viel, viel bessere Voraussetzungen für Homophobie.

    "Schwul" ist bereits für Vorpubertierende das Schimpfwort Nummer eins.

    Die Politik schafft die Rahmenbedingungen und den Nährboden, religiöse Hassprediger und geistige Brandstifter liefern die moralisch-ideologische "Legitimation" und die Massenmedien transportieren es mit ihrem immer aggressiveren Heterosexismus, der jede Abweichung zum kommerziellen und damit - gerade in der Wahrnehmung junger Menschen - sozialen Tod werden lässt, in pseudomodernem Anstrich so wirkungsvoll wie nie zuvor.

    Kinder haben fast keine Chance mehr, sich diesem Müll zu entziehen und sich wirklich frei und unbefangen zu entdecken und auszuleben.

    Leider merken die meisten Schwule aber gar nicht mehr, was um sie herum eigentlich abläuft.
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#8 WitchofHope
  • 12.02.2011, 17:29h
  • Mich ärgert dabei, dass sie den Jungen von der Gruppe entfernten, anstatt die Übeltäter zu entfernen. Was für ein Signal gibt das? Es ist okay, Menschen die "anders" sind, zu mobbeb und zu verletzen.
    Ich hätte die Vorschule und die Schulbehörde wegen Verletzung der Aufsichtspflicht angezeigt. So ein Verhalten ist nicht tolerierbar!!!!!!
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#9 vingtans
  • 12.02.2011, 17:56h
  • ich hab im kindergarten immer "heiraten" gespielt, und dabei mit vorliebe andere jungs gehelicht...ich war mir meiner sexualität schon immer bewusst, und meinen eltern war sie auch ziemlich früh klar....ich hatte leider nie ein melodramatisches "mama, ich bin schwul" outing^^

    der arme knirpws, ich hoffe in der neuen vorschulklasse darf er die prinzessin sein die er sein möchte.
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#10 daVinci6667
  • 12.02.2011, 17:57h

  • Antwort an #7 eMANcipation "Leider merken die meisten Schwule aber gar nicht mehr, was um sie herum eigentlich abläuft."

    Das stellt man leider immer wieder fest. Für viele von uns scheint die Welt schon in Ordnung zu sein, da wir im Vergleich zu früher etwas weniger oder einfach subtiler diskriminiert werden. Dieses Verhalten dient als Selbstschutz die ständig allgegenwärtige Diskriminierung besser zu ertragen.

    Zum Fall des Jungen in Schweden ist das Verhalten der Erzieher zu verurteilen. Grundsätzlich aber ist Schweden tatsächlich weltweit ein Vorbild in Sachen GLBT-Rechte. Der Vorfall zeigt aber auch dort immer noch eindeutiges Verbesserungspotential.

    Zum Glück scheint der Junge eine sehr gute und aufmerksame Mutter zu haben. Seine Vorliebe für Nagellack und sein angeblich "weibliches" Verhalten deuten nämlich darauf hin, bisher nicht durch Sätze wie "für ein Junge gehört sich das nicht" oder ähnliches, in seiner Entwicklung beeinflusst worden zu sein.
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