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Kommentare zu:
Großbritannien: Kommt die Ehe-Öffnung für Homo-Paare?


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.02.2011, 16:18h
  • Da sieht man einmal, was unsere Bundesregierung von Großbritannien noch lernen kann! Dort stellt sich die Koalition aus Konservativen (Tories) und den Liberaldemokraten nicht so dilettantisch an!
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#2 jungwolfAnonym
  • 13.02.2011, 16:33h
  • Wie war das noch? Wenn in Saudi-Arabien die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet wird, dann wird auch die deutsche Regierung "mal überlegen"...
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#3 FloAnonym
  • 13.02.2011, 16:36h
  • Wenn wirklich der Unterschied zwischen civil partnership und Ehe wegfallen würde und es nur noch eine Ehe für alle gäbe, wäre das ein großer Fortschritt für Großbritannien!!

    Damit würde GB im 21. Jahrhundert ankommen und es Staaten wie Belgien, den Niederlanden, Spanien, Kanada, etc. gleichtun.

    Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das ohne Abstriche klappt! Für unsere britischen Brüder und Schwestern, aber für uns, denn je mehr Staaten die Ehe erfolgreich öffnen, umso mehr gehen den Homohassern wie unserer schwarz-gelben Bundesregierung die Argumente aus, warum man uns weiter diskriminieren muss.
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#4 no lords neededAnonym
  • 13.02.2011, 17:14h
  • gleiche rechte für alle, logisch.

    kirchlich heiraten?

    welcher halbwegs freie, aufgeklärte mensch im 21. jahrhundert braucht und will das?
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#5 zeitAnonym
  • 13.02.2011, 17:18h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • "Dort stellt sich die Koalition aus Konservativen (Tories) und den Liberaldemokraten nicht so dilettantisch an!"
    Dann schau Dir mal die Umfrage der Liberalen an, die sind von 23% auf unter 10% abgestürzt. Ihre Handschrift war bisher wenig bis gar nicht zu erkennen (vor allem die Erhöhung der nachgelagerten Studiengebühren dürfte sie massiv geschwächt haben).
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#6 Julek89
  • 13.02.2011, 18:19h
  • Naja, also, auch "schon" heute hat unsere "Regierung" keine wirklichen Argumente für die bestehende Diskriminierung...
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#7 SebiAnonym
  • 13.02.2011, 18:20h
  • Antwort auf #4 von no lords needed
  • Ich selbst brauche auch keine kirchliche Hochzeit.

    Aber ich fände es schon cool, wenn man die Kirche zwingen würde, auch Homopaare zu heiraten... Deren Gesichter würde ich gerne sehen.

    Man könnte das z.B. wenn man beim AGG den Kirchen keine Ausnahmen zubilligen würde. Ein Antidiskriminierungs-Gesetz, das bestimmten Gruppen explizit Diskriminierung erlaubt, führt sich natürlich selbst ad absurdum. Aber Union und FDP weigern sich ja vehement gegen ein echtes Antidiskriminierungs-Gesetz ohne Ausnahmen, das seinen Namen auch verdient.
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#8 jojoAnonym
  • 13.02.2011, 19:33h
  • die öffnung der ehe in GB wäre natürlich prima. ich möchte zwar selber nicht heiraten, aber ich denke doch, dass von einer _echten_ juristischen gleichstellung alle schwulen und lesben indirekt profitieren würden. es wäre ein wichtiges gesellschaftliches signal, das sich von dem aktuellen "ein bisschen gleichheit" deutlich unterscheiden würde. derzeit erleben wir ja, wie bei jedem weiteren trippelschrittchen die homophobe front wieder ihre hirnrissigen scheinargumente unters volk jubelt. damit wär's dann endlich mal finito.

    was mir bauchgrimmen verursacht, ist, dass hier wieder mal einer glaubensgemeinschaft erlaubt wird, sich in zivilrechtliche angelegenheiten direkt einzumischen. wie kann man nur religiösen funktionären zivilrechtliche aufgaben übertragen?

    ich erinnere mich dunkel, dass die schwedische kirche damals vor die wahl gestellt wurde, entweder alle homopaare ohne zu mucken ebenfalls zu verheiraten oder insgesamt das recht zu verlieren, überhaupt rechtlich bindende trauungen durchzuführen. sie hat sich für die homotrauung entschieden.

    die andere variante wäre mir persönlich lieber gewesen, und das wäre sie auch in großbritannien. ich hoffe, die lassen sich nicht darauf ein, dass die anglikanische kirche selber entscheiden darf, wen sie traut und wen nicht!

    zumindest dieses problem haben wir in deutschland zum glück nicht...
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#9 eMANcipation*Anonym
  • 13.02.2011, 20:10h
  • Antwort auf #8 von jojo
  • Immerhin führen uns diese Vorgänge vor Augen, welch reaktionärem Konstrukt des Zusammenlebens wir hinterrennen, wenn sich unsere Forderung nach "Gleichberechtigung" in erster Linie auf die "Ehe" richtet.

    In Wahrheit muss es darum gehen, ALLE Formen des Zusammenlebens, alle Formen von Familie - also dort, wo Menschen für einander da sind - "gleichzustellen". Hinsichtlich steuerlicher Vergünstigen bedeutet das insbesondere und so schnell wie möglich: dort, wo Kinder sind! Und zwar völlig egal, in welcher Konstellation!
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#10 anonymusAnonym
  • 13.02.2011, 22:18h
  • "Die neue Koalitionsregierung aus Liberaldemokraten und den bisher homophoben Konservativen hatte bereits am Freitag Pläne vorgestellt, wonach Personen beantragen können, dass ihre Verurteilungen wegen homosexueller Handlungen aus früheren Zeiten gelöscht werden können. (nb)"

    Warum müssen diese Personen die Löschung ihrer Verurteilungen erst beantragen???
    Das sollte automatisch gemacht werden!
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#11 jojoAnonym
  • 13.02.2011, 22:23h
  • Antwort auf #9 von eMANcipation*
  • ja, absolute zustimmung!

    selbst ich ertappe mich manchmal dabei, mich in den sog der eheforderung mehr hineinziehen zu lassen als nötig, insofern bin ich dankbar für deinen zwischenruf.

    natürlich ist die forderung nach eheöffnung ein zweischneidiges schwert. wenn wir uns zu sehr auf diese forderung konzentrieren, besteht immer die gefahr, dass dabei wichtige andere forderungen unter den tisch fallen (es gibt ja mittlerweile schwule, die gar nicht mehr wissen, welche forderungen es da überhaupt noch geben könnte). und natürlich darf nicht aus dem blickfeld geraten, dass die familienpolitik einer generellen reform bedarf.
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#12 sylviafeeProfil
  • 13.02.2011, 23:52hBerlin
  • Antwort auf #9 von eMANcipation*
  • mit dieser egal in welcher konstellation bin ich etwas vorsichtig.
    Es geht dann in der hauptsache darum, wo sind kinder und die gebärenden frauen auch genügend abgesichert.
    Mir lag mal ein Konstruckt vo in dem viel partnerei möglich war und der mann z.b. sich einfach aus der sache herausziehen konnte ohne irgendwelche
    verpflichtungen.
    Das bedeutete die frau wurde mit dem kind sitzengelassen. Diese Konstellation würde ich ablehnen.
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#13 Katrin
  • 14.02.2011, 11:24h
  • Hier geht es um die Gleichstellung der Kirche mit den Ämtern. Die Homoehe ist ja bereits möglich, durfte aber von den Kirchen nicht vollzogen werden, was die Kirchen diskriminiert, da Kirchen traditionel Amtshandlungen, unter anderem auch die Eheschliessung, durchgeführt hat. Damit gewinnen die Kirchen Terretorium und wer sich als homosexuelles Paar trauen lassen will, solls dann halt in Gottes Namen auch bezahlen. Da die Kirchen in UK kein Geld direkt von Staat beziehen ist die Mitgliedschaft in einer Kirche (unser Kirchensteueräquivalent) entsprechend teuer. Der Papst ist natürlich traurig, weil die RKK in selbstgewählter Isolation natürlich keine Ehen schliessen will und somit die, der RKK noch verbliebenen, schwulen Schäfchen zum Wettbewerb überlaufen. Hat sich also der ganze Aufwand der Papstreise nach UK nicht gelohnt. Egal, ist nicht schlimm, wir bezahlen es ja mit unserer deutschen Einkommensteuer.
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#14 stromboliProfil
  • 14.02.2011, 13:01hberlin
  • Antwort auf #12 von sylviafee
  • ich frag mich wo die emanzipation der frau gebliueben ist , wenn immer wieder dieser sicherheitskontrakt eingefordert wird.

    Es im nachkriegsdeutschland nie ein wirkliches "sitzenlassen der frau gegeben.. dazu war der gesetzgeben viel zu erpicht ein konservierendes paarsystem zu garantieren.
    Wenn die männer ( und von zeit zu zeit auch die frauen!) der "verantwortung" der kinderaufzucht sich entledigten, führte die zwar zu engpässen aber, wäre eine frau-kind gemässe politik betrieben worden, wäre der verlusst des samenspenders als ernährer ohne folgen geblieben. So wurde die frau für das gesellschaftspolitisch erwartete ausharren in ehe - famile bestraft.
    Die heutige rechtssprechung hat nicht den blick auf ehe-familie geändert , sondern nur die beteiligten gleichgestellt.. wohl teils aus einsicht, das frau nicht allein schulig die last tragen sollte, wohl auch , weil der staatssäckel leer!

    Deshalb: nötig wäre ein neues gesellschaftkonstrukt, in dem kinderkriegen für die frau nicht eine vorstufe der altersversorgung darstellt, weshalb auch so in die ehe hineingedrängt wird... , sondern eine , der frau wirklich freie ,unbeeinflusste entscheidung sein kann/sollte.

    Ein gesellschaft, die kindergrippen , kindergärten und ganztagsschulen ihrem nachwuchs anbietet, bietet auch der frau den ihr gemässen raum an unabhängigkeit vom manne.
    Das würde ebenso das geschlechterverhältnis verändern.. folge: auch homosexualität bekäme eine neue , GLEICHWERTIGE bewertung und einbindung!

    de.wikipedia.org/wiki/Waheed_Alli
    ...
    der mann hat mich interessiert
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#15 jojoAnonym
  • 14.02.2011, 14:08h
  • Antwort auf #12 von sylviafee
  • schwer, zu deinem beispiel was zu sagen, wenn du nicht mehr details nennst. aber ich denke, auch eine "sitzengelassene" mutter hätte etwas davon, wenn man das geld, das heute an kinderlose paare als vorauseilender dank für eine rein hypothetische kinderaufzucht gezahlt wird, u.a. an sie und ihr kind umverteilt.

    40% aller ehen, die vom ehegattensplitting profitieren, sorgen nicht für kinder.

    ich finde es berechtigt, auch die gegenseitige verantwortung kinderloser paare irgendwie zu fördern, aber hierfür wären m.e. andere regelungen sinnvoller als ehegattensplitting und "familienzuschlag" für alle - also auch kinderlose - paare. an erster stelle sollte die gleichberechtigte förderung aller kinder stehen.
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#16 sylviafeeProfil
  • 15.02.2011, 20:46hBerlin
  • Antwort auf #15 von jojo
  • an allersrster stelle sollte die eigenverantwortung beider elternteile stehen.
    Leider entziehen sich immer noch zuviele männer jeglicher verantwortung.
    So dass die frauen nicht nur die erziehung auch die finanzielle bürde haben.

    Der Staat soll natürlich immer erziehende unterstützen aber auch darauf achten dass sich keiner seiner verantwortung entzieht.

    Deswegen bin ich auch für ein freieres adaptionsrecht.
    Natürlich darf es kein ehegattensplitting für kinderlose paare geben.
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#17 sylviafeeProfil
  • 15.02.2011, 20:53hBerlin
  • Antwort auf #14 von stromboli
  • es wird nur ein emanzirpiertes gesellschaftsleben geben wenn es dem mann genauso schwer gemacht wird wie der frau sich ihren pflichten zu entledigen bumsen, schwängern, dann abhauen ist heute nicht mehr.
    Auch ist Verhütung nicht allen Sache der Frau.

    Geschmacklos zu sagen

    Es im nachkriegsdeutschlan d nie ein wirkliches "sitzenlassen der frau gegeben.. dazu war der gesetzgeben viel zu erpicht ein konservierendes paarsystem zu garantieren.

    son stuss hätte ich nun von dir nicht erwartet warum ist denn das scheidungs und unterhaltsgesetz weit nach dem Kriege geändert worden wie wurde die alleinerziehende denn gebrandmarkt im Nachkriegsdeutschland.

    Du hast mich entsetzt mit deiner dummen sichtweise
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#19 stromboliProfil
  • 20.02.2011, 11:06hberlin
  • Antwort auf #17 von sylviafee
  • deinen beitrag erst jetzt entdeckt.. filmfestspiele füllten die tage...
    Zuallererst einmal eine entschuldigung für das schlampige posten meinerseits! Ich gebe zu , etwas locker aus der hüfte geschossen mein beitrag #14...
    unachtsam und misslich inbesondere der satz: ...-- Es im nachkriegsdeutschland nie ein wirkliches "sitzenlassen der frau gegeben habe"..--, womit ich mich hierfür entschuldige! Natürlich hat der staat diese frauen sitzen gelassen, weil erpicht ein konservierendes paarsystem zu garantieren.. so hätte der satz lauten müssen!
    Insbesondere weil selbst ich bin produkt dieser nachkriegsgeneration bin, die frauen , welche unverheiratet zu kindern gekommen, keine chancen gaben..; meine leibliche mutter zeugte mich mit einem amerikanischen soldaten der sie dann "sitzen" ließ..ergo ließ sie auch mich sitzen...
    weiß also wovon die rede ist! Gerade deshalb ein dummer ausrutscher meinerseits!

    ok:
    Um was es mir ging/geht, ist das selbstverständnis der frau, dass sich trotz (!) ansätze der emanzipation und befreiung vom vormundschaftgehabe des mannes, nicht aus der rolle der einfordernden versorgung hat lösen können!
    Weiterhin wird die "gemeinschaftliche verantwortung " postuliert ohne den eigentlichen sinn gemeinschaft an sich selbst und am kinde zu definieren.. brauchts eigentlich diese "gemeinschaft", oder ist die nur das trojanische pferd im geschlechterkampf...
    am ende die frau modifiziert wieder in ihrer, ihr zugewiesenen rolle gerecht wird.

    Da werden strukturen formuliert , die eigentlich überholt , nun „reformiert" und den modernen „bedürfnissen angeglichen“ die altbackene idylle fortschreibt!

    Macht es dich nicht nachdenklich, wie verbissen um die werte "familie " gekämpft werden, diskriminierende gesetze, die bisher nur einen teil ( vormals männer, heute teils frauen wenn z.b.um scheidungsfolgen geht.., siehe diskussionen um sorgerecht! ) der beteiligten verantwortlichen schützte, nun angeglichen werden in "gemeinsamer verantwortung", ohne dabei ein vieleicht viel wichtigeres konzept von eigenverantwortlichkeit zum maß der zu klärenden dinge zu machen.

    Du zitierst richtigerweise die neue rechtssprechung, die eben diese meine sichtweise zementiert!

    Ich will den frauen mit ihrer geschichte der abhängigkeiten von patriarchalen rollenverständnissen nicht zu nahe treten, aber stelle fest; auch hier herrscht bequemliche versorgungsmentalität!!
    Ähnlich wie wir schwuppen im gleichstellungstaumel, wird hier nur noch um angleichung im sinne erhaltender werte "gerungen".
    So auch das "versorgungsrecht" ein ausbeutendes im ausbeuterischen system bedeutet...; wie du mir, so ich dir!
    Das dabei nicht nur mädchen sitzengelassen werden sondern auch jungens reingelegt, wird nicht ins auge gefasst, sondern gehört zur legendenbildung der postemanzipativen frau!

    Um mal auf den vorwurf des bumsen.. schwängern und dann abhauen einzugehen:
    Sichtlich wird hier eine derjenigen grenzwerte angesprochen die die geschlechterkonflikte andeutet: sexualität als fortpflanzung und damit eingebunden in erhaltungsregeln, und sexualität als lustprinzip...

    Wenn gefickt wird ( hier nicht ausweichen.. darum geht’s nämlich!) sind ZWEI beteiligt!
    Wobei offensichtlich unterschiedliche erwartungshaltungen existieren.
    Sicher ist die forderung berechtigt die verhütung, wenn gewollt nicht nur der frau zu überlassen, aber es ist auch ebenso überflüssig vom mann besondere "vorsichten zu verlangen die einseitig sind: beisde müssen , wenn sie nicht kinder wollen den selben prozess der "verantwortuung" vollziehen.
    Reden wir dann über die technik die hierzu anzuwenden ist in einem anderen zusammenhang!
    Das es nicht so funktioniert wie du forderst hat wohl vielschichtigere gründe als hier beschrieben.
    Wäre nicht eine, ihrer stellung sich bewusste frau, eher in der lage eine schwangerschaft zu verhindern oder zum abbruch zu bringen.. wenn nicht ihr ambivalentes verhältnis zum mann als (möglicher) erzeuger ihrer kinder, mit/ernährer der selben, versorger und witwengeldgarant, sie frühzeitig zum unreflektierten umgang mit mann tendieren lässt.. beobachten wirs nicht im heterogeschlechterfleichmarkt am wochenende...?
    Lies mal hierzu texte von frühschwangeren teenagern über ihre erfahrungen in dieser welt.. und schau dich um in der erwachensen welt.
    Entsprechend die weiterhin dominate haltung der miniaturmachos , ihr "besitzanspruch..." modifiziert, aber längst nicht aus der welt!
    Ich halte das gesamtverhalten der heutigen frauen als fatalen fehler der frauen ,weil sie ihre emanzipation nie wirklich zu ende gedacht und realisiert zu haben! Sie leben eine scheinemanzipation, die ihnen unbahängigkeiten vorgaukelt wo keine vorhanden ist!

    These:
    Die emanzipierte frau gibt es in der gesamtheit der weiblichen bevölkerung nicht (!) , sondern es gibt eine bürgerliche vorstellung von verteilten rollen um die gerungen wird. Dabei ist mehrheitlich der versogungsaspekt bei frauen weiterhin im vordergrund der/ihrer entscheidungen.
    Es genügt ein blick darauf wie familien „geplant werden“, wobei prozentual die kinder in der mehrheit sind , die zufällig oder ungewollt gezeugt sind! Darüber gibt es untersuchungen und man kann die „erkenntnisse“ in der überforderung der einzelnen, wie als paare erziehenden beobachten.
    Was also als bürgerliches ideal propagiert wird , die paarplanung , ist eine chimäre postmoderner rückgewandheit.

    Unser streitpunkt: du forderst die bedingungslose beiderseitige „zahl-verantwortung „ fürs kind, ich fordere ein aufhören mit diesem herkunftsunsinn!
    Für mich heißt dies:
    Ist kind unerwünscht als ergebnis beiderseitiger lust, muss eine klärung herbeigeführt werden, die nicht auf kosten eines der beiden beteiligten stattfindet! Weder auf der der frau, als der des mannes!
    Dies bedeutet die völlige freigabe der entscheidung der frau über ihren körper, ihren willen auszutragen oder nicht! Ohne wenn und aber!
    Entscheidet sich jedoch die frau auszutragen, sollte/muß ihr in der gesellschaft ein rahmen geboten werden, der es ermöglicht kindeserziehung, ernährung und eigenes berufliches fortkommen zu gewährleisten, die frei von ansprüchen gegenüber einer weiteren person ist, aber gestützt ist von der gesamtheit der gesellschaft! Also nicht nur die rolle der "mutterUtopie denken, um sie zu leben, sondern sie auch mit vernüftigen inhalten füllen!
    Gruß stefan!
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