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Samenspenden im fernen Australien: Für sieben mal den "Willi reiben" bietet eine Samenbank einen zweiwöchigen Urlaub downunder im Wert von 4.000 Euro an.

Der gemeine Mann hat wohl schon hunderte Urlaube in der Kloschüssel heruntergespült: Denn anstatt sich zu Hause alleine die Möhre zu schrubbeln oder mit Freunden Kekse im Sauerland zu wichsen, kann sich der Besitzer eines "Druckventils" rechtshändig nach Australien vorarbeiten. Die Samenbank Reproductive Medicine in New South Wales bietet nämlich einen zweiwöchigen Urlaub inklusive Flug für gewisse Dienste an: Der willige Mann zwischen 15 und 40 muss alle zwei Tage eigenen Samen abliefern, den Rest der Zeit kann er - das natürlich freiwillig - unter der Sonne Australiens balzen.

Nach einer sechsmonatigen Prüfung haben die Behörden das Pilotprojekt gestattet. Grund ist der akute Samenspendermangel downunder. Denn nach einer Gesetzesänderung müssen sich Spender dort registrieren lassen. Ab dem 16. Lebensjahr haben die Nachkommen dann ein Anrecht zu erfahren, wer ihr biologischer Vater ist. Daraufhin brach die Spendenbereitschaft ein. Länder wie Österreich, Schweden und die Niederlande haben ähnliche Regelungen und daher ebenfalls Nachschubprobleme. Der australische Weg scheint daher auch für sie verlockend.

Bisher hat Reproductive Medicine Anzeigen in einer Uni-Zeitung im kanadischen Calgary geschaltet, woraufhin die Klinik mit hunderten Bewerbungen überschwemmt wurde - auch aus entfernten Ländern wie der Ukraine, Russland und Japan. Neben Flug und Hotel gönnt die Samenbank dem Spender auch ein tägliches Taschengeld von 150 australischen Dollar (rund 90 Euro). Der Urlaub hat einen Gesamtwert von 7.000 Dollar (4.000 Euro). Das sind 570 Euro pro "Molchwürgen". (jw)

26. Juli 2004



#1 jonathanAnonym
  • 14.08.2004, 01:32h
  • so weit ist es also gekommen... und was für ansprüche kann das kind dann stellen?
    falls man da "sauber" bleiben kann:
    nichts wie ab in den urlaub - wer kommt mit :-)?!
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#2 fredAnonym
  • 28.08.2004, 23:17h
  • schade geht nur bis 40, habs schon überschritten, aber
    Mäxchen reiben ist immernoch aktuell
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#3 SuperboychenAnonym
  • 21.11.2004, 11:53h
  • oh mein gott.. sieben mal? is ja wie bei schneewitchen und den sieben freiern löööl aba klingt net schlecht.. :o)
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#4 MichaelAnonym
  • 14.12.2004, 17:38h
  • 7mal in 14 tagen? Man....da bleiben ja noch locker 35 Ladungen für nette Australier übrig. ;-)
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#5 Timmeey Anonym
  • 30.07.2007, 01:54h
  • Hey das Angebot klingt verlockend ganz ehrlich
    Aber die so gezeugten Kinder haben mit 16 Jahren, das recht zu erfahren wer ihr Vater ist....
    Ist ja auch eigentlich ganz gut, aber wie sieht es dann mit Ansprüchen gegenüber dem Biologischen Vater aus?? Ok momentan wohl keine aber wie sieht das mit zukünftigen gesetzes änderungen aus?? Wer weiß was im zuge von Kultureller veränderung innerhalb von 16 oder mehr jahren alles geändert wird??

    Weil wird schon nen Grund haben warum die Einheiischen keine lust merh drauf haben
    Wenn es dort irgendeine Art von garantie geben würde das niemals ansrüche geltent gemacht werden könnten, dann wäre das nen super angebot aber das kann man eben nciht garantieren. Denn man kann keine Gesetzesänderungen Garantieren

    LG Tim
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#6 TimmeeyAnonym
  • 30.07.2007, 01:55h
  • Jetzt habe ich in der Aufregung meine eigentliche Frgae vergessen. Wo gibts dazu nen Link oder so für genauere Informationen

    LG

    Tim
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#7 MarvinAnonym
  • 11.01.2008, 22:03h
  • Das wäre doch echt ein super Angebot! Wenn es hier mal einen LINK zu dem anbieter geben würde, würde ich mich ernsthaft dafür melden!
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