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Hoffentlich färbt es nicht auf uns ab, dass wir schon zum zweiten Mal in dieser Woche über Teenie-Sternchen und Frisurenträger Justin Bieber berichten. Anlass ist ein Interview des 16-Jährigen mit dem US-Magazin "Rolling Stone", dessen Wortlaut ihm von einigen Blogs und Homo-Medien den Homophobie-Vorwurf einbrachte.

Auf eine Frage zur Homosexualität antwortete der weltbekannte Kanadier: "Es ist jedermanns eigene Entscheidung, das zu machen. Es betrifft mich nicht und es sollte auch andere Leute nicht betreffen." Wollte er sagen, Homosexualität sei eine freie Wahl, ein Argument, das von Homohassern gern verwendet wird? Das denken und verärgert einige.

Das amerikanische Blog "Queerty" hingegen rät, die Kirche im Dorf zu lassen. Der 16-Jährige habe sich unüberlegt ausgedrückt und habe doch wohl sagen wollen, dass jeder schwul sein dürfe und andere dies zu akzeptieren hätten. Die Medien reagierten auf eine Vorabveröffentlichung des "Rolling Stone", so wurde der genaue Wortlaut der an Bieber gerichteten Frage zunächst nicht bekannt. Letztlich ist sogar die Frage möglich, ob sich Prominente outen sollten - dann wäre die Antwort angemessen.

Allerdings äußerte Bieber in dem Interview auch Unbedachtes zum Thema Abtreibung: "Ich glaube nicht an Abtreibung. Es ist, als würde man ein Baby töten." Auf die Nachfrage, was mit einer Frau sei, die durch Vergewaltigung schwanger wird, antwortete er: "Ich denke, das ist richtig traurig, aber alles passiert aus einem Grund." Nach erster Empörung legte der "Rolling Stone" die folgen Sätze Biebers nach: "Ich weiss aber nicht, was dafür ein Grund sein könnte und ich war noch nie in einer solchen Situation. Deshalb kann ich das nicht beurteilen."

Queerty empfiehlt ihm eine bessere PR-Betreuung, vielleicht sollte man auch Journalisten empfehlen, einen 16-Jährigen nicht zu überfordern und ggf. umstrittene Meinungen näher zu erkunden und bei Bedarf nachzuredigieren - wie man es selbst oft bei Politikern tut.

Ohne das Wort Homosexualität zu erwähnen, hatte sich Bieber schon für Schwule und Lesben eingesetzt - mit einem Video zur "It get's better"-Kampagne (queer.de berichtete). Das ist für einen 16-Jährigen schon viel. (nb)



#1 Kind SEINer ZeitAnonym
  • 17.02.2011, 21:36h
  • Die pseudoliberale, in Wahrheit reaktionäre kapitalistisch produzierte Scheinglitzerwelt braucht ihre Verkaufstiere, ihre Bilder und vermeintlichen Vorbilder, an denen sich der möglichst dumpfe und uniforme Konsumismus aufhängen kann. Nur eines dürfen diese Botschafter der Unfreiheit nicht sein, schon gar nicht als Jugendliche: schwul!!!
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#2 DustinAnonym
  • 17.02.2011, 22:35h
  • Bieber ist vor ein paar Jahren durch seine selbst produzierten Youtubevideos im Kindesalter bekannt geworden und seit dem wurde er von Journalisten befragt ob er schon eine Freundin hätte, auf welche Frauen er steht usw. Seit seinem 13. Lebensjahr wird er von der Presse und seinem Management als heterosexueller Teenieschwarm gehandelt, deshalb wird er sich ( egal ob er hetero oder schwul ist) irgendwann eine Freundin suchen und ein Leben führen was das Management ihm vorgibt.
    Ich glaube nicht das er homophob ist, er kann nicht anders als unverkrampft mit diesem Thema umgehen. Das klappt höchstens bei Aktionen wie seinem It gets Better Video, die geplant und nicht spontan sind wie man an dem Rolling Stone Interview erkennt.
    Trotzdem gut das er das It Gets Better Video damals gemacht, als Jugendlicher kann er in der jugendlichen Zielgruppe mehr erreichen als die älteren Stars.
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#3 I.Ramos GarciaAnonym
  • 18.02.2011, 00:01h
  • & was, wenn Homosexualitaet eine freie Wahl sei? Jedermann kann auch, ob er will Karotten essen/nicht. Trotz alledem, de Bub ist nur 16!
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#4 h-e-t-e-r-r-o-rAnonym
#5 gniwerjProfil
  • 18.02.2011, 08:42hdortmund
  • ihr dreht auch (wieder) komplett durch oder?
    wenn man keine probleme hat macht man sich welche. und wenn man sich permanent über belanglosen quatsch ärgert, verzieht sich das gesicht irgendwann in 'ne äußerst unsympatische pose und bleibt so stehen. und auf seinem totenbett kann man dann rückblickend guten gewissens sagen, sein ganzes leben nur gemeckert zu haben und eigentlich nie glücklich gewesen zu sein..
    das kind ist 16 und 'n "star". der denkt was ihm die pr vorschreibt und nicht was er denkt;)
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#6 LucyAnonym
#7 chickAnonym
#8 FloAnonym
  • 18.02.2011, 10:36h
  • Das ist ein kleines Jüngelchen, das keine Ahung vom Leben und der Welt hat und der auch anscheinend nicht besonders intelligent ist.

    Was der sagt oder meint, interessiert außer ein paar kreischenden - und nicht minder dummen - Teenie-Mädchen niemanden.
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.02.2011, 13:04h
  • Justin Bieber ist noch in der Pubertät und wird als Erwachsener schon herausfinden, welche sexuelle Orientierung er einschlagen wird.
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#10 jojoAnonym
  • 18.02.2011, 13:29h
  • ich halte ja immer nichts von den ganzen "sack reis fällt um"-kommentaren. aber hier frage ich mich doch: wenn man eigentlich nicht mal genau weiß, was dieses unwichtige kind überhaupt gesagt haben soll, dann ist das trotzdem eine meldung wert, weil...?
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