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  • 19. Februar 2011, noch kein Kommentar

Ina singt über Trennungsschmerz, nervige Verehrer und die Anziehungskraft junger Männer

Drittes Album auf Hochdeutsch: Mit "Das wär dein Lied gewesen" erweist sich die Musik-Kabarettistin als messerscharfe Chronistin des Alltags.

Von Carsten Weidemann

Innehalten oder Stillsitzen passt nicht zu Ina Müller. Dabei könnte sie ihre Erfolge gemütlich auf dem Sofa genießen. Ihr Debüt-Album bei 105 Music - "Weiblich. Ledig. 40" - wurde gerade mit Platin ausgezeichnet. Das zweite Album "Liebe macht taub" hat kurz nach Veröffentlichung Gold-Status erreicht. Ihr plattdeutsches Album "Die Schallplatte - Nied opleggt" konnte sich ebenfalls hoch in den Charts platzieren.

Das dritte hochdeutsche Album "Das wär dein Lied gewesen" setzt da an, wo "Liebe macht taub" aufgehört hat. Ina singt ohne Filter über Trennungsschmerz, nervige Verehrer und die Anziehungskraft junger Männer - kurz über den ganzen Zyklus des Lebens und der Liebe. 13 Songs über 13 Männer und Frauen, die in ihrem Leben irgendeine Rolle spielen oder gespielt haben.

Träumerische Balladen, mitreißender Pop

Ina Müller beweist mit diesem Album wieder einmal ihre hervorragenden Qualitäten als messerscharfe Chronistin des Alltags und schafft es mit überraschenden Blickwinkeln neue Perspektiven zu schaffen. Ihre Song-Juwelen verpackt sie in träumerische Balladen, mitreißenden Pop oder Anklängen von Country-Rock.

Zusammen mit den renommierten Textern und Musikern Frank Ramond und Alexander Zuckowski zeigt Ina Müller jedes Mal: Niemand schlägt eine perfektere Brücke zwischen gehaltvollen Texten, viel Gefühl und trockenem Humor als sie. Bei ihr reimt sich nicht einfach Herz auf Schmerz, die Texte sind wunderbar eingängig - und voller kleiner Widerhaken.