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Wainwright (l.) und Partner (Bild: David Shankbone / Wikipedia / by/3.0)

Schon wieder schwules Vaterglück: Nach Elton John und Ricky Martin hat nun auch der Singer-Songwriter Rufus Wainwright (37) ein Kind durch eine Leihmutter bekommen.

Bereits am 2. Februar wurde in Los Angeles Viva Katherine Wainwright Cohen geboren, wie der Sänger auf seiner Homepage bekannt gab. Biologische Mutter ist Lorca Cohen, sie ist die Tochter des Singer-Songwriters Leonard Cohen und im Nachnamen des Mädchens verewigt. Es könnte zu einem musikalischen Genie heranwachsen.

Wainwright will Viva Katherine mit seinem Freund und "stellvertretenden Vater" Jorn Weisbrodt aufziehen. "Der kleine Engel ist gesund, vermutlich glücklich und definitiv sehr sehr hübsch", so Wainwright auf der Webseite.

Der kanadisch-amerikanische Sänger, der seit fünf Jahren mit dem Deutschen Weisbrodt zusammenlebt, "möchte jedem eine digitale Zigarre anbieten und die kleine Lady mit einem französischen Zitat aus seinem Lieblingsfolksong, 'A La Claire Fontaine', begrüßen", heißt es weiter auf der Webseite. Das Zitat heißt: "Il y a longtemps que je t'aime, jamais je ne t'oublierai."

Damit reit sich Wainwright ein in eine Reihe von Prominenten, die Kinder aufziehen. Zu Elton John und Ricky Martin, die ebenfalls auf eine Leihmutterschaft setzten, hatte sich erst vor wenigen Tagen die Schauspielerin Cynthia Nixon gesellt, deren Partnerin Christine Marinoni einen Jungen zur Welt brachte (queer.de berichtete). (nb)



#1 KevAnonym
#2 julian21
#3 anonymusAnonym
  • 20.02.2011, 00:36h
  • Oh Nee, nicht schon wieder die Leihmutternummer ...
    wenn schwule Männer oder lesbische Frauen unbedingt Kinder haben wollen sollen sie sie doch auf natürlichem Wege "machen".

    Wieso wollen die alle Kinder haben und "norm-ale" bürgerliche Familien nachahmen???
    Es gibt gerade für "uns"viele kreative Möglichkeiten uns in der Gesellschaft zu engagieren, mitzumischen, sie bunter zu machen.

    Wenn die Natur, wenn Gott gewollt hätte, hätte er "uns" alle hetero und alle zeugungsfähig gemacht.
    Aber in Matthäus 19 Vers 12 werden drei Arten von Menschen beschrieben, die "nicht" zur Ehe geschaffen sind - die sind zu anderen Dingen geschaffen.
    Seid euch eurer Individualität bewusst und ahmt nicht andere nach bloss um beweisen zu können daß ihr genauso bürgerlich und "gesellschaftstauglich" sein könnt.
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#4 GeertAnonym
  • 20.02.2011, 08:01h
  • Ein Kind hat einen Anspruch auf Vater UND Mutter! Wenn schwule oder lesbische Paare ein Kind aus einem Waisenheim adoptieren, so ist es natürlich besser für das Kind, es wächst bei einem gleichgeschlechtlichen Paar auf als dass es im Waisenheim groß wird. Dass aber ein schwules Paar ein Kind sozusagen "in Auftrag gibt" und diese Leihmutter in den meisten Fällen dafür bezahlt (in diesem konkreten Einzelfall mag es ohne Geld geregelt worden sein), ist eine dekadente Fehlentwicklung. Irgendwann werden solche Kinder nach ihrer Mutter fragen und dann erfahren, dass es eine Frau war, die sie gegen Geld ausgetragen hat...
    Es ist unverständlich, dass so etwas in zivilisierten Ländern möglich ist. Kein Wunder, dass diese maroden Gesellschaften zusammen brechen und der Islam immer schneller vordringt.
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#5 herve64Profil
  • 20.02.2011, 09:05hMünchen
  • Ich kann grundsätzlich nicht nachvollziehen, was Schwule eigentlich dazu antreibt, ihr Leben mit der Aufzucht eines Balges zu vergeuden. Für mich bedeutet schwul zu sein auch eine Befreiung von diesem heterosexistischen Familienbegriff, der letzten Endes eigentlich dazu dient, Männer Zeit ihres Lebens als zahlende Väter zu unterjochen und zu knechten. Sorry, aber da weiß ich mir wirklich was Besseres!
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#6 ChristineAnonym
  • 20.02.2011, 09:20h
  • Ich weiß nicht, wieso Lorca Cohen im Artikel als Leihmutter bezeichnet wird. Sie ist die Mutter des Babys.
    Rufus Wainwright hat selbst mitgeteilt:
    "Darling daughter Viva Katherine Wainwright Cohen was born on February 2, 2011 in Los Angeles, California to proud parents Lorca Cohen, Rufus Wainwright and Deputy Dad Jorn Weisbrodt. The little angel is evidently healthy, presumably happy and certainly very very beautiful."
    Die Kleine hat eine Mutter, die eine sehr gute Freundin von Rufus ist, und zwei Väter, die sich lieben. Ein Kind der Liebe also.
    Das ist doch wunderbar.
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#7 FloAnonym
  • 20.02.2011, 09:29h
  • Antwort auf #3 von anonymus
  • Hast Du schon mal daran gedacht, dass es vielleicht auch schwule oder lesbische Paare gibt, die einfach ein Kind / Kinder haben wollen und ihnen ihre Liebe geben wollen.

    Das hat auch nichts mit "nachahmen" von "normalen Familien" zusammen.

    Und das heißt auch nicht, dass man unkreativ ist und die Welt nicht bunter macht. Ganz im Gegenteil!! Gerade solche schwul-lesbischen Familien mit Kindern machen die Welt doch bunter...

    Und dann wieder mal diese Bibelzitate. Dei Bibel ist von Menschen geschrieben und dauernd verändert worden. Da steht soviel drin, was heute niemand mehr interessiert. Und außerdem gibt es auch Leute, die andere Religionen haben oder gar keine Religion haben.
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#8 FloAnonym
  • 20.02.2011, 09:33h
  • Antwort auf #4 von Geert
  • Einen größeren Schwachsinn habe ich selten gelesen. Wo hast Du denn diese küchenpsychologische Weisheit her?

    Fakt ist:
    Kinder können bei 2 Männern oder 2 Frauen oder auch bei 1 Mann (alleinerziehend) oder 1 Frau (alleinerziehend) genauso gut aufwachsen wie bei 1 Mann und 1 Frau. Es kommt auf Liebe und Verständnis an.

    Qualität statt Quantität!

    Das bestreitet heute kein Wissenschaftler mehr.

    Im übrigen gibt es ja auch bei Heteros alleinerziehende Eltern.

    "Es ist unverständlich, dass so etwas in zivilisierten Ländern möglich ist. Kein Wunder, dass diese maroden Gesellschaften zusammen brechen und der Islam immer schneller vordringt."

    Wo bricht denn was zusammen, wenn man Schwule und Lesben gleichstellt? Du sprichst wie diese evangelikalen Hassprediger, die von Sodom und Gomorrha labern.
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#9 FloAnonym
  • 20.02.2011, 09:37h
  • Antwort auf #5 von herve64
  • Für Dich mag das okay sein. Für mich ist es auch so, ich will auch keine Kinder.

    Aber:
    Genauso gibt es auch Schwule und Lesben, die das sehr wohl wollen.

    Und gerade gleichgeschlechtliche Familien mit Kindern sind eine Befreiung vom "heterosexistischen Familienbegriff". Außerdem wollen die kein politisches Zeichen, sondern einfach nur Kinder haben.

    Wer gibt irgendwem das Recht, seine eigene Ansicht von der persönlichen Zukunft für alle verbindlich vorzuschreiben?! Wenn wir das für andere Schwule und Lesben machen, sind wir KEINEN DEUT besser als Heteros, die uns vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben.
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#10 GeertAnonym
  • 20.02.2011, 10:01h
  • Aus einigen Kommentaren spricht purer Egoismus: Wie kann ICH glücklich werden? ICH möchte ein Kind usw. Die wichtigste Frage aber ist nicht, was einen Erwachsenen glücklich macht, sonder die wichtigste Frage ist, welches die besten Rahmenbedingungen sind, damit das Leben eines Kindes gelingen kann. Und da ist es ganz ohne Zweifel besser, dass ein Kind einen Vater und eine Mutter hat. Eine genau so dekadente Entwicklung sind die vielen sogenannten "alleinerziehenden Mütter".
    Aber diese Entwicklung ist sowieso nur vorübergehend. In zwei bis drei Jahrzenten werden in Europa die Moslems das Sagen haben und dann ist Schluß mit lustig.
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