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  • 22. Februar 2011, noch kein Kommentar

Singt von Liebe und Trennung: Ayoe Angelica

Ayoe Angelicas erstes Debutalbum als Lyrikerin: "Dandelion"

Von Carsten Weidemann

Mads B.B. Krog macht dort weiter wo er als Produzent von Ayoe Angelica`s Debutalbum "I'm Amazed" aufgehört hat: als Landschaftsarchitekt, der komisch anmutende Fragmente, zerfallende Pattern und zerrüttete Drums zu einer wundervollen Einheit zusammenfügt, die sogar noch rauer und vielseitiger wirkt als der Vorgänger. Diese blühende Geräuschkulisse liefert eine perfekte Spielfläche für Ayoe`s sinnliche Stimme, welche die akustischen Lücken dieses wechselhaften musikalischen Terrains mit Leichtigkeit überbrückt. Wissend, welchen schmalen Grat sie begeht, ignoriert Ayoe Angelica kommerzielle Landstraßen und bedient sich in einer weniger traditionellen Ästhetik.

"Dandelion" ist Ayoe`s erstes Debutalbum als Lyrikerin. Wir hören von Liebe, ihren Höhen- und Tiefenpunkten, und einem Break-Up, der seinen Schatten auf das Album wirft. Die Texte bewegen sich zwischen Atmosphäre und Emotionen. Sie sind einfach und roh, wie ein rascher Blick auf die unzensierten Seiten des Tagebuches einer jungen Frau. "Dandelion" entwirft ein unprätentiöses Selbstportrait von Ayoe: Stark im Erkennen ihrer eigenen Verwundbarkeit. Ihre warme Sinnlichkeit entführt den Hörer in eine vielschichtige Welt voller leisem Pop. Stolz außerhalb der Grenzen eines traditionellen Musikgenres stehend, kreiert "Dandelion" einen gesetzlosen Raum, in welchem man seine kindlichen Seiten wiederentdecken und die Tiefen eines melodisch ungezügelten Universums erforschen kann.