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Ein Riesenplakat macht auf das Projekt aufmerksam (Bild: James Franco via Twitter)

Im Rahmen eines Kunstprojekts hat der amerikanische Schauspieler James Franco eine 12-Stunden-Version des Films "My own private Idaho" hergestellt. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur des Films, Gus van Sant, erstellte er aus dem damaligen Filmmaterial zudem den Film "My own private River", eine Hommage an den Schauspieler River Phoenix, der zwei Jahre nach dem Film an einer Überdosis Drogen starb.

"Endless Idaho" und die Erinnerung an den mit 23 Jahren verstorbenen Schauspieler sollen unter dem Titel "Unfinished" in der Gagosian Gallery in Los Angeles zu sehen sein. Die Lang-Fassung des Kinofilms aus dem Jahr 1991, in der Keanu Reeves die zweite Hauptrolle spielte, enthält Aufnahmen des Location Scouts, Interviews mit echten Strichern, zahlreiche Improvisationsszenen der Schauspieler und gelöschte Szenen.

"My own private River" soll nur Bilder des Schauspielers zeigen, unterlegt mit einer eigens angefertigten Musik von Michael Stipe (REM). Gus van Sant liefert der Ausstellung vier Zeichnungen zu.


Legenden: Phoenix (r.) und Reeves

Der offen schwule Regisseur Van Sant und Franco lernten sich am Set von "Milk" kennen. Der 32-Jährige Schauspieler interessierte sich für frühere Arbeiten des Regisseurs und stellte fest, wieviel Material es in die Kinofassung von "My own private Idaho" nicht geschafft hatte. Die Idee zu dem Projekt, das Franco am Mittwoch per Twitter bekannt gab, war geboren.

Das Independent-Roadmovie "My own private Idaho", das lose auf dem Stück "Henry IV." von William Shakespeare basiert, gewann zahlreiche Preise und machte Gus van Sant zu einem bekannten Regisseur. River Phoenix spielte den schwulen Stricher Mike, der in seinen Hetero-Kollegen Scott verliebt ist.

Franco, der bereits in drei Rollen einen Schwulen spielte, spielt in Interviews seit einiger Zeit mit seiner sexuellen Orientierung (queer.de berichtete u.a. hiet) und ließ sich schon im Tranny-Chick für das Magazin "Candy" fotografieren (queer.de berichtete). Er ist zur Zeit in dem Film "127 Hours" zu sehen. (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 JohnAnonym
  • 24.02.2011, 23:38h
  • fürs seichte hollywood kommt franco künstlerisch krass, ich finde bei ihm wirkt das alles, als würde er kunst und künstlersein imitieren.

    ich finde auch seine argumente was das general-hospital-"konzept” angeht simple und einfach uninteressant und indiskutabel

    medienreflexiv ist was anderes

    bei ihm müsste man mit der these arbeiten, wie er sich interdsziplinär zu positionieren versucht und somit eine Schauspieler-Künstler-Identität inszeniert/konstruiert.
    Aber das kann er nicht reflektieren, sonst würd er anders arbeiten..
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#3 stromboliProfil
  • 25.02.2011, 10:17hberlin
  • Antwort auf #2 von John
  • "...ich finde auch seine argumente was das general-hospital-"konzept” angeht simple und einfach uninteressant und indiskutabel"
    helf dem unbedarften ein wenig auf die sprünge, um was handelt dein einwurf...?

    "...man mit der these arbeiten, wie er sich interdsziplinär zu positionieren versucht und somit eine Schauspieler-Künstle r-Identität inszeniert/konstruie rt. Aber das kann er nicht reflektieren, sonst würd er anders arbeiten.. "

    ja, wie würd er denn arbeiten müssen, um zu reflektieren..?
    Erhrlich gesagt, blick ich überhaupt nicht mehr durch bei dem was du uns sagen willst!

    Was mich überrascht, ist die zielstrebige aufarbeitung vergangener
    schwuler identifikationsidole wie River Phönix und , leider den meisten von uns bereits vergessenen, Sal Mineo!

    Egal was James Franco dann ist , hetero oder schwul, bi oder transe, es ist ein verdienst, dass jemand sich solcher themen annimmt und umsetzt.. auch wenn es vieleicht die hohen ansprüche der/deiner kritik nicht erfüllt?!
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#4 FloAnonym