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Burger King muss für 3,15 Millionen Dollar viele Whopper verkaufen. (Bild: Genista / flickr / by-sa 2.0)

Ein Gericht in New Jersey hat einem schwulen Paar 3,15 Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro) zugesprochen, weil die beiden Männer von Angestellten eines Schnellrestaurant als "Schwuchteln" beleidigt und verprügelt worden sind.

Die Geschworenen des Amtsgerichts von Hudson County sahen es als erwiesen an, dass der 43-jährige Peter Casbar und sein 46-jähriger Partner Noel Robichaux einem Hassverbrechen zum Opfer gefallen sind, das nach dem strikten Antidiskriminierungsgesetz von New Jersey zu ahnden sei. Zu ihrem Urteil kamen sie nach nur drei Stunden Beratungszeit.

Der Vorfall ereignete sich 2007 in einem Burger-King-Restaurant in Union City. Das Paar hatte sich über ein falsch zusammengestellte Bestellung beschwert, woraufhin eine Gruppe von Angestellten die beiden Männer als "Schwuchteln" beschimpften und aus dem Restaurant jagten. Die Burger-Brater verfolgten das Paar in eine Seitenstraße und überwältigten die Beiden. Daraufhin schlugen sie laut Anklageschrift "ohne Gnade" auf ihre Opfer ein, bespuckten sie und beschimpften das Paar in einer schwulenfeindlichen Tirade.

Opfer hatten Todesangst

Anwalt James F. Fine, der eines der beiden Opfer vertrat, zeigte sich zufrieden über das Urteil. Seine Klienten hätten Todesängste ausgestanden: "Sie dachten, sie würden sterben", so Fine. Auch die Höhe des Schmerzensgeldes sei gerechtfertigt, um potenzielle Nachahmer abzuschrecken.

Zwei der nach dem Vorfall entlassenen Angestellten müssen sich persönlich vor Gericht verantworten. Sie haben sich bereits der schweren Körperverletzung schuldig bekannt und könnten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt werden.

Das Schmerzensgeld muss nicht von Burger King direkt bezahlt werden, sondern von den Franchise-Nehmern Food Service Properties Corporation und Union City Restaurant Corporation, denen insgesamt sieben Schnellrestaurants in der Region gehören. (dk)



#1 Timm JohannesAnonym
  • 28.02.2011, 14:07h
  • Ein sehr schönes Urteil

    Für 3 Millionen Dollar würde ich mich mit meinem Mann allerdings auch bei Burger rausschmeissen lassen.

    Solche fantastischen Urteile gibt es aber leider nur in den USA: da sind deutsche Gerichte viel knausriger bei ihren Schmerzengeldentscheidungen, schade.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.02.2011, 15:22h
  • Ich finde das Urteil auch in Ordnung! Diese miesen Gaybasher sollen im Knast schmoren und niemals mehr einen Job finden!
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#3 lalala55Anonym
#4 TristanAnonym
#5 finnAnonym
  • 28.02.2011, 16:04h
  • timm johannes und lalala,
    wo bleibt eure schwule ehre? Ihr würdet euch also für geld liebend gern von heten die voller hass auf eure homosexualität sind verprügeln lassen, das spricht für einen schlechten charakter.
    habt ihr noch dazu überlesen das die beiden todesangst hatten?

    zudem wurde das hassverbrechen verübt während der beruflichen tätigkeit der täter in einer bekannten fast food kette. das dabei mehr schadensersatz ensteht als üblich dürfte klar sein.
    immerhin spielt sich das in einem land ab in dem hassverbrechen als solche geahndet werden im gegensatz zu unserem land.
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#6 REINIBEARProfil
  • 28.02.2011, 16:11hFrankfurt
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Timm Johannes - ich finde das Urteil auch gut und richtig.. sollte allerdings bei jeder Art von Gewalt eine Strafe geben.
    Das wir keine anglo-amerikanisches Rechtssystem haben finde ich aber wesentlich besser..
    ( wir erinnern uns: Hund zum Trocknen in der Microwelle - ein paar Mio; der Kaffee ist heiß, steht nicht auf dem Becher - ein paar Mios )
    Wo kämen wir den da hin? jeder würde jeden wegen bullshit verklagen..
    Schmerzensgeld ist allerdings in D. wirklich völlig realitätsfremd.
    wenn ich zum CSD in Berlin bin, werde ich garantiert jedesmal angepöpelt oder bedroht ( allerdings leider von Migranten ), da ist eher präventiv der Gesetzgeber und die Polizei gefragt, als hinterher ein Richter - wegen Schmerzensgeld.
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#7 derHebie
#8 Timm JohannesAnonym
  • 28.02.2011, 16:48h
  • Antwort auf #4 von Tristan
  • @Tristan
    Todesangst möchte ich natürlich nicht haben, aber 3 Millionen Dollar ist schon eine beträchtliche stolze Summe.

    Da muss ich sehr, sehr lange für arbeiten... wenn überhaupt - das schaffe ich nie bis 67, wenn ich so nachrechne.

    Aber ich will mich nicht beschweren, mein Mann und ich kommen mit eigenem Haus und Garten "schon gut klar".

    Aber 3 Millionen Dollar... Mann, Mann, Mann...ganz schön viel Geld für 15 Minuten.
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#9 Wyndakyr
  • 28.02.2011, 17:10h
  • Gutes Urteil ... zumendest im Rahmen des in den USA üblichen.

    Mich würde aber mal interessieren, was die Täter persönlich für eine Strafe zu erwarten haben. Die 3 Millionen $ muss ja anscheinend der Arbeitgeber abdrücken (diese BurgerKing Franchise-Kette). Und dazu müsste man wissen, wie der zu der Angelegenheit steht (die Typen direkt fristlos feuern oder die Tat guttenbergmäßig verharmlosen).

    Besser wäre es, die Typen persönlich blechen zu lassen. Jedenfalls mindestens die Hälfte des Geldes.

    Bei der Strafe für das Unternehmen ist die Gefahr da, daß ein großes Unternehmen sie aus der Kaffeekasse bezahlt (niemand wird wirklich bestraft) oder ein kleines Unternehmen möglicherweise in die Pleite getrieben wird (die falschen, nämlich sämtliche Arbeitnehmer die dann auf der Straße sitzen, werden bestraft).
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#10 felixbAnonym
  • 28.02.2011, 17:40h
  • an die herren timm johannes #1 & #8 sowie lalala55 #3:

    bitte verschont dieses forum hier in zukunft mit diesen dümmlichen, abgeschmackten und absolut weltfremden kommentaren.

    ich nehme an, dass das "lustisch & witzisch" gemeint sein sollte - was jedoch keinesfalls als entschuldigung für solchen verbalen durchfall herhalten kann.

    absolut daneben!

    wer sich allen ernstes das us-amerikanische strafrecht für unsere republik wünscht, nimmt wohl auch die todesstrafe in kauf, oder? mir fällt da noch wesentlich mehr ein, aber das wären wohl perlen vor die säue geworfen....

    ich finde euch und eure aussagen einfach nur peinlich.
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